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| author | Eugen Wissner <belka@caraus.de> | 2025-11-05 09:33:23 +0100 |
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Die Freiheit, die die - Substanz des Rechts darstellt, wird von Hegel nicht als etwas Schlechtes, - Gesetzloses, Anarchisches verstanden, sondern als etwas moralisch - Positives, sodass man auf höheren Entfaltungsstufen des Geistes von einem - vollkommeneren Recht reden kann. - </p> ---- -\subsection{Begriff des Rechts in Hegels Rechtsphilosophie} - -\epigraph{% -Es erben sich Gesetz’ und Rechte\\ -Wie eine ew’ge Krankheit fort,\\ -Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte\\ -Und rücken sacht von Ort zu Ort.\\ -Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage;\\ -Weh dir, dass du ein Enkel bist!\\ -Vom Rechte, das mit uns geboren ist,\\ -Von dem ist leider! nie die Frage.}{\textbf{Johann Wolfgang von Goethe\footcite[55]{faust}}} - -Johann Wolfgang von Goethe legt diese Worte dem Teufel in den Mund, der einen -Schüler belehrt. Man spricht davon, dass klassische Dichter wie Goethe immer -aktuell bleiben oder sogar mit der Zeit an Aktualität gewinnen. Ist es so? -Goethes Zeitgenosse, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, versteht dagegen das Recht -als das Dasein der Idee der Freiheit, die ihrerseits existenziell für das -menschliche Wesen ist. Diese Idee wird nicht wie die ewige Pest von Eltern zu -ihren Kindern weitergegeben, sondern vielmehr werden immer mehr ihrer Momente -vom Geist aufgenommen und verwirklicht, sie ist die Einheit von Begriff und -Wirklichkeit, die der Begriff sich selbst -gibt\footcite[Vgl.][234 f]{schnaedelbach}. So befindet sich auch das Recht -im permanenten Progress, denn „[j]ede Stufe der Enwticklung der Idee der -Freiheit hat ihr eigentümliches -Recht [\dots]“\footcite[43]{grund}. Die Freiheit, die die -Substanz des Rechts darstellt, wird von Hegel nicht als etwas Schlechtes, -Gesetzloses, Anarchisches verstanden, sondern als etwas moralisch -Positives\footcite[Vgl.][40 f]{thought}, sodass man auf höheren -Entfaltungsstufen des Geistes von einem vollkommeneren Recht reden kann. - -Der Mensch geht einen dornigen Weg in der Geschichte, reinigt sein -Menschenbild. Es ist kaum zu bestreiten, dass ein Bürger eines modernen -Rechtsstaates, rechtstheoretisch gesehen, freier als zuvor ist; aber was ist -jenes Recht, das uns diese Freiheit gibt: Ist es ein Segen, wie es Hegel -beschreibt, oder doch eine beständig anschwellende Bürde, wie es der als Faust -verkleidete Mephisto behaupten würde? Im Folgenden wird mich die Frage -beschäftigen, inwiefern das Rechtssystem eines Staates das Wohlergehen seiner -Bürger widerspiegelt; ob ein höheres Recht sich im immer menschlicher werdenden -Menschen spürbar macht. - -\subsection{Wie ist die Entwicklung in der Geschichte möglich?} - -Der erste Punkt, der in diesem Zusammenhang von Belang ist, ist, wie Hegel -denkt, die Verbindung zwischen dem staatlichen Recht und den Bürgern dieses -Staates herstellen zu können. Es ist bei Hegel so, dass das Recht zu einem -bestimmten Zeitpunkt die Entwicklungsstufe des Volksgeistes darstellt. Es sei -deswegen gar nicht möglich, dass irgendein Mensch seine Zeit überholt. Als -Beispiel erwähnt Hegel den platonischen Staat und behauptet, dass er kein -Vorbild in alle Ewigkeit, sondern nur „die Natur der griechischen -Sittlichkeit“\footcite[Vgl.][13]{grund} jener Zeit sei. Ein noch -besseres Beispiel wäre, dass Hegel zwar den Anspruch erhebt, nicht über einen -konkreten Staat bzw.\ ein politisches System zu -schreiben,\footcite[Vgl.][15]{grund} seinem Vorhaben selbst aber -nicht immer treu bleibt. So vertritt er die konstitutionelle Monarchie als die -beste der bekannten Staatsformen, womit man heutzutage nicht unbedingt zufrieden -wäre,\footcite[Vgl.][249 ff]{schnaedelbach} d.h.\ er hielt für etwas -allgemein Vernünftiges und einem Rechtsstaat Unentbehrliches, was bloß der -Tradition seiner Zeit angemessen war. - -Vielmehr schreibt Hegel, dass die Philsophie mit ihren Belehrungen immer zu -spät sei, „[a]ls der Gedanke der Welt erscheint sie erst in der Zeit, nachdem -die Wirklichkeit ihren Bildungsprozeß -vollendet [\dots] hat.“\footcite[Vgl.][17]{grund} Es scheint Hegels -Antwort auf die Frage zu sein, wie überhaupt geschichtlicher Fortschritt möglich -ist, wenn der Mensch seiner eigenen Zeit nicht voraus sein kann, dass der Geist, -das freie Bewusstsein und damit das Recht sich unabhängig vom menschlichen -Wollen entwickeln. In der Tat wird das Menschenbild in Europa immer -fortschrittlicher: es gibt keine offizielle Sklaverei, die Hautfarbe entscheidet -nicht über die menschliche Würde und die Eltern haben keine Macht über ihre -Kinder wie über einen Gegenstand. In Deutschland werden diese Ansichten auch -juristisch im Grundgesetz verankert. - -Ferner sieht Hegel das Ziel der Philosophie in der Erforschung des -Wirklichen, das auch vernünftig ist.\footcite[Vgl.][15 f]{grund} -Somit ist alles Klagen über den wirklichen Staat unvernünftig. Es gibt jedoch -auch Rückschritte. Was ist mit den Zeiten, die von den meisten Menschen im -Nachhinein als höchst unvernünftig und sogar unmenschlich betrachtet werden, wie -z.B. die des deutschen Nationalsozialismus: musste man dem Staat gehorchen, weil -er wirklich und vernünftig gewesen war? „[\dots] Hegel distinguished between -phenomena that embody a rational structure and those that do -not“\footcite[234]{cambridge}, heißt es bei Kenneth Westphal mit -dem Verweis auf das Vorwort der Philosophie des Rechts. Wann ist dennoch diese -Grenze des Vernünftigen überschritten? Hier stolpern wir über das erste Problem, -was die Entfaltung des Geistes angeht: Es gibt kein wirkliches Kriterium, um die -jeweilige politische Situation bewerten zu können. Hegel sucht nach dem -Vernünftigen trotzdem im Transzendentalen und setzt damit anstelle der Willkür -seiner unvernünftigen Mitbürger, die ständig über ihren Staat klagen, seine -eigene Willkür.\footnote{Zu demselben Gedanken führt Hegels Plädieren für die -konstitutionelle Monarchie, die ich oben erwähnte.} Da man jedoch, wenn -man die Gegenwart mit der Vergangenheit vergleicht, den Fortschritt feststellen -kann, muss die blinde Menschheit von der Geschichte an der Hand geführt werden, -sie stößt gegen Gegenstände im dunklen Raum und zieht sich blutige Wunden im -Gesicht zu, nähert sich aber immer mehr dem Funken der Freiheit. Doch frage ich -mich: Was ist diese Menschheit in ihren Einzelteilen, wirken die Organen im -Ganzen des Organismus mit? - -\subsection{Zusammenhang des Menschenbildes und seiner Verwirklichung} - -Die Behandlung dieser Frage beginne ich mit einer kurzen Geschichte. Ich -wurde einmal in Hamburg von einer Gruppe junger Leute angesprochen. Sie seien -von einem Unternehmen angestellt, dessen Auftrag es sei, Jugendlichen aus -schwierigen Verhältnissen zu helfen, ins Berufsleben einzusteigen, und zwar -sollen die Letzteren Zeitschriften austragen. Meine Aufgabe sei es, dabei zu -helfen, sie zu kontrollieren. Dafür sollte ich eine Zeitschrift beantragen; ich -werde regelmäßig ein Formular zugeschickt bekommen, in dem ich einzutragen -hätte, ob ich alle Zeitschriften in dieser Periode erhalten hatte. Meine -Belohnung sei, dass ich die Zeitschrift ein halbes Jahr lang gratis bekäme. Ich -unterzeichnete den Vertrag. Mehrere Wochen danach bekam ich mein erstes Magazin -zusammen mit einem zweijährigen Abonnement, das ich selbstverständlich bezahlen -musste. Die Angelegenheit entpuppte sich also als eine sogenannte „Abofalle“. Da -ist auch klar, warum der Vertrag erst zwei Wochen später zugesandt wurde (damit -ich Angst habe, dass ich nach vierzehn Tagen nicht mehr kündigen kann, was in -der AGB auf der Rückseite des Vertrages klein geschrieben steht). Seitdem -erhielt ich eine Sammlung von Briefen, die mir meine letzte Chance ankündigen, -meine Schulden zu begleichen, bevor ich vor Gericht gezogen werde. Dabei -handelte es sich nicht um einen harmlosen Einzelfall. Auf der Suche nach Hilfe -bin ich weiteren Opfern begegnet. Wir waren mit einer Organisation konfrontiert, -die schon seit Jahren auf verschiedene Weisen, aber immer mit gut ausgesuchten -und bis ins Detail durchdachten Methoden die Menschen betrügt, den naiven -Bürgern das letzte Vertrauen entzieht und Rentner ohne ihre Ersparnisse im Stich -lässt.\footnote{Viel extremer sind die Rechtsstreitigkeiten der letzten Jahre in -der IT-Industrie zwischen großen Unternehmen, wie 2012 zwischen Apple und Samsung -oder Oracle und Google. Ohne weiter auf die Details eingehen zu wollen, muss man -doch feststellen, dass zwar ein an sich ganz gerechtes Anliegen vertreten wurde, -doch bei näherer Betrachtung der Gründe ähnelten die Prozesse doch einem Abzock -des jeweils angeklagten Unternehmens.} Hier kommt die -Schattenseite des modernen Rechts zum Vorschein: Die Freiheit bietet auch -Freiheit für Verbrecher. Wozu muss jemand altmodisch in einer dunklen Gasse auf -seine Opfer stechen und sie berauben, wenn es anhand des vorhandenen -Rechtssystems viel eleganter und sicherer gelingt? Und es geht gar nicht um das -Gesetz, dass in dicken Büchern niedergeschrieben ist und das bloß ausgenutzt -wird, aber an sich ganz angemessen ist, natürlich hätten z.B. die Betrüger in -meinem Fall keine Chance vor Gericht gehabt, wenn ich zum Anwalt gegangen wäre; -es geht um Menschen aus Fleisch und Blut mit ihren Schwächen, Menschen, von -denen nicht jeder Spaß daran hat, nach der Arbeit seine Rechte zu studieren, -Menschen, die um die Freiheit des Rechts fürchten. - -Noch ein paar Worte möchte ich zur Freiheit sagen, die Hegel nach dem Recht -innewohnt. Die Würde des Menschen als eines freien Wesens wird immer mehr -ausgeprägt und legitimiert; in einer anderen Hinsicht wird dem Menschen seine -persönliche Freiheit entzogen. Es finden sich immer Menschen, die einen solchen -Fall, wie den, den ich geschildert habe, ungefähr folgendermaßen kommentieren -würden: „Du solltest nicht so dumm sein, du bist selber schuld.“ Welcher Unfug! -Das Vertrauen in andere Menschen wird dabei mit Naivität und Dummheit -gleichgesetzt. Der Mensch wird immer verschlossener, kann nicht mehr frei -handeln: die Anderen umgeben ihn. Wem vertrauen wir? Unseren Nachbarn? Einem neu -geöffneten Online-Shop? Dem Priester? Der Gnade der Politiker? Bankberatern? -Deswegen ist vielleicht der lateinische Satz „homo homini lupus“ zu einem -international bekannten Sprichwort geworden. Hegel sieht Freiheit einseitig, -deswegen ist es so schwer, mit Hegel zu sagen, dass die Sittlichkeit „die Idee -der Freiheit, als das lebendige Gute“\footcite[133]{grund} -sei.\footcite[Vgl.][229 ff]{cambridge0} Wobei ich gar nicht sagen -wollte, dass alles jede Minute schlechter wird. Es wird bloß nicht besser. Mein -Ziel war dieses Paradoxon aufzuzeigen, dass unser Menschenbild immer sauberer -wird, aber andererseits nur im Grundgesetz, nicht in der Seele unseres Nächsten. -Jede Stufe der Entwicklung der Idee der Freiheit hat ihren eigentümlichen -Betrug, ihre moralische Nicht-Freiheit. - -\subsection{Zu politischen Systemen} - -Karl Popper schreibt auch, dass die politische Freiheit grausam, zu einer -Katastrophe werden kann. Seine Behauptung bekräftigt er unter Anderem damit, -dass der Freiheitskampf Terrorismus auslösen kann.\footcite[Vgl.][171 f]{popper} -„Nein, wir wählen die politische Freiheit nicht, weil sie uns das oder jenes -verspricht. Wir wählen sie, weil sie die einzig menschenwürdige Form des -menschlichen Zusammenlebens möglich macht; [\dots]“\footcite[172]{popper} -Demokratie definiert er als eine Staatsform, in der es möglich sei, die -Regierung ohne Blutvergießen „loszuwerden“. Im Gegensatz dazu steht -Tyrannis.\footcite[Vgl.][168]{popper} Einfachheitshalber werde ich im -Folgenden seine Terminologie verwenden. - -Man könnte sich fragen, ob die politische Freiheit tatsächlich so einen hohen -Wert in den Köpfen der Menschen hat, wie ihn ihr Popper und Hegel beimessen, ob -es einen Zusammenhang zwischen dem Menschenbild, Wertesystem und der politischen -Ordnung, politischen Freiheit gibt. Dies kann man es an einem Beispiel aus der -modernen Gesellschaft verdeutlichen. Deutschland wäre eine sehr unpassende -Variante, weil man hier wegen des verlorenen Krieges ein totalitäres Regime noch -ein paar Jahrzehnte verabscheuen wird, anders ist es z.B. in Russland, wo ich -aufgewachsen bin und meine ersten Lebensansichten von der Kultur aufgedrängt -bekommen habe, dem Land der „Helden und Sieger“\footnote{Es ist nicht mein -favorisierter Ausdruck, sondern eher die Volkseinstellung, mit der man oft -konfrontiert wird.}. Popper übertreibt -übermäßig den Wert der Freiheit, weil das Blut in Freiheitskämpfen in seltesten -Fällen für die Freiheit vergoßen wurde. Ein Freiheitskampf innerhalb eines -Landes wird gerne angefangen, wenn es den Menschen an Brot fehlt. Diese -Anmerkung macht auch deutlich, worum es einem in der Geschichte geht. In -Russland zeigt sich daher wegen eines schlecht organisierten Sozialsystems und -starker Korruption, dass man sich von der Freiheit nicht sättigen und nicht -seinen Durst mit ihr stillen kann. Einerseits wollen einige Angehörige der -orthodoxen Kirche, die gewissen Einfluss hat, einen Monarchen, einen orthodoxen -Zaren, andererseits vergöttern viele die Sowjetjunion und selbst solche Tyrannen -wie Stalin. Wie gesagt, Stalin ist kein Tyrann im Sinne Hitlers, nur dank ihm -sei der Sieg im Krieg möglich gewesen und es wird ernsthaft bezweifelt, dass das -moderne demokratische Russland einen derartigen Freiheitskampf gegen fremde -Eroberer aushielte. Jährlich treten die Veteranen am 9. -Mai\footnote{Siegestag im Zweiten Weltkrieg, gesetzlicher Feiertag.} auf und berichten, wieviel -besser es in der Sowjetunion war, weil es Ordnung gegeben habe. Es offenbart -sich eine ganz andere Wahrnehmung des Totalitarismus, die selbst dadurch nicht -verhindert wird, dass es nicht ganz klar ist, ob mehr Menschen im Krieg -gestorben sind oder von der eigenen Regierung hingerichtet wurden. - -Aus dem oben angeführten Beispiel kann man ablesen, dass die Menschheit die -Freiheit nicht um der Freiheit willen anstrebt, dass sie keinen unbedingten Wert -hat. Außerdem war Hegel anscheinend der Ansicht, dass ein politisches System -besser als das andere sein kann (sonst wären seine Ausführungen bezüglich der -konstitutionellen Monarchie sinnlos). Aber bei uns herrscht nun Demokratie und -sie ist keine neue Regierungsform, also kann man nicht sagen, dass Hegel von ihr -nichts wusste und sie deswegen nicht bevorzugte. Die westliche Demokratie ist -lediglich besser als die antike, sie stellt aber nichts Neues dar. Eine Tyrannis -ist auch nicht jeder Tyrannis gleich (hier ist das Wort Monarchie angemessener, -weil „Tyrannis“ in der modernen Sprache einen negativen Nachklang hat). Jetzt -kann man darüber nachdenken, ob die Geschichte nicht etwas kreisförmig ist. Die -Regierungsformen ersetzen einander, sie tanzen in einem ewigen Tanz um die -Menschen herum, kommen in einer besseren Gestalt und gehen wieder. - -\subsection{Das Menschenbild, das Recht und die Person} - -Hegels großes Verdienst ist, dass er in seiner Rechtsphilosophie diese -positive Entwicklung des Begriffs des Menschen, des Menschenbildes aufgespürt -und aufgedeckt hat. Unsere Vorstellung vom Menschen ist vollkommener, die -Menschenbilder früherer Zeiten verletzten in verschiedenen Aspekten eindeutig -die Menschenwürde, waren teilweise unverständlich und \textbf{nicht befreit}. -Dann ist es von Hegel aufgezeigt worden, wie ein Menschenbild im Recht -verankert wird und wie sie einander offenbaren. Allerdings hat Hegel daraus -Schlüsse gezogen, die nicht mehr nachweisbar sind. So unterschied er zwischen -der Sittlichkeit und der Moralität\footcite[Vgl.][215 f]{thought}, -wobei sein Plan zu beweisen, dass der Staat an sich sittlich sei, fehlgeschlagen -ist. Er konnte nicht seinen Weg bis zum Ende gehen, seinen Überzeugungen bis zum -Letzten folgen und behauptete von Staaten, die seiner Vorstellung nach doch -unsittlich waren, dass sie unvernünftig seien, wobei das Maß dieser Vernünftigkeit -Hegels eigener Willkür entsprang und keine objektive Einheit darstellt. Man kann die -Sittlichkeit von der Moralität nicht eindeutig trennen. Zum Anderen kann man -weder vom Recht auf die Sittlichkeit bzw.\ Moralität schließen, noch von der -politischen Freiheit auf die praktische, der menschlichen Würde entsprechende -Freiheit. Insofern wird ein menschliches Staatsideal immer mehr im modernen -Staat verkörpert, aber es hat sehr bestreitbaren Einfluss auf die einzelne -Persönlichkeiten, Bürger dieses Staates. |
