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| author | Eugen Wissner <belka@caraus.de> | 2026-08-20 14:08:43 +0200 |
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| committer | Eugen Wissner <belka@caraus.de> | 2026-08-20 16:30:02 +0200 |
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diff --git a/posts/2014/03/babett-heinemann-meine-liebe-lass-uns.tex b/posts/2014/03/babett-heinemann-meine-liebe-lass-uns.tex index 7829c15..286a737 100644 --- a/posts/2014/03/babett-heinemann-meine-liebe-lass-uns.tex +++ b/posts/2014/03/babett-heinemann-meine-liebe-lass-uns.tex @@ -4,24 +4,24 @@ date: 2014-03-16 20:44:00 tags: Gedicht title: Meine Liebe, lass uns gehen teaser: | - Meine Liebe, lass uns gehen.<br> - Nimm, Liebste, keine Sachen mit.<br> - Was hast du hier noch nicht gesehen,<br> + Meine Liebe, lass uns gehen. // + Nimm, Liebste, keine Sachen mit. // + Was hast du hier noch nicht gesehen, // was eine Freude uns verspricht? - Es gibt nicht ewig etwas Neues,<br> - das Leben wird wie alles alt,<br> - nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues.<br> + Es gibt nicht ewig etwas Neues, // + das Leben wird wie alles alt, // + nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues. // Die Lebensfarben werden kalt. - Lass uns endlich ausbrechen,<br> - wir wandern in das neue Land.<br> - Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen<br> + Lass uns endlich ausbrechen, // + wir wandern in das neue Land. // + Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen // und Freude ist zahlreich wie Sand. - Wahrscheinlich können wir dort bleiben,<br> - am Feuer, das für immer brennt,<br> - mit Menschen, die uns nicht vertreiben,<br> + Wahrscheinlich können wir dort bleiben, // + am Feuer, das für immer brennt, // + mit Menschen, die uns nicht vertreiben, // wo jeder seine Ziele kennt. --- \textit{Babett Heinemann} diff --git a/posts/2014/04/kleines-dankeschon.tex b/posts/2014/04/kleines-dankeschon.tex index 6d108ba..ef3ba52 100644 --- a/posts/2014/04/kleines-dankeschon.tex +++ b/posts/2014/04/kleines-dankeschon.tex @@ -4,9 +4,9 @@ date: 2014-04-22 21:15:00 tags: Gedicht title: Kleines Dankeschön teaser: | - Ich schreib’ es nieder: Vielen Dank!<br> - Kennt meine Frechheit keine Schranken?<br> - Wie sollt’ ich mich denn sonst bedanken?<br> + Ich schreib’ es nieder: Vielen Dank! // + Kennt meine Frechheit keine Schranken? // + Wie sollt’ ich mich denn sonst bedanken? // Habe einen schönen Tag! --- \textit{LS} diff --git a/posts/2014/05/blog-post.tex b/posts/2014/05/blog-post.tex index 1267114..03e62ee 100644 --- a/posts/2014/05/blog-post.tex +++ b/posts/2014/05/blog-post.tex @@ -4,24 +4,24 @@ date: 2014-05-28 22:23:00 tags: Стихотворение title: Воспоминание teaser: | - Одно свое воспоминанье<br> - храню я с ранних-ранних лет.<br> - Оно как в утреннем тумане,<br> + Одно свое воспоминанье // + храню я с ранних-ранних лет. // + Оно как в утреннем тумане, // оно - глубокий детства след. - Хотя тебя я помню смутно,<br> - твой полон красками портрет.<br> - Сама ты помнишь, как уютен<br> + Хотя тебя я помню смутно, // + твой полон красками портрет. // + Сама ты помнишь, как уютен // был этим детям белый свет? - Исчезло днесь воспоминанье,<br> - рассеяв утренний туман,<br> - и тоже гордое сиянье,<br> + Исчезло днесь воспоминанье, // + рассеяв утренний туман, // + и тоже гордое сиянье, // представ, твой излучает стан. - Цвети ж на почве мирозданья,<br> - расти и в силе и красе,<br> - чтоб всяка тень мирских страданий<br> + Цвети ж на почве мирозданья, // + расти и в силе и красе, // + чтоб всяка тень мирских страданий // пропала в утренней росе! --- \textit{Двоюродной племяннице Кристе} diff --git a/posts/2014/10/gestohlenes-gluck.tex b/posts/2014/10/gestohlenes-gluck.tex index ec2a77a..4274fb7 100644 --- a/posts/2014/10/gestohlenes-gluck.tex +++ b/posts/2014/10/gestohlenes-gluck.tex @@ -4,14 +4,14 @@ date: 2014-10-04 21:14:00 tags: Übersetzung title: Gestohlenes Glück teaser: | - Ich weiß bis heute selber nicht,<br> - warum mir dies geschehen musste,<br> - aber ich lebe nun wie’n Dieb,<br> + Ich weiß bis heute selber nicht, // + warum mir dies geschehen musste, // + aber ich lebe nun wie’n Dieb, // der eines Glück zu stehlen wusste. - Wir schlossen keinen Ehebund;<br> - ich werd’ ihr trotzdem Rede stehen.<br> - Und dafür gibt es einen Grund:<br> + Wir schlossen keinen Ehebund; // + ich werd’ ihr trotzdem Rede stehen. // + Und dafür gibt es einen Grund: // Sie ist mir wichtiger als Sehen. --- Die ersten zwei Strophen aus dem Lied „Gestohlenes Glück“ eines ukrainischen diff --git a/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex b/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex index 5cd386c..515099c 100644 --- a/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex +++ b/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex @@ -4,49 +4,49 @@ date: 2014-12-22 11:04:00 tags: Gedicht title: Das alte, neu erzählte Märchen teaser: | - Mein Dad schuf neu die alten Märchen:<br> - von einem sonderbaren Mädchen,<br> - von ihrem Prinzen und dem Reiche,<br> + Mein Dad schuf neu die alten Märchen: // + von einem sonderbaren Mädchen, // + von ihrem Prinzen und dem Reiche, // in ihm sind tiefe Honigteiche. - Von Wesen, die im Walde leben:<br> - von Spinnen, die dort Schlösser weben,<br> - von Basilisken und Chimären<br> + Von Wesen, die im Walde leben: // + von Spinnen, die dort Schlösser weben, // + von Basilisken und Chimären // und Satyrn, Hexen, Drachen, Bären. - Im Reiche gibt es Königsritter<br> - und armes Fräulein Margareta.<br> - Erzähltest du ein wahres Märchen<br> + Im Reiche gibt es Königsritte // + und armes Fräulein Margareta. // + Erzähltest du ein wahres Märchen // von jenem wunderbaren Mädchen, - von ihrem Prinzen und dem Reiche,<br> - in dem die tiefsten Honigteiche,<br> - von grünen, zauberhaften Wiesen<br> + von ihrem Prinzen und dem Reiche, // + in dem die tiefsten Honigteiche, // + von grünen, zauberhaften Wiesen // und wilden, grauenvollen Riesen? - Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen,<br> - die jedes Märchen hinterfragen?<br> - Es gibt, sie sagen, keine Ritter<br> + Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen, // + die jedes Märchen hinterfragen? // + Es gibt, sie sagen, keine Ritte // und keine arme Margareta. - Wie soll ich denn noch weiter leben,<br> - wenn alle Sagen langsam sterben?<br> - Erzähl mir deine neuen Märchen,<br> + Wie soll ich denn noch weiter leben, // + wenn alle Sagen langsam sterben? // + Erzähl mir deine neuen Märchen, // vom allerschönsten Menschen, Gretchen! - Ich werd’ sie unter Menschen säen,<br> - Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen.<br> - Man wird sie eines Tages pflücken<br> + Ich werd’ sie unter Menschen säen, // + Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen. // + Man wird sie eines Tages pflücken // und als den Trank des Lebens schlücken. - Sag, kann ein Märchen mich berauben,<br> - da ich an die erzählten nicht mehr glaube?<br> - Bringst du mir bei, wie ich sie dichte,<br> + Sag, kann ein Märchen mich berauben, // + da ich an die erzählten nicht mehr glaube? // + Bringst du mir bei, wie ich sie dichte, // wie ich die Welt des Traumes richte. - Mein Vater, sag, dass ich noch lebe,<br> - dass ich nur bloß im Traume schwebe,<br> - ich werd’ die alte Welt vernichten<br> + Mein Vater, sag, dass ich noch lebe, // + dass ich nur bloß im Traume schwebe, // + ich werd’ die alte Welt vernichten // und sie dann neu, ganz neu umdichten! --- Der innere Gehalt mag nietzscheanisch geprägt sein. Die Idee für das Gedicht |
