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authorEugen Wissner <belka@caraus.de>2025-11-05 09:33:23 +0100
committerEugen Wissner <belka@caraus.de>2025-11-05 09:33:23 +0100
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new file mode 100644
index 0000000..ba7eaa9
--- /dev/null
+++ b/posts/2014/03/babett-heinemann-meine-liebe-lass-uns.tex
@@ -0,0 +1,51 @@
+---
+layout: post
+date: 2014-03-16 20:44:00
+tags: Gedicht
+title: Meine Liebe, lass uns gehen
+teaser: |
+ <p>
+ Meine Liebe, lass uns gehen.<br>
+ Nimm, Liebste, keine Sachen mit.<br>
+ Was hast du hier noch nicht gesehen,<br>
+ was eine Freude uns verspricht?</p>
+ <p>
+ Es gibt nicht ewig etwas Neues,<br>
+ das Leben wird wie alles alt,<br>
+ nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues.<br>
+ Die Lebensfarben werden kalt.
+ </p>
+ <p>
+ Lass uns endlich ausbrechen,<br>
+ wir wandern in das neue Land.<br>
+ Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen<br>
+ und Freude ist zahlreich wie Sand.
+ </p>
+ <p>
+ Wahrscheinlich können wir dort bleiben,<br>
+ am Feuer, das für immer brennt,<br>
+ mit Menschen, die uns nicht vertreiben,<br>
+ wo jeder seine Ziele kennt.
+ </p>
+---
+\textit{Babett Heinemann}
+
+Meine Liebe, lass uns gehen.\\
+Nimm, Liebste, keine Sachen mit.\\
+Was hast du hier noch nicht gesehen,\\
+was eine Freude uns verspricht?
+
+Es gibt nicht ewig etwas Neues,\\
+das Leben wird wie alles alt,\\
+nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues.\\
+Die Lebensfarben werden kalt.
+
+Lass uns endlich ausbrechen,\\
+wir wandern in das neue Land.\\
+Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen\\
+und Freude ist zahlreich wie Sand.
+
+Wahrscheinlich können wir dort bleiben,\\
+am Feuer, das für immer brennt,\\
+mit Menschen, die uns nicht vertreiben,\\
+wo jeder seine Ziele kennt.