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| author | Eugen Wissner <belka@caraus.de> | 2025-10-14 19:15:51 +0200 |
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| committer | Eugen Wissner <belka@caraus.de> | 2025-10-14 19:15:51 +0200 |
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| -rw-r--r-- | themes/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex | 61 |
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diff --git a/themes/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex b/themes/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex new file mode 100644 index 0000000..15a5ffb --- /dev/null +++ b/themes/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex @@ -0,0 +1,61 @@ +--- +layout: post +date: 2011-08-21 20:16:00 +tags: Aufsatz +title: „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe. Lesetagebuch. Teil 2. Das Balladenjahr +teaser: | + <p> + 1797 wurde als Balladenjahr bezeichnet. Dem Jahr hat Schiller den Namen + gegeben, weil Deutschland aus Werken + von Schiller und Goethe in diesem Jahr eine neue Literaturgattung bekommen hat, + und selbst die Ballade eine neue Bedeutung gekriegt hat. + </p> +--- +1797 wurde als Balladenjahr bezeichnet. Dem Jahr hat Schiller den Namen +gegeben\footcite{online:schillers-birth-1997}, weil Deutschland aus Werken +von Schiller und Goethe in diesem Jahr eine neue Literaturgattung bekommen hat, +und selbst die Ballade eine neue Bedeutung gekriegt hat. + +Die Balladen waren +schon lange vorher bekannt. Das Wort stammt aus romanischen Ländern von +lateinischem ballare (tanzen) und so wurden Tänze genannt, bei denen ein Gedicht +vom Tanzenden gesungen wurde. Im 14. Jahrhundert verliert der Begriff „Ballade“ +die Bedeutung von einem Tanz aber sie ist weiterhin ein gesungenes +Gedicht.\footcite{online:buecher-wiki-ballade} + +Seit 1797 beschäftigte +sich die beiden großen Dichter mit Studien von antiken Klassikern. Das hat zur +Folge eine Diskussion über Inhalt und Form eines literarischen Werkes, „besonders +über das Wesen des Epischen und Dramatischen.“\footcite{online:schillers-birth-1997} +Danach ging es mit Schreiben von Balladen los. Eine Ballade enthält in sich mehrere Arte +von Literatur. Das ist eine Erzählung, die in der Form eines Gedichtes aufgebaut ist. +Sie ist einem Märchen ähnlich, das im übertragenen Sinnn eine große Bedeutung hat. +Und diese Märchen, diese Geschichten, mit Helden, Hexen, Rittern, Königen sind auch +aktuell in der Zeit der Infrormation und der Technologie. + +Die Balladen sind neue +Poesie, da die eine Gattungsmischung aus allen „drei Grundarten der Poesie“ sind, +„lyrisch, episch, dramatisch beginnen und, nach Belieben die Formen wechselnd, +fortfahren“\footcite[400]{goethe:hamburger}. „Lyrische Dramen, dramatischen +Novellen oder episches Theater sind unbestreitbar Begriffe der neueren +Poetik.“\autocite[19f]{mueller-seidel:ballade} Darin gibt es viele Gefühle, +Handlungen, Hoffnungen, Leid und dann am Ende eine Kulmination mit der Lösung des +Problems, vor dem der Autor den Leser stellt. + +\begin{quote} +Balladendichtung. Ein Stück Welt +öffnet sich, in dem es dröhnt von dem Hufschlag anstürmender Pferde, Rüstungen blitzen, +herrische Rufe werden laut, es gibt nur Sieg oder Tod im Zusammenprall, aber über dem +Sterbenden noch steht das Ziel, dem er treu blieb, und der einzelne wird zu einem aud +der Schar der ewig männlichen Kämpfer.\footcite[VII]{kayser:ballade} +\end{quote} + +Im 1797 von Goethe wurden geschrieben: „Der Schatzgräber“, „Die Braut von Corinth“, +„Der Gott und die Bajadere“ und „Der Zauberlehrling“; von Schiller: „Der Ring des Polykrates“, +„Der Taucher“, „Der Handschuh“ und „Die Kraniche des Ibykus“. + +Eine Ballade besteht aus gereimten Strophen und kann, wie ein Lied, einen Refrain haben. + +Die Balladen wurden auch später entwickelt, z. B. sozialkritische Balladen von Heinrich Heine. +Dann folgen neue Balladen im 20. Jahrhundert, die auch satirisch sein konnten. In manchen +Ländern entstanden Balladen in Form der Volkslieder.\footcite{online:buecher-wiki-ballade} |
