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authorEugen Wissner <belka@caraus.de>2026-08-10 15:26:21 +0200
committerEugen Wissner <belka@caraus.de>2026-08-10 15:26:21 +0200
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--- a/posts/2013/08/katja-m.tex
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@@ -4,30 +4,25 @@ date: 2013-07-05 04:15:00
tags: Gedicht
title: Der Himmel blutet spät am Abend…
teaser: |
- <p>
- Der Himmel blutet spät am Abend,<br>
- das Heer im Schweigen kehrt zurück.<br>
- Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:<br>
- „Es fehlte noch ein kleines Stück!“
- </p>
- <p>
- Der Gegner kann sich auch nicht freuen:<br>
- Nur zu beweinen ist der Sieg,<br>
- zu viele sind nun zu bereuen,<br>
- zu vieles einem stiehlt ein Krieg.
- </p>
- <p>
- Ich habe selbst die Ruh gebrochen,<br>
- der erste Schlag ist immer mein.<br>
- Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,<br>
- mein Herz gleichgültig war wie’n Stein.
- </p>
- <p>
- Ich wollte später mich schon beugen,<br>
- mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,<br>
- der ist den meisten überlegen,<br>
- den mag ich selber äußerst gern.
- </p>
+ Der Himmel blutet spät am Abend,<br>
+ das Heer im Schweigen kehrt zurück.<br>
+ Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:<br>
+ „Es fehlte noch ein kleines Stück!“
+
+ Der Gegner kann sich auch nicht freuen:<br>
+ Nur zu beweinen ist der Sieg,<br>
+ zu viele sind nun zu bereuen,<br>
+ zu vieles einem stiehlt ein Krieg.
+
+ Ich habe selbst die Ruh gebrochen,<br>
+ der erste Schlag ist immer mein.<br>
+ Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,<br>
+ mein Herz gleichgültig war wie’n Stein.
+
+ Ich wollte später mich schon beugen,<br>
+ mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,<br>
+ der ist den meisten überlegen,<br>
+ den mag ich selber äußerst gern.
---
\textit{Katja M. S. B.}