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authorEugen Wissner <belka@caraus.de>2026-08-10 15:26:21 +0200
committerEugen Wissner <belka@caraus.de>2026-08-10 15:26:21 +0200
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tags: Aufsatz
title: Dubitō ergō nōn esse possim
teaser: |
- <p>
- Seit der Entstehung der Menschheit wunderte man sich über die Welt, die einen
- umgibt. Man fragte sich, wie die Umwelt funktioniert, was hinter den natürlichen
- Ereignissen steht, suchte nach Gesetzmäßigkeiten und legte auf diese Weise den
- ersten Grundstein für das Gebäude der Physik. Dieses Projekt war jedoch
- anscheinend so komplex, dass manche Philosophen sich wenige Jahrhunderte später
- die Ansicht aneigneten, dass es überhaupt keine Wahrheit sondern nur Schein und
- Täuschung gebe. Durch Grübelei und Diskutieren gelangte man schließlich zum
- Zentrum seines Daseins, zu seinem Selbst, und stellte sich nun die Frage: „Was
- bin ich? Habe ich zumindest eine sichere Erkenntnis, dass es mich selbst
- tatsächlich gibt, oder bin ich auch ein bloßer Schein, eine Selbsttäuschung?“
- </p>
+ Seit der Entstehung der Menschheit wunderte man sich über die Welt, die einen
+ umgibt. Man fragte sich, wie die Umwelt funktioniert, was hinter den natürlichen
+ Ereignissen steht, suchte nach Gesetzmäßigkeiten und legte auf diese Weise den
+ ersten Grundstein für das Gebäude der Physik. Dieses Projekt war jedoch
+ anscheinend so komplex, dass manche Philosophen sich wenige Jahrhunderte später
+ die Ansicht aneigneten, dass es überhaupt keine Wahrheit sondern nur Schein und
+ Täuschung gebe. Durch Grübelei und Diskutieren gelangte man schließlich zum
+ Zentrum seines Daseins, zu seinem Selbst, und stellte sich nun die Frage: „Was
+ bin ich? Habe ich zumindest eine sichere Erkenntnis, dass es mich selbst
+ tatsächlich gibt, oder bin ich auch ein bloßer Schein, eine Selbsttäuschung?“
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\subsection{Der Heimweg ins Reich des Selbst}