From 8a2dadcd2572fb5f472c91e8bc3957882fa48320 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Eugen Wissner Date: Tue, 14 Oct 2025 19:15:51 +0200 Subject: Open the blog --- themes/posts/2013/08/katja-m.tex | 52 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 1 file changed, 52 insertions(+) create mode 100644 themes/posts/2013/08/katja-m.tex (limited to 'themes/posts/2013/08') diff --git a/themes/posts/2013/08/katja-m.tex b/themes/posts/2013/08/katja-m.tex new file mode 100644 index 0000000..f53a120 --- /dev/null +++ b/themes/posts/2013/08/katja-m.tex @@ -0,0 +1,52 @@ +--- +layout: post +date: 2013-07-05 04:15:00 +tags: Gedicht +title: Der Himmel blutet spät am Abend… +teaser: | +

+ Der Himmel blutet spät am Abend,
+ das Heer im Schweigen kehrt zurück.
+ Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:
+ „Es fehlte noch ein kleines Stück!“ +

+

+ Der Gegner kann sich auch nicht freuen:
+ Nur zu beweinen ist der Sieg,
+ zu viele sind nun zu bereuen,
+ zu vieles einem stiehlt ein Krieg. +

+

+ Ich habe selbst die Ruh gebrochen,
+ der erste Schlag ist immer mein.
+ Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,
+ mein Herz gleichgültig war wie’n Stein. +

+

+ Ich wollte später mich schon beugen,
+ mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,
+ der ist den meisten überlegen,
+ den mag ich selber äußerst gern. +

+--- +\textit{Katja M. S. B.} + +Der Himmel blutet spät am Abend,\\ +das Heer im Schweigen kehrt zurück.\\ +Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:\\ +„Es fehlte noch ein kleines Stück!“ + +Der Gegner kann sich auch nicht freuen:\\ +Nur zu beweinen ist der Sieg,\\ +zu viele sind nun zu bereuen,\\ +zu vieles einem stiehlt ein Krieg. + +Ich habe selbst die Ruh gebrochen,\\ +der erste Schlag ist immer mein.\\ +Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,\\ +mein Herz gleichgültig war wie’n Stein. + +Ich wollte später mich schon beugen,\\ +mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,\\ +der ist den meisten überlegen,\\ +den mag ich selber äußerst gern. -- cgit v1.2.3