From 859e07942e3a3b4074513627a60513f0fa624154 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Eugen Wissner Date: Mon, 10 Aug 2026 15:26:21 +0200 Subject: Remove teasers that repeat the content --- posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex | 98 +++++++++++-------------- 1 file changed, 44 insertions(+), 54 deletions(-) (limited to 'posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex') diff --git a/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex b/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex index 8f361ba..5cd386c 100644 --- a/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex +++ b/posts/2014/12/das-alte-neu-erzahlte-marchen.tex @@ -4,60 +4,50 @@ date: 2014-12-22 11:04:00 tags: Gedicht title: Das alte, neu erzählte Märchen teaser: | -

- Mein Dad schuf neu die alten Märchen:
- von einem sonderbaren Mädchen,
- von ihrem Prinzen und dem Reiche,
- in ihm sind tiefe Honigteiche. -

-

- Von Wesen, die im Walde leben:
- von Spinnen, die dort Schlösser weben,
- von Basilisken und Chimären
- und Satyrn, Hexen, Drachen, Bären. -

-

- Im Reiche gibt es Königsritter
- und armes Fräulein Margareta.
- Erzähltest du ein wahres Märchen
- von jenem wunderbaren Mädchen, -

-

- von ihrem Prinzen und dem Reiche,
- in dem die tiefsten Honigteiche,
- von grünen, zauberhaften Wiesen
- und wilden, grauenvollen Riesen? -

-

- Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen,
- die jedes Märchen hinterfragen?
- Es gibt, sie sagen, keine Ritter
- und keine arme Margareta. -

-

- Wie soll ich denn noch weiter leben,
- wenn alle Sagen langsam sterben?
- Erzähl mir deine neuen Märchen,
- vom allerschönsten Menschen, Gretchen! -

-

- Ich werd’ sie unter Menschen säen,
- Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen.
- Man wird sie eines Tages pflücken
- und als den Trank des Lebens schlücken. -

-

- Sag, kann ein Märchen mich berauben,
- da ich an die erzählten nicht mehr glaube?
- Bringst du mir bei, wie ich sie dichte,
- wie ich die Welt des Traumes richte. -

-

- Mein Vater, sag, dass ich noch lebe,
- dass ich nur bloß im Traume schwebe,
- ich werd’ die alte Welt vernichten
- und sie dann neu, ganz neu umdichten! -

+ Mein Dad schuf neu die alten Märchen:
+ von einem sonderbaren Mädchen,
+ von ihrem Prinzen und dem Reiche,
+ in ihm sind tiefe Honigteiche. + + Von Wesen, die im Walde leben:
+ von Spinnen, die dort Schlösser weben,
+ von Basilisken und Chimären
+ und Satyrn, Hexen, Drachen, Bären. + + Im Reiche gibt es Königsritter
+ und armes Fräulein Margareta.
+ Erzähltest du ein wahres Märchen
+ von jenem wunderbaren Mädchen, + + von ihrem Prinzen und dem Reiche,
+ in dem die tiefsten Honigteiche,
+ von grünen, zauberhaften Wiesen
+ und wilden, grauenvollen Riesen? + + Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen,
+ die jedes Märchen hinterfragen?
+ Es gibt, sie sagen, keine Ritter
+ und keine arme Margareta. + + Wie soll ich denn noch weiter leben,
+ wenn alle Sagen langsam sterben?
+ Erzähl mir deine neuen Märchen,
+ vom allerschönsten Menschen, Gretchen! + + Ich werd’ sie unter Menschen säen,
+ Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen.
+ Man wird sie eines Tages pflücken
+ und als den Trank des Lebens schlücken. + + Sag, kann ein Märchen mich berauben,
+ da ich an die erzählten nicht mehr glaube?
+ Bringst du mir bei, wie ich sie dichte,
+ wie ich die Welt des Traumes richte. + + Mein Vater, sag, dass ich noch lebe,
+ dass ich nur bloß im Traume schwebe,
+ ich werd’ die alte Welt vernichten
+ und sie dann neu, ganz neu umdichten! --- Der innere Gehalt mag nietzscheanisch geprägt sein. Die Idee für das Gedicht hatte ich schon länger, bis das Lied bzw. Gedicht von Yuri Kukin „Der alte -- cgit v1.2.3