From 86f7a15a2843f8c207124345d13969fb05ecc611 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Eugen Wissner Date: Wed, 5 Nov 2025 09:33:23 +0100 Subject: Move themes files into the root directory --- .../07/erortern-sie-warum-die-judische-kultur.tex | 54 +++++ posts/2011/08/beruhmte-zeitgenossen-goethes.tex | 63 +++++ posts/2011/08/das-balladenjahr.tex | 61 +++++ .../08/interpretieren-sie-welche-aussage-das.tex | 92 ++++++++ posts/2011/08/roman-die-fische-von-berlin-von.tex | 64 +++++ posts/2011/09/das-leben-und-geld.tex | 13 + posts/2011/09/textzusammenfassung.tex | 261 +++++++++++++++++++++ posts/2011/10/bestraft.tex | 7 + posts/2011/10/das-weise-alter.tex | 7 + posts/2011/11/18.tex | 83 +++++++ posts/2011/11/blog-post.tex | 51 ++++ posts/2011/11/blog-post_14.tex | 52 ++++ posts/2011/11/blog-post_16.tex | 65 +++++ posts/2011/11/blog-post_17.tex | 23 ++ posts/2011/11/blog-post_18.tex | 83 +++++++ posts/2011/11/blog-post_19.tex | 77 ++++++ posts/2011/11/blog-post_20.tex | 54 +++++ posts/2011/11/blog-post_21.tex | 27 +++ posts/2011/11/blog-post_22.tex | 24 ++ posts/2011/11/blog-post_23.tex | 27 +++ posts/2011/11/blog-post_24.tex | 19 ++ posts/2011/11/blog-post_26.tex | 96 ++++++++ posts/2011/11/blog-post_28.tex | 84 +++++++ posts/2011/11/blog-post_29.tex | 85 +++++++ posts/2011/11/blog-post_30.tex | 74 ++++++ posts/2011/11/staatsreligion_27.tex | 17 ++ posts/2011/12/blog-post.tex | 63 +++++ posts/2011/12/blog-post_03.tex | 83 +++++++ posts/2011/12/blog-post_04.tex | 43 ++++ posts/2011/12/blog-post_05.tex | 29 +++ posts/2011/12/blog-post_06.tex | 72 ++++++ posts/2011/12/blog-post_07.tex | 76 ++++++ posts/2011/12/blog-post_10.tex | 61 +++++ posts/2011/12/blog-post_11.tex | 107 +++++++++ posts/2011/12/das-ewig-mannliche.tex | 130 ++++++++++ 35 files changed, 2227 insertions(+) create mode 100644 posts/2011/07/erortern-sie-warum-die-judische-kultur.tex create mode 100644 posts/2011/08/beruhmte-zeitgenossen-goethes.tex create mode 100644 posts/2011/08/das-balladenjahr.tex create mode 100644 posts/2011/08/interpretieren-sie-welche-aussage-das.tex create mode 100644 posts/2011/08/roman-die-fische-von-berlin-von.tex create mode 100644 posts/2011/09/das-leben-und-geld.tex create mode 100644 posts/2011/09/textzusammenfassung.tex create mode 100644 posts/2011/10/bestraft.tex create mode 100644 posts/2011/10/das-weise-alter.tex create mode 100644 posts/2011/11/18.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_14.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_16.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_17.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_18.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_19.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_20.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_21.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_22.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_23.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_24.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_26.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_28.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_29.tex create mode 100644 posts/2011/11/blog-post_30.tex create mode 100644 posts/2011/11/staatsreligion_27.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_03.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_04.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_05.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_06.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_07.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_10.tex create mode 100644 posts/2011/12/blog-post_11.tex create mode 100644 posts/2011/12/das-ewig-mannliche.tex (limited to 'posts/2011') diff --git a/posts/2011/07/erortern-sie-warum-die-judische-kultur.tex b/posts/2011/07/erortern-sie-warum-die-judische-kultur.tex new file mode 100644 index 0000000..1c3b3c1 --- /dev/null +++ b/posts/2011/07/erortern-sie-warum-die-judische-kultur.tex @@ -0,0 +1,54 @@ +--- +layout: post +date: 2010-10-18 05:54:00 +tags: Aufsatz +title: Erörtern Sie, warum die jüdische Kultur von großer Bedeutung für Europa ist +teaser: | +

+ Schon seit dem ersten Jahrhundert vor Christus war Israel unter der römischen + Herrschaft, wodurch die Juden schon damals in Europa zu finden waren. Sie + werden aber in alle Zeiten verfolgt und verhasst. Die Kreuzzüge und der zweite + Weltkrieg, wärend dessen die Juden systematisch vernichtet wurden, können als + Beispiele dafür dienen. Aber die Nation, die eine so reiche Geschichte hat, hat + einen Einfluss auf die Europäer genommen, der nicht zu leugnen ist. +

+--- +Schon seit dem ersten Jahrhundert vor Christus war Israel unter der römischen +Herrschaft, wodurch die Juden schon damals in Europa zu finden waren. Sie +werden aber in alle Zeiten verfolgt und verhasst. Die Kreuzzüge und der zweite +Weltkrieg, wärend dessen die Juden systematisch vernichtet wurden, können als +Beispiele dafür dienen. Aber die Nation, die eine so reiche Geschichte hat, hat +einen Einfluss auf die Europäer genommen, der nicht zu leugnen ist. + +Als erstes muss man sich daran erinnern, dass die europäische Kultur sehr stark +vom Christentum geprägt ist. Und das Christentum seinerseits entstand unter +Juden und erbte von ihnen sehr viel. Das alte Testament, die heilige Schrift +des Judentums, ist ein Teil der christlichen Bibel. + +Dann möchte ich darauf hinweisen, dass Hebräisch mit vielen Sprachen verwandt +ist. Die europäischen Sprachen stammen entweder aus dem Lateinischen oder +Slawischen, die ihren Ursprung im Griechischen haben. Die Verwandtschaft des +Griechischen mit dem Hebräischen kann man erkennen, wenn man ihre Alphabete +vergleicht, wobei man merkt, dass viele Buchstaben fast gleich ausgesprochen +werden. Die Juden in Europa hatten auch ihre eigenen Sprachen: Jiddisch und +Ladino. Und sowohl einige Wörter als auch einzelne Besonderheiten der Grammatik +gelangten über sie ins Deutsche. + +Und das Wichtigste ist, dass viele bedeutendsten Künstler, Musiker, +Philosophen, Schriftsteller und Wissenschaftler ursprünglich Juden waren. Es +gibt die Namen, die fast jeder seit der Schule kennt, deren Herkunft aber +unbekannt ist. Albert Einstein, einer der berühmtesten Physiker des zwanzigsten +Jahrhunderts, Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, Baruch de +Spinoza, Verbreiter des Pantheismus im Westen, Jakob Ludwig Felix Mendelssohn +Bartholdy, Pianist und Organist, stammten aus den jüdischen Familien. Dazu +gehören noch solche Maler wie Marc Chagall und Kasimir Sewerinowitsch +Malewitsch. Ihre Bilder waren sehr abstrakt, was damit zusammenhängt, dass das +Judentum das Bilderverbot hat und keine wirkliche Natur malen darf. So diente +diese Tradition der Verbreitung einer neuen Art der Malerei. Man sollte auch +große Schriftsteller wie Franz Kafka und Heinrich Heine nicht vergessen. + +Ich halte es für besonders wichtig, dass die Menschen lernen zu verstehen, +woher ihre Kultur kommt und was für eine Rolle sie für die ganze Gesellschaft +spielt. Dadurch könnte man viele schlechte Ereignisse in der menschlichen +Geschichte vermeiden. Jeder, der will, kann sehen, dass die europäische Kultur +unter dem starken Einfluss anderer, und besonders der jüdischen, entstand. diff --git a/posts/2011/08/beruhmte-zeitgenossen-goethes.tex b/posts/2011/08/beruhmte-zeitgenossen-goethes.tex new file mode 100644 index 0000000..56d6eac --- /dev/null +++ b/posts/2011/08/beruhmte-zeitgenossen-goethes.tex @@ -0,0 +1,63 @@ +--- +layout: post +date: 2011-08-19 04:51:00 +tags: Aufsatz +title: „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe. Teil 1. Berühmte Zeitgenossen Goethes +teaser: +

+ Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Johann Gottlieb Fichte, + Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven. +

+--- +\subsection{Immanuel Kant (1724 --- 1804)} + +Goethe schätzte Kants „Kritik der Urteilskraft“ lebenslang sehr hoch und empfahl +das Werk zu studieren.\footcite{online:kant-und-goethe} + +Kant trennte die empirische Welt, die Phänomene, von der Welt der Dinge an sich, +der Noumenon, und behauptete, dass die menschliche Vernunft die Grenzen der +sinnlich erfahrbaren Welt nicht überschreiten könnte. Unsere Kenntnisse können +nach Kant nur empirisch bekommen werden und dann mit Denken bearbeitet +werden.\footcite[272]{morris:philosophy-for-dummies} Philosophie ist sehr praktisch +für Kant. Eine große Rolle spielten Moral und Sittlichkeit für ihn. Seine From +der Ethik ist als kategorischer Imperativ geäußert: „Handle so, daß die Maxime +deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung +gelten könne.“\footcite[125]{morris:philosophy-for-dummies} + +\subsection{Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 --- 1831)} + +Für Goethe gibt es nur die einzige Idee und alle anderen Sachen, die wir sehen, +an die wir denken, über die wir reden, sind nur Manifestationen von dieser Idee. +Alle pluralische Sachen haben eine +Ursache.\footcite{online:goethes-weltanschauung} + +Dieser Gankengang ist sehr nah zur Philosophie von Hegel, der der wichtigste +Philosoph des deutschen Idealismi war. „Hegel glaubte, dass der objektive, bzw.\ +absolute Geist alles sei, was real ist.“\footcite[272]{morris:philosophy-for-dummies} + +\subsection{Johann Gottlieb Fichte (1762 --- 1814)} + +Fichte und Goethe kannten einander und schrieben aneinander. Goethe +interessierte sich für Fichte nicht als für Philosoph sondern als für +Naturforscher und war von Johann Gottlieb im Bereich der Naturansichten +beeinflusst.\footcite{schriften-der-goethe-gesellschaft-71} + +Fichte schrieb Werke sowohl über Politik und Gesellschaft als auch über +Wissenschaftslehre. + +\subsection{Wolfgang Amadeus Mozart (1756 --- 1791)} + +Goethe führte mehrmals Mozarts Opern auf. + +Mozart war Genie. In kürzer Zeit schrieb er immer mehr Werke. Er machte Musik +für alle Musikgattungen, aber besonders für Klavier. + +\subsection{Ludwig van Beethoven (1770 --- 1827)} + +Beethoven und Goethe sind im Jahre 1812 zusammengetroffen und hatten dann +freundschaftliche Beziehungen zueinander. Beethoven hat einige von Goethes +Gedichten, u.a.\ „Egmont“, vertont. + +Beethoven hat die Rolle des Komponisten geändert: „Der Komponist wurde nicht +mehr als jemand gesehen, der Auftragsarbeiten ausführt…, sondern als +Künstler…“\footcite{online:mozart-250} diff --git a/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex b/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex new file mode 100644 index 0000000..15a5ffb --- /dev/null +++ b/posts/2011/08/das-balladenjahr.tex @@ -0,0 +1,61 @@ +--- +layout: post +date: 2011-08-21 20:16:00 +tags: Aufsatz +title: „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe. Lesetagebuch. Teil 2. Das Balladenjahr +teaser: | +

+ 1797 wurde als Balladenjahr bezeichnet. Dem Jahr hat Schiller den Namen + gegeben, weil Deutschland aus Werken + von Schiller und Goethe in diesem Jahr eine neue Literaturgattung bekommen hat, + und selbst die Ballade eine neue Bedeutung gekriegt hat. +

+--- +1797 wurde als Balladenjahr bezeichnet. Dem Jahr hat Schiller den Namen +gegeben\footcite{online:schillers-birth-1997}, weil Deutschland aus Werken +von Schiller und Goethe in diesem Jahr eine neue Literaturgattung bekommen hat, +und selbst die Ballade eine neue Bedeutung gekriegt hat. + +Die Balladen waren +schon lange vorher bekannt. Das Wort stammt aus romanischen Ländern von +lateinischem ballare (tanzen) und so wurden Tänze genannt, bei denen ein Gedicht +vom Tanzenden gesungen wurde. Im 14. Jahrhundert verliert der Begriff „Ballade“ +die Bedeutung von einem Tanz aber sie ist weiterhin ein gesungenes +Gedicht.\footcite{online:buecher-wiki-ballade} + +Seit 1797 beschäftigte +sich die beiden großen Dichter mit Studien von antiken Klassikern. Das hat zur +Folge eine Diskussion über Inhalt und Form eines literarischen Werkes, „besonders +über das Wesen des Epischen und Dramatischen.“\footcite{online:schillers-birth-1997} +Danach ging es mit Schreiben von Balladen los. Eine Ballade enthält in sich mehrere Arte +von Literatur. Das ist eine Erzählung, die in der Form eines Gedichtes aufgebaut ist. +Sie ist einem Märchen ähnlich, das im übertragenen Sinnn eine große Bedeutung hat. +Und diese Märchen, diese Geschichten, mit Helden, Hexen, Rittern, Königen sind auch +aktuell in der Zeit der Infrormation und der Technologie. + +Die Balladen sind neue +Poesie, da die eine Gattungsmischung aus allen „drei Grundarten der Poesie“ sind, +„lyrisch, episch, dramatisch beginnen und, nach Belieben die Formen wechselnd, +fortfahren“\footcite[400]{goethe:hamburger}. „Lyrische Dramen, dramatischen +Novellen oder episches Theater sind unbestreitbar Begriffe der neueren +Poetik.“\autocite[19f]{mueller-seidel:ballade} Darin gibt es viele Gefühle, +Handlungen, Hoffnungen, Leid und dann am Ende eine Kulmination mit der Lösung des +Problems, vor dem der Autor den Leser stellt. + +\begin{quote} +Balladendichtung. Ein Stück Welt +öffnet sich, in dem es dröhnt von dem Hufschlag anstürmender Pferde, Rüstungen blitzen, +herrische Rufe werden laut, es gibt nur Sieg oder Tod im Zusammenprall, aber über dem +Sterbenden noch steht das Ziel, dem er treu blieb, und der einzelne wird zu einem aud +der Schar der ewig männlichen Kämpfer.\footcite[VII]{kayser:ballade} +\end{quote} + +Im 1797 von Goethe  wurden geschrieben: „Der Schatzgräber“, „Die Braut von Corinth“, +„Der Gott und die Bajadere“ und „Der Zauberlehrling“; von Schiller: „Der Ring des Polykrates“, +„Der Taucher“, „Der Handschuh“ und „Die Kraniche des Ibykus“. + +Eine Ballade besteht aus gereimten Strophen und kann, wie ein Lied, einen Refrain haben. + +Die Balladen wurden auch später entwickelt, z. B. sozialkritische Balladen von Heinrich Heine. +Dann folgen neue Balladen im 20. Jahrhundert, die auch satirisch sein konnten. In manchen +Ländern entstanden Balladen in Form der Volkslieder.\footcite{online:buecher-wiki-ballade} diff --git a/posts/2011/08/interpretieren-sie-welche-aussage-das.tex b/posts/2011/08/interpretieren-sie-welche-aussage-das.tex new file mode 100644 index 0000000..94190aa --- /dev/null +++ b/posts/2011/08/interpretieren-sie-welche-aussage-das.tex @@ -0,0 +1,92 @@ +--- +layout: post +date: 2011-08-05 05:28:00 +tags: Aufsatz +title: Interpretieren Sie, welche Aussage das Lied „Letzter Tag“ besitzt +teaser: | +

+ Das vorliegende Lied „Letzter Tag“ ist vom deutschen Musikproduzenten, Sänger + und Schauspieler aus Göttingen, Herbert Grönemeyer, geschrieben worden. Es + erschien im Jahr 2002 im Album „Mensch“. +

+--- +Das vorliegende Lied „Letzter Tag“ ist vom deutschen Musikproduzenten, Sänger +und Schauspieler aus Göttingen, Herbert Grönemeyer, geschrieben worden. Es +erschien im Jahr 2002 im Album „Mensch“. + +Am Beginn des Liedes hört man eine langsame, traurige Musik, die eine Reihe +tiefer Fragen zum Leben begleitet, wie zum Beispiel: „Lohnen sich die Gefühle?“, +„Warum wacht man auf?“ und „Was heilt die Zeit?“. Schon an dieser Musik und +diesen Fragen kann man erkennen, dass die unglückliche Liebe das Hauptmotiv des +Werkes ist. + +Diese Fragen sind kaum zu beantworten aber der Hörer wird mit der Erwartung +erfüllt, eine Antwort des Autors auf einige von denen zu bekommen. Andere sind +ihrerseits deutlich rhetorisch. So benötigt die Frage „Weiß man, wie oft ein +Herz brechen kann?“ keine Antwort. + +Dann ändert sich die Musik, sie wird sicherer, lebendiger und beweglicher, und +es folgen die Worte, die im Laufe des Liedes immer wieder wiederholt werden: + +\begin{quote} +Ich bin dein siebter Sinn,\\ +Dein doppelter Boden,\\ +Dein zweites Gesicht. +\end{quote} + +Und das ähnelt sich schließlich dem Ruf eines einstmals vollkommenen Menschen, +eines Androgyns, der seinen zweiten, d.h.\ weiblichen Teil verloren hat. Dieses +Wortspiel: „Ich bin dein…“ klingt wie „Ich bin ein Teil von dir“ und +wiederholt sich ständig. + +Danach kommen die Zeilen, die auch mehrmals gesungen werden. Nur in der +vorletzen Strophe werden die beiden letzen Verse weggelassen, da sie durch die +letzte Strophe ersetzt werden, die ihre Bedeutung vervollständigt und erläutert. +In der dritten Stroßhe wird die Hoffnung hervorgehoben. Eine kluge, sichere +bzw.\ gute Prognose ist doch eine Prognose, die die Sicherheit und +Glückseligkeit hervorsagt. „Ein Leuchtstreifen aus der Nacht“ ist die notwendige +Hilfe, mit der man sogar nachts ein bisschen sehen kann. + +Im folgenden äußert Grönemeyer immer stärker das Vertrauen zu seiner Liebe und +das Wollen keine Geheimnisse vor ihr zu haben: „Verrat dir alle Geheimzahlen“. +Er verspricht alles für seine Gefährte zu tun, ihr ein neues Leben zu schenken, +es „auf einem goldenen Tablett“ zu servieren. Und das spricht dafür, dass sie +ihn aus dem Albtraum es Lebens rettet: + +\begin{quote} +Du holst mich aus dem grauen Tal der Tränen,\\ +Lässt alle Wunder auf einmal gescheh'n. +\end{quote} + +In der letzten Strophe wird dem Hörer besonders deutlich verraten, dass die +Frau, an die der Autor sich wendet, gar nicht da ist. Sie ist nur ein Ideal. +Viermal wird gesagt: „Ich finde dich“ aber der letzte lautet: „Ich finde dich +oder nicht“. Der Autor deutet damit an, dass seine Suche nach seinem zweiten +„Ich“ vielleicht gar kein Ergebnis haben kann. Aber er sieht in dieser Suche +offensichtlich den Sinn seines ganzen Lebens und will sie niemals aufgeben. + +Der Text des Liedes ist sehr reich an Anaphern: „Ich finde dich“ in der letzen +Strophe oder „Kannst sie…“ in der vierten. Man findet auch eine ganze Menge +von Allegorien, z.B.: + +\begin{quote} +Ich bin dein siebter Sinn,\\ +Dein doppelter Boden,\\ +Dein zweites Gesicht. +\end{quote} + +oder: + +\begin{quote} +Du bist eine gute Prognose.\\ +Das Prinzip Hoffnung… +\end{quote} + +Man stößt ferner auch auf Hyperbeln: „Wie viele Tränen passen in einen Kanal?“ +und „Tal der Tränen“. + +Eine „kluge“ Prognose kann als eine Personifikation gelten. + +Meiner Meinung nach ist das Lied ein schönes Beispiel eines Textes, in dem +moderne Wörter wie „sportlichster Wagen“ vorkommen und ein ewiges und tiefes +Gefühl der Liebe geäußert wird. Es vereinigt die Klassik mit dem Modernismus. diff --git a/posts/2011/08/roman-die-fische-von-berlin-von.tex b/posts/2011/08/roman-die-fische-von-berlin-von.tex new file mode 100644 index 0000000..5a4d181 --- /dev/null +++ b/posts/2011/08/roman-die-fische-von-berlin-von.tex @@ -0,0 +1,64 @@ +--- +layout: post +date: 2011-08-09 04:29:00 +tags: Aufsatz +title: Roman „Die Fische von Berlin“ von Eleonora Hummel +teaser: | +

+ Im Buch „Die Fische von Berlin“ von Eleonora Hummel geht es um ein Mädchen + aus einer russlanddeutschen Familie, das alles von ihren Vorfahren wissen + will. Eines Tages entdeckt dieses Mädchen, Alina, die verblüffende + Gewohnheit ihres Großvaters mit einem Messer unter seinem Kissen zu + schlafen. Diesem Messer begegnet man im Laufe des Buches immer wieder. +

+--- +\subsection{ + Untersuchen und bewerten Sie ausgehend von Ihrer Lektüre das „Leitmotiv des + Messers“\footnote{ + Vgl. S. 17ff, 20, 36f, 43, 44, 53, 65f, 80, 83, 99, 128, 133, 144, 147, + 149, 152, 213f. + } +} + +Im Buch „Die Fische von Berlin“ von Eleonora Hummel geht es um ein Mädchen aus +einer russlanddeutschen Familie, das alles von ihren Vorfahren wissen will. +Eines Tages entdeckt dieses Mädchen, Alina, die verblüffende Gewohnheit ihres +Großvaters mit einem Messer unter seinem Kissen zu schlafen. Diesem Messer +begegnet man im Laufe des Buches immer wieder. + +Alina fand das Messer, als sie eine Aufgabe von ihrer Großmutter bekam, die +Betten im Schlafzimmer Alinas Großeltern zu machen. Die Enkelin dachte +zunächst, dass das Messer in die Küche gehört. Aber die Großmutter befahl, es +unter das Kissen zurückzulegen und sagte, dass dieses Messer gut gegen +Großvaters Krankheiten sei. Alina machte das aber nicht. Alles schien ein +rätselhaftes Geheimnis zu sein. Sie befragte alle Verwandten und keiner sagte +etwas. Die Enkelin versuchte viel später, als ihre Familie außer den Großeltern +in den Kaukasus zog, das Messer zurückgeben aber Großvater überließ es ihr und +versprach später Alles zu erklären. „Das Messer hat eine Vorgeschichte.“ + +Das Messer kaufte Großvaters Bruder, Konrad, als der Großvater nach Großen +Säuberungen in sein Dorf zurückkam „… und wenn es nur ein Kampfmesser ist, +lebend kriegen sie mich nicht noch mal“ — sagte Konrad damals. Der Großvater +antwortete, dass er seinem Bruder das Messer schenkt. Später wurden die beiden +Brüder verhaftet und in die Trudarmija geschickt. Konrad ritzte dann die +Initialen seines Namens auf dem Messer und gab es dem Großvater, weil Konrad +eine Familie hatte und sich nicht töten durfte. In der Tat war Konrad Alinas +Großvater, er ist aber verschwunden. + +Konrad Bachmeier wollte sich mit dem Messer töten, um Leiden zu vermeiden, wenn +er verhaftet wird. Dieses Taschenmesser ist Symbol seines Lebens. Und er +schickt es seinem Bruder mit der Hoffnung, dass der Großvater Konrads Leben +fortsetzen bzw. ersetzen kann. Eine Waffe kann auch ein Schutz für das Leben +sein. Der Großvater bekam deswegen mit dem Messer die Verantwortung für eine +fremde Familie. Mit dem Messer kann man auch jagen und seine Familie mit Brot +sichern. Der Großvater musste mit der Frau seines Bruders zusammenleben. +Wahrscheinlich legte er das Messer deswegen unter sein Kissen, um sich ständig +an seinen Bruder zu erinnern. + +Und als endlich die ganze Geschichte erzählt wurde, bekam Alina das Messer, +damit das Leben dieser Familie nicht beendet wird. + +Ein Messer kann nicht schlecht oder gut sein. Mit einem Messer kann man Brot +schneiden und mit demselben Messer auch Menschen töten. Der Großvater musste +seine ganzes Leben Entscheidungen treffen, wie er sich verhalten soll und dabei +konnte ihm des Bruders Messer helfen. diff --git a/posts/2011/09/das-leben-und-geld.tex b/posts/2011/09/das-leben-und-geld.tex new file mode 100644 index 0000000..b6fbc3e --- /dev/null +++ b/posts/2011/09/das-leben-und-geld.tex @@ -0,0 +1,13 @@ +--- +layout: post +date: 2011-12-21 21:00:00 +tags: Aufzeichnungen eines Pessimisten +title: Das Geld zum Leben +teaser: | +

+ Die Anzahl der Lebenstage ähnelt sich dem Geld: Es ist niemals genug, obwohl + beides nichts wert ist. +

+--- +Die Anzahl der Lebenstage ähnelt sich dem Geld: Es ist niemals genug, obwohl +beides nichts wert ist. diff --git a/posts/2011/09/textzusammenfassung.tex b/posts/2011/09/textzusammenfassung.tex new file mode 100644 index 0000000..42f956f --- /dev/null +++ b/posts/2011/09/textzusammenfassung.tex @@ -0,0 +1,261 @@ +--- +layout: post +date: 2011-09-01 23:20:00 +tags: Aufsatz +title: „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe. Teil 3. Analyse der Ballade +teaser: +

+ Es geht in der Ballade „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe, die + im Jahr 1797 erschienen ist, um einen Hexenmeister, der einmal irgendwohin + weggegangen ist und seinen Lehrling allein ließ. Der Zauberlehrling wollte seine + Macht und seinen Zauber ausprobieren und Geister im Haus steuern. Von + seinem Meister konnte er die Wörter, mit denen er diese Geister rufen könnte. + Mit Geistesstärke hat der Zauberlehrling einen Besen lebendig gemacht. Um ein + Wunder zu tun, wurde dem Besen befohlen, auf zwei Beinen zu stehen, die + schlechten Lumpenhüllen zu nehmen und ein Becken voll mit Wasser zu füllen. Der + Besen musste als Knecht dienen, zu einer Fluss laufen und Wasser bringen. +

+--- +\subsection{Textzusammenfassung} + +Es geht in der Ballade „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe, die +im Jahr 1797 erschienen ist, um einen Hexenmeister, der einmal irgendwohin +weggegangen ist und seinen Lehrling allein ließ. Der Zauberlehrling wollte seine +Macht und seinen Zauber ausprobieren und Geister im Haus steuern. Von +seinem Meister konnte er die Wörter, mit denen er diese Geister rufen könnte. +Mit Geistesstärke hat der Zauberlehrling einen Besen lebendig gemacht. Um ein +Wunder zu tun, wurde dem Besen befohlen, auf zwei Beinen zu stehen, die +schlechten Lumpenhüllen zu nehmen und ein Becken voll mit Wasser zu füllen. Der +Besen musste als Knecht dienen, zu einer Fluss laufen und Wasser bringen. + +Der Besen führte seine Aufgabe so behände aus, dass das seinen „Wirt“ wunderte. +Als das Ziel erreicht wurde, sagte der Zauberlehrling seinem Knecht, dass alles, +was nötig gewesen war, jetzt gemacht ist. Und er merkte gleich, dass er die +Wörter vergessen hat, mit denen er den Besen zum vorherigen Zustand hätte machen +können, und der Besen setzte fort, das Wasser zu tragen, bis das Wasser auf den +Zauberlehrling aufstürzte und das Haus angefangen hat, zu ersaufen. + +Das Haus wurde immer mehr mit Wasser gefüllt. Der Zauberlehrling war wütend und +schrie dem Besen davor, aber es war umsonst, weil der Besen nicht hören wollte. +Der Zauberlehrling hat gesagt, dass er den Besen fassen und halten will. Dann +hat der Zauberlehrling ein scharfes Beil genommen, sich auf den Besen geworfen +und ihn damit gespaltet. Sein Feind war entzwei, und der Lehrling hörte auf +sich Sorgen um ihn zu machen. + +Plötzlich sind die beiden Teile doch aufgestanden und trugen schon das Wasser zu +zweit und selbstverständlich noch schneller. Der Zauberlehrling wusste überhaupt +nicht, was er in dieser Situation machen könnte und fing an, den Meister zu +rufen. Endlich kam der erwartete Meister, den der Zauberlehrling bat zu helfen. +Der Meister hat den Besen rasch in die Ecke geschickt und gesagt, dass der +Meister für das Spiel mit Geistern zunächst gerufen werden soll. + +\subsection{Formaler Aufbau} + +Die Ballade besteht aus 14 Strophen. Jede zweite hat ein anderes Reimschema als +die anderen und ist einem Refrein ähnlich. Das sieht folgendermaßen aus: + +\begin{tabular}{l r} + Hat der alte Hexenmeister & a\\ + Sich doch einmal wegbegeben! & b\\ + Und nun sollen seine Geister & a\\ + Auch nach meinem Willen leben. & b\\ + Seine Wort und Werke & c\\ + Merkt ich, und den Brauch, & d\\ + Und mit Geistesstärke & c\\ + Tu ich Wunder auch. & d\\ + \ & \\ + + Walle! walle & e\\ + Manche Strecke, & f\\ + Daß, zum Zwecke, & f\\ + Wasser fließe, & g\\ + Und mit reichem vollem Schwalle & e\\ + Zu dem Bade sich ergieße. & g +\end{tabular} + +Ungerade Strophen bestehen aus 8 Versen, die mit Kreuzreim verbunden sind. +Gerade Strophen haben nur 6 Verse mit Reim e-f-f-g-e-g. Das Versmaß ist +Trochäus. + +Die Sätze sind meistens kurz und sind oft koordinierend verbunden, was für Leser +leicht zu verstehen ist, trotzdem sind viele Wörter vorhanden, die heute +schwierig zu kapieren sind. + +\subsubsection{Stilmittel} + +Personifikation in dieser Ballade ist der lebendige Besen, der zwar nicht +richtig denken kann, aber kann sich bewegen, Befehle ausführen. Ich würde sagen, +dass das Holz die Rolle von Menschen spielt, weil nachdem sie gespaltet worden +waren, konnten die beiden Teilen handeln. Zum Besen werden viele menschliche +Eigenschaften verwendet: böse, verrucht; er kann Knecht sein, steht auf zwei +Beinen und hat einen Kopf oben. Das Wasser kann auch als Personifikation +verstanden sein. + +Es gibt eine Antithese in der zwölften Strophe: Knechte — Mächte. + +Die Parabel sind hundert Flüsse, die auf den Zauberlehrling aufstürzen. + +Ein Zauberlehrling, ein Hexenmeister und die Geister, von denen eine Sache +lebendig werden kann, können im realen Leben kaum existieren, also sind sie +Metaphern. + +Behende würde man mit „ä“ schreiben (behände). Das ist ein Archaismus. + +\subsection{Analysieren des Inhalts der Ballade} + +\subsubsection{Der Titel und das Thema der Ballade} + +Der Titel der Ballade bezieht sich auf die Hauptperson, den Zauberlehrling. + +Das Thema: mit dem Werk wollte der Autor zeigen, wie wichtig die Rolle von +Lehrer bzw.\ guter Regierung im Leben ist. + +\subsubsection{Gliederung} + +Die Ballade wird mit einem Vorwort angefangen, in dem der Leser in die +beschriebene Situation eingeführt (Weggang des Meisters) und mit handelnden +Personen (mit dem Zauberlehrling und den Geistern) bekanntgemacht wird. Das +sind die ersten vier Verse. + +Dann entwickelt sich die Geschichte, bis der Zauberlehrling gemerkt hat, das er +ein wichtiges Wort vergessen hat. + +Danach stellt sich das Problem. Das Geschehene wird total geändert und wendet +sich gegen den Zauberlehrling. + +Als nächstes kommt die Kulmination. Die Hauptfigur sucht einen Ausgang und +greift das Beil. Der alte Besen ist gespalten und der Zauberlehrling denkt, +dass er den Sieg errungen hat. Die Spannung fällt ab. Aber kurz nachher hat der +Lehrling schon „zwei Probleme“ statt einem. Man beobachtet kurz neue Entwicklung +des Erzählten. Die Spannung nimmt wieder zu. + +Die vier letzten Verse der vorletzten Strophe sind schon die Lösung, denn +endlich kommt der Meister. + +Die letzte Strophe kann man zum Nachwort zählen, da der alte Hexenmeister sagt, +was man machen sollen hätte. + +\subsubsection{Typisierung der handelnden Personen} + +Den Hexenmeister begegnet man nur am Anfang und am Ende. Am Anfang +erwähnt der Autor ihn nur. Am Ende zieht er die Schlussfolgerung. Der Meister +scheint nicht böse zu sein, er fühlt sich sicher, ist ruhig und hat +ausgezeichnete Kenntnisse, kennt seine Arbeit sehr gut. + +Der Zauberlehrling ist, wie bereits erwähnt, die Hauptperson. Er benimmt sich +wie ein Jugendlicher oder ein Kind. Er ist ungehorsam und verwegen, will mit dem +Feuer spielen, ohne bevor nachzudenken. Der Lehrling wollte, dass alle (z.B. der +Besen) ihn hören und selber macht schlimme Sachen ohne Erlaubnis. Er kriegt sehr +schnell Ärger, wird wütend und kann sich nicht kontrollieren (greift das Beil). +Nur wenn es keine andere Wahl gibt, trifft der Zauberlehrling vernünftige +Entscheidung — ruft seinen erfahrenen Meister. + +Der Besen macht alles unbewusst. Er ist von den Geistern des Meisters +gesteuert. Den Geistern ist egal, wen zu hören. Sie sind brav, sogar wenn +dass unnötig und schädlich ist, haben keinen Willen und können ohne guten Chef +alles vor sich zerstören. + +\subsection{Interpretation} + +Die Ballade wurde das erste Mal im von Friedrich Schiller herausgegebenen +„Musen-Almanach“ für das Jahr 1798 erschienen. Die Geschichte, die in der +Goethes „Der Zauberlehrling“ erzählt wurde, ist nicht neu. Vermutlich wurde +ein Teil aus „Der Lügenfreund oder der Ungläubige“ vom griechischen Dichter +Lukian von Samosata genommen, ergänzt bzw.\ verändert und umgeschrieben. +Die Stelle, die als ein Muster dienen könnte, lautet folgendermaßen: + +\begin{quote} +Endlich fand ich doch einmal Gelegenheit, mich in einem dunkeln Winkel +verborgen zu halten und die Zauberformel, die er dazu gebrauchte, +aufzuschnappen, indem sie nur aus drei Silben bestand. Er ging darauf, ohne mich +gewahr zu werden, auf den Marktplatz, nachdem er dem Stößel befohlen hatte, was +zu tun sei. Den folgenden Tag, da er geschäftehalber ausgegangen war, nehm' ich +den Stößel, kleide ihn an, spreche die besagten drei Silben und befehle ihm, +Wasser zu holen. Sogleich bringt er mir einen großen Krug voll. Gut, sprach ich, +ich brauche kein Wasser mehr, werde wieder zum Stößel! Aber er kehrte sich nicht +an meine Reden, sondern fuhr fort, Wasser zu tragen, und trug so lange, daß +endlich das ganze Haus damit angefüllt war. Mir fing an, bange zu werden, +Pankrates, wenn er zurückkäme, möcht' es übelnehmen — wie es dann auch +geschah -, und weil ich mir nicht anders zu helfen wußte, nahm ich eine Axt un +hieb den Stößel mitten entzwei. Aber da hatte ich es übel getroffen; denn nun +packte jede Hälfte einen Krug an und holte Wasser, so daß ich für einen +wasserträger nun ehrer zwei hatte. Inmittelst kommt mein Pankrates zurück, und +wie er sieht, was passiert war, gibt er ihnen ihre vorige Gestalt wieder; er +selbst aber machte sich heimlich aus dem Staube, und ich habe ihn nie wieder +gesehen.\footcite{moritz:balladen} +\end{quote} + +Im Jahr 1940 Walt Disney machte aus der Goethes Ballade einen Zeichentrickfilm +mit Micky Maus. + +Wer Erzähler ist, ist ein bisschen unklar. Er scheint der Zauberlehrling selber +zu sein. Aber er muss dann allein mit Geistern und dem Besen zu Hause sein, +trotzdem wendet er sich in der fünften Strophe an jemanden noch: „Seht, +er läuft zum Ufer nieder…“ (Herv. — Eugen Wissner). In der nächsten Strophe +sagt der Zauberlehrling: „Stehe! Stehe! Denn wir haben deiner Gaben +vollgemessen!…“ (Herv. — Eugen Wissner). Die erste Stelle kann man verstehen +als Anrede an Leser; die zweite ist Ruf nicht nur vom Autor, sondern von anderen +Menschen auch. Die letzte Strophe in der Ballade spricht der Hexenmeister aus +und sie sind von Goethe in Anführungszeichen gesetzt. Fast alles ist in Präsens +geschrieben, folglich ist das Gegenwart. + +Die Ballade hat die ewige Bedeutung für Menschheit, da sie Probleme beschreibt, +die mit menschlicher Psychologie zu tun haben und deshalb waren immer +vorhanden, sind zur Zeit vorhanden und werden noch vorhanden sein. Das Werk ist +mit Ereignissen der Zeit verbunden, in der Goethe gelebt hat, aber die Geschichte +wiederholt sich wegen der schon erwähnten menschlichen Psychologie. + +Der Meister ist als „der alte Hexenmeister“ bezeichnet. Das Wort „alt“ bezieht +sich nicht auf sein Alter, sondern auf seine Erfahrung. Das ist also ein guter +Lehrer, der vielleicht schon alles im Leben gesehen hat. Sein Lehrling ist +kindisch.\footnote{Vgl.: Typisierung der handelnden Personen.} Er will prahlen und seine +Kenntnisse zeigen, die er vielleicht noch nicht hat, obwohl der berühmteste Satz +von einem der weisesten Männer antikes Griechenlands, Sokrates, lehrt darüber, +was man an sein Wissen immer denken sollte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. +Der Lehrling hat nicht vor, seinen Meister um Rat zu fragen sondern ruft die +Geister, die er wahrscheinlich überhaupt nicht kennt, ruft irgendwelche fremde +Geister, die im helfen müssten, ein Wunder zu machen. Das ist vergleichbar mit +Ereignissen in der Geschichte von Israel, denen man zahlreich in der Heiligen +Schrift begegnen kann. Als Mose weggegangen ist, um das Gottesgesetz (zehn +Gebote) von dem Berge zu holen, bat das Volk Aaron einen anderen Gott für sie +zu machen. Aaron sammelte die goldenen Ohrringe „und bildete das Gold in einer +Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, +Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!“ (2. Mose 32). +Als Mose zurückkam, zerbrach er Tafeln unten am Berg. Zorn wurde über die +Israeliten entbrannt und der Zauberlehrling wird auch bestraft. + +Die Situation scheint zunächst lustig zu sein. Der Lehrling ist zufrieden, kann +sich gönnen zu faulenzen, da der Besen alle Arbeiten ausführt und Spaß für +seinen Wirt machen kann. Aber ein paar Verse später gehorcht der Besen nicht +mehr und macht seine Arbeit, die am Anfang so nützlich schien, weiter. Der +Lehrling versucht erstmal den Besen und die Geister mit Wörtern zur Ruhe zu +bringen. Wenn das nicht gelingt, greift er zu den Waffen. Dem wird bange. Aber +mit allen seinen Handlungen macht der Lehrling nur schlimmer. Mit der Waffe +kann ein Problem nicht gelöst werden. Und endlich, wenn fast alles mit dem +Wasser voll ist, und es gibt keine andere Chance sich zu retten, versteht der +Lehrling, dass er zu schwach ist, und ruft den Meister. Der alte Hexenmeister +hört ihn im Unterschied zu den Geistern. + +Es passiert, dass Lehrlinge um ihre Lehrer klagen, weil sie nicht alles +verstehen können und schließlich gegen sie gehen. Das Gleiche kann in einer +Familie betrachtet werden, wenn man die Eltern für die Lehrer und die Kinder für +die Lehrlinge hält. Zwischen Kindern und Eltern ist eines der häufigsten +Probleme, das sowohl in der russischen als auch in der deutschen Literatur +behandelt wird. Einem fremden Menschen ist oft leichter zuzuhören, als den +Menschen, die in der Nähe von uns sind und die uns sogar lieben, wenn wir das +nicht verstehen. + +Die Ebene, auf der die Ballade betrachtet werden kann, kann immer breiter +werden. Das kann ganz persönlich sein, eine Familie. Das kann eine Gesellschaft +sein, wie z.B. Schule, Universität o.Ä. Das kann aber auch geschichtlich auf das +ganze Volk bezogen sein und dann auf die ganze Welt, z.B. französische +Revolution. Damals versuchten ganz viele Menschen zunächst in einem Land, dann +in ganz Europa, auf ihre alten Ideale, alten Traditionen verzichten und nur sich +selbst und ihrer Vernunft zu vertrauen. Egozentrismus ist die Idee der +Aufklärung. Da bringt aber noch lange Zeit nichts, weil nichts in Herzen +verändert ist. Der König und viele Adlige wurden getötet und andere Räuber haben +Macht bekommen aber viele verhungern immer noch. Man muss nach Besserem streben, +aber sehr vorsichtig und ohne Eile, sonst können noch weitere Probleme +entstehen. Das ist die Idee der Ballade. + +% Erstelldatum: 19.02.2010 diff --git a/posts/2011/10/bestraft.tex b/posts/2011/10/bestraft.tex new file mode 100644 index 0000000..b8d261e --- /dev/null +++ b/posts/2011/10/bestraft.tex @@ -0,0 +1,7 @@ +--- +layout: post +date: 2011-10-28 14:00:00 +tags: Aufzeichnungen eines Pessimisten +title: Bestraft +--- +Meine Geburt ist meine Strafe. diff --git a/posts/2011/10/das-weise-alter.tex b/posts/2011/10/das-weise-alter.tex new file mode 100644 index 0000000..0b461cf --- /dev/null +++ b/posts/2011/10/das-weise-alter.tex @@ -0,0 +1,7 @@ +--- +layout: post +date: 2011-10-22 12:59:00 +tags: Aufzeichnungen eines Pessimisten +title: Das hohe weise Alter +--- +Jugendlicher Maximalismus, greisenhafte Torheit… wer hat den Scwachsinn ausgedacht? diff --git a/posts/2011/11/18.tex b/posts/2011/11/18.tex new file mode 100644 index 0000000..1320b60 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/18.tex @@ -0,0 +1,83 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-20 05:22:00 +tags: Стихотворение +title: Рыжик (Дивеево, 18 июля) +teaser: | +

+ Средь суетящихся людей
+ Ваш дерзкий взгляд я заприметил.
+ Ему взаимностью ответив,
+ Попал в плен Ваших я очей. +

+

+ Они пронзили душу мне,
+ И сердце трепетное сжалось
+ Так, что внезапно показалось:
+ Пылает лед в кромешной тьме. +

+

+ Вся похоть сердца подлеца
+ Подвластна женственности вечно;
+ А Ваше тело безупречно,
+ И тайной веет от лица. +

+

+ Не смел я оторвать и глаз,
+ Когда Вы сделали то первой,
+ Чтоб подойти походкой верной,
+ Явить ликующий свой глас. +

+

+ Сей встречи грянувшей как гром
+ Прошли счастливые мгновенья,
+ Но не терзало грудь сомненья
+ С заветным в кулаке листом. +

+

+ К чему нежданная мечта?
+ Волнами рыжими ложится
+ Заря на небо. Ах, зорница!
+ Мила…
+ И снова грезится она… +

+--- +% Об удивительном мимолетном знакомстве во время экскурсии в Дивеево (село в +% Нижегородской области) при ожидании очереди на одном из имеющихся источников. +% Чудеса там со всеми происходят разные, со мной, видимо, ничего иного случиться +% и не могло. Рассказала, что ее в школе „рыжиком“ дразнили, и она за это всех +% била. Полученным листком с ее адресом я воспользовался, но ответа не получил: +% может, письмо не дошло, может, стихотворение не понравилось. + +\textit{Марине Кривцовой} + +Средь суетящихся людей\\ +Ваш дерзкий взгляд я заприметил.\\ +Ему взаимностью ответив,\\ +Попал в плен Ваших я очей. + +Они пронзили душу мне,\\ +И сердце трепетное сжалось\\ +Так, что внезапно показалось:\\ +Пылает лед в кромешной тьме. + +Вся похоть сердца подлеца\\ +Подвластна женственности вечно;\\ +А Ваше тело безупречно,\\ +И тайной веет от лица. + +Не смел я оторвать и глаз,\\ +Когда Вы сделали то первой,\\ +Чтоб подойти походкой верной,\\ +Явить ликующий свой глас. + +Сей встречи грянувшей как гром\\ +Прошли счастливые мгновенья,\\ +Но не терзало грудь сомненья\\ +С заветным в кулаке листом. + +К чему нежданная мечта?\\ +Волнами рыжими ложится\\ +Заря на небо. Ах, зорница!\\ +Мила…\\ +И снова грезится она… diff --git a/posts/2011/11/blog-post.tex b/posts/2011/11/blog-post.tex new file mode 100644 index 0000000..9f7a842 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post.tex @@ -0,0 +1,51 @@ +--- +layout: post +date: 2006-10-17 01:00:00 +tags: Стихотворение +title: Последняя записка +teaser: | +

+ Простив, прошу за все прощенья;
+ За все, что можешь мне простить,
+ За страстной юности влеченья,
+ За все, чего не воротить.
+ Пишу тебе в последний раз…
+ Прости за сей нескладный сказ. +

+ +--- +% Опубликую постепенно все стихотворения, которые я за свою жизнь написал и за +% которые мне не стыдно. Несколько стихов 2004 года еще ждут своей очереди на +% творческую реставрацию. + +% Начинается мое собрание с „трилогии“, посвященной Марии Гашковой, на то время +% воспитаннице Регентской школы Тобольской Духовной Семинарии, а ныне регенту +% храмового хора в Красноярске. Повод к написанию достаточно очевидно исходит из +% названия. Первое шестистишие было передано через посредника адресату, а вот +% следующее за ним четверостишие именуется в моем дневнике „Нереализованным +% вариантом“. Ответа мне, кстати, так и не предложили. Только, примерно, через +% месяц поблагодарили ради приличия при случайной встрече. + +% Заключительная „Поправка“ писалась годом позже, что, между прочим, видно из +% ее настроения. + +\textit{Марии Гашковой} + +Простив, прошу за все прощенья;\\ +За все, что можешь мне простить,\\ +За страстной юности влеченья,\\ +За все, чего не воротить.\\ +Пишу тебе в последний раз…\\ +Прости за сей нескладный сказ. + +\subsection{Нереализованный вариант} + +Прости за все, прости коль можешь\\ +За юность страстную мою.\\ +Пусть мне ответа не предложишь,\\ +Прости, в последний раз пишу. + +\subsection{Поправка (к „Последней записке“) 2007\footnote{8 августа 2007}} + +В последний раз тебе пишу,\\ +Прости безграмотность прошу. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_14.tex b/posts/2011/11/blog-post_14.tex new file mode 100644 index 0000000..e2bb7dc --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_14.tex @@ -0,0 +1,52 @@ +--- +layout: post +date: 2004-02-05 05:40:00 +tags: Стихотворение +title: Предвидение +teaser: | +

+ Над крышею дома
+ Кружит черный ворон,
+ О судьбе беспощадной предупреждая меня,
+ Стало быть снова
+ К родимому крову,
+ Снова ко мне пришла беда. +

+

+ Печали я полон:
+ Принес черный ворон
+ Столь жестокую весть, дал мне горя отпить.
+ Ехать мне завтра
+ Родимого брата,
+ Родного брата на погост хоронить. +

+

+ Может быть завтра,
+ Прямо как с братом,
+ Может быть скоро будет со мной;
+ За жизнь столь лихую, За горесть людскую
+ Следом за братом уйду на покой. +

+--- +% Насколько я сейчас помню, было написано незадолго до смерти двоюродной сестры, +% почему позже так и названо. + +Над крышею дома\\ +Кружит черный ворон,\\ +О судьбе беспощадной предупреждая меня,\\ +Стало быть снова\\ +К родимому крову,\\ +Снова ко мне пришла беда. + +Печали я полон:\\ +Принес черный ворон\\ +Столь жестокую весть, дал мне горя отпить.\\ +Ехать мне завтра\\ +Родимого брата,\\ +Родного брата на погост хоронить. + +Может быть завтра,\\ +Прямо как с братом,\\ +Может быть скоро будет со мной;\\ +За жизнь столь лихую, За горесть людскую\\ +Следом за братом уйду на покой. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_16.tex b/posts/2011/11/blog-post_16.tex new file mode 100644 index 0000000..fd3278f --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_16.tex @@ -0,0 +1,65 @@ +--- +layout: post +date: 2007-01-08 10:11:00 +tags: Стихотворение +title: Рождество +teaser: | +

+ В грехов болоте с головою
+ Увяз. Тоска, уныние, нет сил.
+ Не совладать никак с собою,
+ И жизни бы себя лишил. +

+

+ Но выпал снег, замел печали,
+ Надеждою на сердце лег.
+ Год Новый людям даровали!
+ Покайся — призывает Бог. +

+

+ Зажег звезду Он на Востоке,
+ Что б ночью к Солнцу нас вела,
+ Узрели наши чтоб пороки,
+ Худые мысли все, дела. +

+

+ Смирился, Боже, до вертепа,
+ До немощи снизшел людской,
+ Спустил на землю благость Неба,
+ Явил Свет Истины Собой. +

+

+ Родился в мире Искупитель!
+ Помилуй, Боже, вновь и вновь,
+ Открой для нас Свою Обитель.
+ О, дай нам все познать любовь! +

+--- +% А за это стихотворение я, соревнуясь и с коллективами, даже получил то ли +% третье, то ли второе место на рождественском концерте в ТДС. Почему-то +% датировано, судя по всему, датой самого концерта. + +В грехов болоте с головою\\ +Увяз. Тоска, уныние, нет сил.\\ +Не совладать никак с собою,\\ +И жизни бы себя лишил. + +Но выпал снег, замел печали,\\ +Надеждою на сердце лег.\\ +Год Новый людям даровали!\\ +Покайся — призывает Бог. + +Зажег звезду Он на Востоке,\\ +Что б ночью к Солнцу нас вела,\\ +Узрели наши чтоб пороки,\\ +Худые мысли все, дела. + +Смирился, Боже, до вертепа,\\ +До немощи снизшел людской,\\ +Спустил на землю благость Неба,\\ +Явил Свет Истины Собой. + +Родился в мире Искупитель!\\ +Помилуй, Боже, вновь и вновь,\\ +Открой для нас Свою Обитель.\\ +О, дай нам все познать любовь! diff --git a/posts/2011/11/blog-post_17.tex b/posts/2011/11/blog-post_17.tex new file mode 100644 index 0000000..e759b74 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_17.tex @@ -0,0 +1,23 @@ +--- +layout: post +date: 2006-10-25 00:00:00 +tags: Стихотворение +title: Скажи, насколько безнадежно… +teaser: | +

+ Скажи, насколько безнадежно
+ Мое влечение к тебе?
+ О, если б знала как тревожно
+ Ответа ждать! и лгать себе… +

+--- +% Четверостишие была написано для приятеля и отправлено в sms подруге моей +% подруги. Приятель и получатель sms ныне счастливо женаты. Мне вот повезло +% меньше (больше?). + +\textit{Веронике Стоговой} + +Скажи, насколько безнадежно\\ +Мое влечение к тебе?\\ +О, если б знала как тревожно\\ +Ответа ждать! и лгать себе… diff --git a/posts/2011/11/blog-post_18.tex b/posts/2011/11/blog-post_18.tex new file mode 100644 index 0000000..2ebf35f --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_18.tex @@ -0,0 +1,83 @@ +--- +layout: post +date: 2004-05-06 06:28:00 +tags: Стихотворение +title: Просто помолчим (Горит свеча) +teaser: | +

+ Спит весь город в полумраке.
+ Тишина.
+ И сегодня в старом парке
+ Меня не ждет она. +

+

+ В комнате горит свеча в твою честь.
+ Сколько я их сжег, уже не счесть.
+ Давай не будем верить словам чужим
+ И в этот вечер вдали друг от друга
+ Помолчим. +

+

+ Февраль засыпал улицу снегом.
+ Зима.
+ И не спешить на свиданье,
+ Пусть без букета, —
+ Слишком далеко она. +

+

+ В комнате горит свеча за нас.
+ Надежда будет пока огонь не погас.
+ Ты меня за жизнь мою здесь,
+ Дорогая, не кори,
+ Давай сегодня просто помолчим. +

+

+ День все ближе к закату клонит.
+ Скукота.
+ Каждую ночь ко мне приходит
+ Во сне она. +

+

+ В комнате горит свеча по нашей встрече.
+ Я снова видел тебя во сне недавече.
+ Мы, как прежде, в глаза друг другу глядели
+ И даже слова сказать не посмели. +

+--- +\textit{Марине Княжевой} + +% Еще одно стихотворение c „кривой рифмой“, но просили ничего не менять: +% деваться некуда. + +Спит весь город в полумраке.\\ +Тишина.\\ +И сегодня в старом парке\\ +Меня не ждет она. + +В комнате горит свеча в твою честь.\\ +Сколько я их сжег, уже не счесть.\\ +Давай не будем верить словам чужим\\ +И в этот вечер вдали друг от друга\\ +Помолчим. + +Февраль засыпал улицу снегом.\\ +Зима.\\ +И не спешить на свиданье,\\ +Пусть без букета, —\\ +Слишком далеко она. + +В комнате горит свеча за нас.\\ +Надежда будет пока огонь не погас.\\ +Ты меня за жизнь мою здесь,\\ +Дорогая, не кори,\\ +Давай сегодня просто помолчим. + +День все ближе к закату клонит.\\ +Скукота.\\ +Каждую ночь ко мне приходит\\ +Во сне она. + +В комнате горит свеча по нашей встрече.\\ +Я снова видел тебя во сне недавече.\\ +Мы, как прежде, в глаза друг другу глядели\\ +И даже слова сказать не посмели. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_19.tex b/posts/2011/11/blog-post_19.tex new file mode 100644 index 0000000..9bad219 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_19.tex @@ -0,0 +1,77 @@ +--- +layout: post +date: 2007-08-08 00:17:00 +tags: Стихотворение +title: Фотокарточка +teaser: | +

+ Фотокарточка в альбоме
+ разожгла былую страсть —
+ вспомнил я как в счастья доме
+ нам жизнь была обоим всласть. +

+

+ От сна восстав желал увидеть
+ я блеск прекрасных карих глаз,
+ любовью жизнь хотел насытить,
+ с тобой судьбы сложить рассказ. +

+

+ Мечтал ласкать твои я губы.
+ Я каждый час мечтал. Мечтал!
+ В лобзании сплетались судьбы.
+ Еще любви такой не знал. +

+

+ Но вот уплыло наше время:
+ разошлись мы кто куда.
+ Теперь нести и горя бремя,
+ разлука – вечная беда. +

+

+ С тех пор не видел сна такого,
+ в котором не было б тебя.
+ Обнять твои колени снова
+ хочу. Хочу как никогда! +

+

+ Но ведь пройдет разлуки время!
+ Как очи карие увижу вновь.
+ Мы понесем и счастья бремя,
+ и прошепчу: Моя любовь… +

+--- +% Тоже просили не менять, а так хотелось… +% (1 мая 2004, Редакция 8.08.2007) + +\textit{Марине Княжевой} + +Фотокарточка в альбоме\\ +разожгла былую страсть —\\ +вспомнил я как в счастья доме\\ +нам жизнь была обоим всласть. + +От сна восстав желал увидеть\\ +я блеск прекрасных карих глаз,\\ +любовью жизнь хотел насытить,\\ +с тобой судьбы сложить рассказ. + +Мечтал ласкать твои я губы.\\ +Я каждый час мечтал. Мечтал!\\ +В лобзании сплетались судьбы.\\ +Еще любви такой не знал. + +Но вот уплыло наше время:\\ +разошлись мы кто куда.\\ +Теперь нести и горя бремя,\\ +разлука – вечная беда. + +С тех пор не видел сна такого,\\ +в котором не было б тебя.\\ +Обнять твои колени снова\\ +хочу. Хочу как никогда! + +Но ведь пройдет разлуки время!\\ +Как очи карие увижу вновь.\\ +Мы понесем и счастья бремя,\\ +и прошепчу: Моя любовь…\footnote{1 мая 2004} diff --git a/posts/2011/11/blog-post_20.tex b/posts/2011/11/blog-post_20.tex new file mode 100644 index 0000000..ec44c36 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_20.tex @@ -0,0 +1,54 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-11 05:18:00 +tags: Стихотворение +title: Встреча +teaser: | +

+ Как ясный день после тумана,
+ Вернулось прошлое мое.
+ Пьян от весны ли я дурмана,
+ Иль впрямь знакомое лицо? +

+

+ Твой лучезарный лик развеял
+ Остаток канувших дождей.
+ Как долго я в душе лелеял
+ Тепло зимы ушедших дней! +

+

+ Как долго я забыть пытался,
+ Что мне казалось, не вернуть.
+ Ожило все: в любви как клялся,
+ Как страстно пала мне на грудь! +

+

+ Былой туман воспоминаний
+ Рассеял взгляд знакомых глаз.
+ Питья ль вина не знаю граней,
+ Души огонь ли не погас? +

+--- +% Сотворено после одного нанесенного мне в Тобольске визита. + +\textit{Марине Княжевой} + +Как ясный день после тумана,\\ +Вернулось прошлое мое.\\ +Пьян от весны ли я дурмана,\\ +Иль впрямь знакомое лицо? + +Твой лучезарный лик развеял\\ +Остаток канувших дождей.\\ +Как долго я в душе лелеял\\ +Тепло зимы ушедших дней! + +Как долго я забыть пытался,\\ +Что мне казалось, не вернуть.\\ +Ожило все: в любви как клялся,\\ +Как страстно пала мне на грудь! + +Былой туман воспоминаний\\ +Рассеял взгляд знакомых глаз.\\ +Питья ль вина не знаю граней,\\ +Души огонь ли не погас? diff --git a/posts/2011/11/blog-post_21.tex b/posts/2011/11/blog-post_21.tex new file mode 100644 index 0000000..ddf209c --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_21.tex @@ -0,0 +1,27 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-13 06:48:00 +tags: Стихотворение +title: Эсэмэска +teaser: | +

+ Сонечко, сэрдэнько, ясочка моя, Гануся,
+ Потерпи еще малек и я к тебе вернуся… +

+--- +% Следующие три стихотворения были „эсэмэсками“. Я, уехав на каникулы, +% пообещался ежедневно отправлять на ниже частично указанный в посвящении +% номер (чтобы его отгадать, нужно перебрать всего лишь 10000 комбинаций, хотя +% он, кажется, уже не существует) по несколько стихотворных строк. Мой +% энтузиазм на третий день кончился, но вот кое-какое наследие осталось. +% Кроме того следует отметить, что два первых из них методом насилия над собой +% написаны хореем (большинство прочих ямбом). Мой украинский вызван влиением, +% какой уже не помню книги, где речь шла, в том числе и о „Ганне“ с ее мужем, +% который называл ее и „сонечко“, и „сэрденько“, и „моя ясочка“, и поскольку уж +% у меня тоже Ганнуся была…, которой будет еще одно посвящение позже, и о +% котором она к тому же не ведает. + +\textit{+7918902xxxx} + +Сонечко, сэрдэнько, ясочка моя, Гануся,\\ +Потерпи еще малек и я к тебе вернуся… diff --git a/posts/2011/11/blog-post_22.tex b/posts/2011/11/blog-post_22.tex new file mode 100644 index 0000000..b581f54 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_22.tex @@ -0,0 +1,24 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-14 05:21:00 +tags: Стихотворение +title: Опыт хорея +teaser: | +

+ Симферополь, Любик — точки, —
+ Сей отрезок жутко длинный
+ (Плюс таможня Украины);
+ Но для Ангелов — цветочки,
+ Ведь у нас сердца магниты
+ (Лю́бой страсти монолиты). +

+--- +% Почему название, было сказано до этого. Расстояние искусственно несколько +% увеличено: (Г)Анна была в Симферополе; а я-то — во Владимирской области. + +Симферополь, Любик — точки, —\\ +Сей отрезок жутко длинный\\ +(Плюс таможня Украины);\\ +Но для Ангелов — цветочки,\\ +Ведь у нас сердца магниты\\ +(Лю́бой страсти монолиты). diff --git a/posts/2011/11/blog-post_23.tex b/posts/2011/11/blog-post_23.tex new file mode 100644 index 0000000..7c72b9f --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_23.tex @@ -0,0 +1,27 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-16 05:18:00 +tags: Стихотворение +title: Я весь измучился тобою… +teaser: | +

+ Я весь измучился тобою,
+ Земной твоею красотою.
+ И ад вошел прям в душу мне,
+ Томлюся дико в том огне.
+ Бога жизнью проклянул,
+ За собой тебя втянул.
+ Нет! Не ты измучила меня,
+ А плоть похабная моя. +

+--- +Было отмечено получателем как самое удавшееся из трех в те каникулы отправленных. + +Я весь измучился тобою,\\ +Земной твоею красотою.\\ +И ад вошел прям в душу мне,\\ +Томлюся дико в том огне.\\ +Бога жизнью проклянул,\\ +За собой тебя втянул.\\ +Нет! Не ты измучила меня,\\ +А плоть похабная моя. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_24.tex b/posts/2011/11/blog-post_24.tex new file mode 100644 index 0000000..065e8ff --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_24.tex @@ -0,0 +1,19 @@ +--- +layout: post +date: 2007-07-24 05:49:00 +tags: Стихотворение +title: Каникулы +teaser: | +

+ Ох, отпуск выдался мне летом!
+ Между кухней и клозетом…
+ Чего еще же пожелать?
+ В ночь — писа́ть,
+ Под утро — спать. +

+--- +Ох, отпуск выдался мне летом!\\ +Между кухней и клозетом…\\ +Чего еще же пожелать?\\ +В ночь — писа́ть,\\ +Под утро — спать. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_26.tex b/posts/2011/11/blog-post_26.tex new file mode 100644 index 0000000..310790c --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_26.tex @@ -0,0 +1,96 @@ +--- +layout: post +date: 2007-08-06 07:31:00 +tags: Стихотворение +title: Давай останемся просто друзьями? +teaser: | +

+ „Давай останемся друзьями?“ -
+ вот кульминация кина.
+ Угрозы, просьбы, обещанья.
+ Да… ты унизился сполна. +

+

+ Пойти бы с горя что ль напиться, —
+ да года два уже не пил;
+ иль в Церковь Божью помолиться, —
+ уйти в молитву нету сил. +

+

+ Вот друг совсем другое дело —
+ тот всегда готов понять —
+ сказал: „В пятак ей дал бы смело!“,
+ иной пустился утешать. +

+

+ „Два пальца в рот“ — кричит тут третий, —
+ „забудешь все и обо всем!“,
+ и вся печаль тысячелетий
+ сбежит по трубам с ветерком… +

+

+ Но я томлюсь советом скромным:
+ забыть, простить; простить, забыть.
+ Ах, совесть, скверно быть влюбленным!
+ Скверней лишь не влюбленным быть. +

+--- +% Стихотворение, за которое мне когда-то было по-настоящему стыдно, а именно в +% тот момент, когда его, неккуратно оставленное на столе в столовой, нашла одна +% из подразумевавшихся в строках. + +\textit{РОиИкО ТПДС\\и другу Шуре} + +\subsubsection{I} + +„Давай останемся друзьями?“ -\\ +вот кульминация кина.\\ +Угрозы, просьбы, обещанья.\\ +Да… ты унизился сполна. + +Пойти бы с горя что ль напиться, —\\ +да года два уже не пил;\\ +иль в Церковь Божью помолиться, —\\ +уйти в молитву нету сил. + +Вот друг совсем другое дело —\\ +тот всегда готов понять —\\ +сказал: „В пятак ей дал бы смело!“,\\ +иной пустился утешать. + +„Два пальца в рот“ — кричит тут третий, —\\ +„забудешь все и обо всем!“,\\ +и вся печаль тысячелетий\\ +сбежит по трубам с ветерком… + +Но я томлюсь советом скромным:\\ +забыть, простить; простить, забыть.\\ +Ах, совесть, скверно быть влюбленным!\\ +Скверней лишь не влюбленным быть. + +\subsubsection{II} + +Когда захочешь бросить друга,\\ +не философствуй о любви,\\ +а прямо: „Более не буду\\ +с тобой встречаться“ — „Что ж, мир ти“. + +И с оскорбленьем не тяни,\\ +не мучь бессоницею в ночь.\\ +А ушла – не приходи,\\ +не мучь! Сомненья все прочь! + +Себя не чувствуй виноватой,\\ +что мне услужливость теперь?\\ +Оно ль избавит от утраты?\\ +Приветливость что? от потерь? + +Мы не останемся друзьями,\\ +прошу не лги сама себе.\\ +Благословишь ли день свиданья,\\ +я прокляну свиданья день. + +И не проси забыть, что было,\\ +все вспомню я до мелочей.\\ +Тем поделюсь, что сердцу мило\\ +даже с будущей своей. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_28.tex b/posts/2011/11/blog-post_28.tex new file mode 100644 index 0000000..79000f5 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_28.tex @@ -0,0 +1,84 @@ +--- +layout: post +date: 2007-08-16 01:00:00 +tags: Стихотворение +title: Дневник +teaser: | +

+ Ах, друг единственный и верный,
+ содержащий весь мой быт,
+ прости за то, что сердцем ленным
+ и ты давным-давно забыт. +

+

+ А помнишь как с тобой делился
+ всей суетой летящих дней?
+ Но для себя ли я трудился
+ или для будущих людей… +

+

+ Боялся я, что прочитает
+ тебя моя родная мать;
+ мечтал о том, как мир узнает
+ души поэта благодать! +

+

+ Прости ж неискренность, лукавство,
+ что я порою призывал.
+ Ты знаешь сам: всегда коварство
+ в душе юнца найдет причал. +

+

+ Когда убить хотел былое,
+ тебя имел желанье сжечь.
+ О, если б сделал я такое,
+ как письма, бросив тебя в печь!? +

+

+ То что бы я, скрипя зубами,
+ да с удивленьем на лице,
+ читал, чуть шевеля губами?..
+ Тебя, жизнь, видел лишь во сне. +

+--- +Ах, друг единственный и верный,\\ +содержащий весь мой быт,\\ +прости за то, что сердцем ленным\\ +и ты давным-давно забыт. + +А помнишь как с тобой делился\\ +всей суетой летящих дней?\\ +Но для себя ли я трудился\\ +или для будущих людей… + +Боялся я, что прочитает\\ +тебя моя родная мать;\\ +мечтал о том, как мир узнает\\ +души поэта благодать! + +Прости ж неискренность, лукавство,\\ +что я порою призывал.\\ +Ты знаешь сам: всегда коварство\\ +в душе юнца найдет причал. + +Когда убить хотел былое,\\ +тебя имел желанье сжечь.\\ +О, если б сделал я такое,\\ +как письма, бросив тебя в печь!? + +То что бы я, скрипя зубами,\\ +да с удивленьем на лице,\\ +читал, чуть шевеля губами?..\\ +Тебя, жизнь, видел лишь во сне. + +\subsubsection{Мораль} + +Писать стихи и мемуары —\\ +порыв весенних жизни лет.\\ +Стыдишься их иль ищешь славы;\\ +с кем спеть, мечта твоя, дуэт? + +Учебник по литературе\\ +ну, сохранит ли твой портрет,\\ +что списан век назад с натуры,\\ +как думаешь… хм.., поэт? diff --git a/posts/2011/11/blog-post_29.tex b/posts/2011/11/blog-post_29.tex new file mode 100644 index 0000000..6111687 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_29.tex @@ -0,0 +1,85 @@ +--- +layout: post +date: 2007-08-20 04:58:00 +tags: Стихотворение +title: Электричка +teaser: | +

+ Постой хотя б еще немного,
+ электропоезд, на пути.
+ Кто может знать насколько долго
+ мне вновь с ней речи не вести? +

+

+ Ты уезжаешь на неделю,
+ я на перроне остаюсь,
+ но все же дерзостно осмелюсь:
+ в румянец щек ее вгляжусь, +

+

+ в глаза небесно-голубые
+ (без лести: к ним идет платок)
+ и губы алые простые —
+ ну чем не красочный цветок? +

+

+ Что видно сквозь стекло вагона
+ со слоем пыли вековым…
+ Зачем в мгновение с перрона,
+ как птичка, упорхнула в дым? +

+

+ Да знаю, знаю, что имею
+ невесту и уже давно.
+ Но ведь ее я и не клею!
+ Тогда упреки мне за что? +

+

+ Помашет ручкой ли прощаясь?
+ Топчусь пред нею как дитя…
+ И чтобы в жизни не случалось
+ будет ли ко мне тепла, +

+

+ позволит ль встретить с электрички,
+ за нею сумки понести;
+ не как жене, а как сестричке,
+ свою любовь к ней принести. +

+--- +\textit{Тобольск-Тюмень} + +Постой хотя б еще немного,\\ +электропоезд, на пути.\\ +Кто может знать насколько долго\\ +мне вновь с ней речи не вести? + +Ты уезжаешь на неделю,\\ +я на перроне остаюсь,\\ +но все же дерзостно осмелюсь:\\ +в румянец щек ее вгляжусь, + +в глаза небесно-голубые\\ +(без лести: к ним идет платок)\\ +и губы алые простые —\\ +ну чем не красочный цветок? + +Что видно сквозь стекло вагона\\ +со слоем пыли вековым…\\ +Зачем в мгновение с перрона,\\ +как птичка, упорхнула в дым? + +Да знаю, знаю, что имею\\ +невесту и уже давно.\\ +Но ведь ее я и не клею!\\ +Тогда упреки мне за что? + +Помашет ручкой ли прощаясь?\\ +Топчусь пред нею как дитя…\\ +И чтобы в жизни не случалось\\ +будет ли ко мне тепла, + +позволит ль встретить с электрички,\\ +за нею сумки понести;\\ +не как жене, а как сестричке,\\ +свою любовь к ней принести. diff --git a/posts/2011/11/blog-post_30.tex b/posts/2011/11/blog-post_30.tex new file mode 100644 index 0000000..f3dac35 --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/blog-post_30.tex @@ -0,0 +1,74 @@ +--- +layout: post +date: 2007-09-22 06:13:00 +tags: Стихотворение +title: Я подарю подсохший веник душистых луговых цветов… +teaser: | +

+ Я подарю подсохший веник
+ душистых луговых цветов,
+ который мне не стоил денег,
+ что первой встречу средь миров. +

+

+ Поляны аромат прелестной
+ не вем кому как дар отдам,
+ жене совсем мне неизвестной:
+ возьмите, передал лес Вам. +

+

+ Я с малых лет в ладах с природой.
+ Порадуйте ж и Вы теперь
+ душевной радужной погодой,
+ откройте в Ваше сердце дверь. +

+

+ На языке любви, дворянства:
+ Je n’aime pas du tout Vous, madam, —
+ что говорю Вам без лукавства,
+ ибо я не Don Juan; +

+

+ я не того герой романа,
+ которым средь людей прослыл.
+ Все слухи живы от обмана.
+ Простите коль чем оскорбил. +

+

+ Возьмите же букетик скромный,
+ как первая, кого в пути домой
+ я встретил. Может в день всеновый
+ поговоришь хоть ты со мной. +

+--- +\textit{Мадине} + +Я подарю подсохший веник\\ +душистых луговых цветов,\\ +который мне не стоил денег,\\ +что первой встречу средь миров. + +Поляны аромат прелестной\\ +не вем кому как дар отдам,\\ +жене совсем мне неизвестной:\\ +возьмите, передал лес Вам. + +Я с малых лет в ладах с природой.\\ +Порадуйте ж и Вы теперь\\ +душевной радужной погодой,\\ +откройте в Ваше сердце дверь. + +На языке любви, дворянства:\\ +Je n’aime pas du tout Vous, madam,\footnote{Я Вас вовсе не люблю, госпожа (франц.)} —\\ +что говорю Вам без лукавства,\\ +ибо я не Don Juan; + +я не того герой романа,\\ +которым средь людей прослыл.\\ +Все слухи живы от обмана.\\ +Простите коль чем оскорбил. + +Возьмите же букетик скромный,\\ +как первая, кого в пути домой\\ +я встретил. Может в день всеновый\\ +поговоришь хоть \underline{ты} со мной. diff --git a/posts/2011/11/staatsreligion_27.tex b/posts/2011/11/staatsreligion_27.tex new file mode 100644 index 0000000..06bc7ba --- /dev/null +++ b/posts/2011/11/staatsreligion_27.tex @@ -0,0 +1,17 @@ +--- +layout: post +date: 2011-11-27 21:26:00 +tags: Aufzeichnungen eines Pessimisten +title: Staatsreligion +teaser: | +

+ Wie kann derjenige Ostern feiern, der kein durch die Kirche erzogener und + gebildeter Christ ist? Wie kann derjenige den Glauben belachen, der von + Angst ergriffen ist, einen Spiegel zu zerbrechen? Macht mir ein Geschenk zu + Ostern: schenkt mir nichts. +

+--- +Wie kann derjenige Ostern feiern, der kein durch die Kirche erzogener und +gebildeter Christ ist? Wie kann derjenige den Glauben belachen, der von +Angst ergriffen ist, einen Spiegel zu zerbrechen? Macht mir ein Geschenk zu +Ostern: schenkt mir nichts. diff --git a/posts/2011/12/blog-post.tex b/posts/2011/12/blog-post.tex new file mode 100644 index 0000000..7e12d16 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post.tex @@ -0,0 +1,63 @@ +--- +layout: post +date: 2007-10-30 00:04:00 +tags: Стихотворение +title: Навязчивая свобода или любовь по просьбе +teaser: | +

+ Моей навязчивой свободы
+ как надоел тяжелый груз!
+ Когда же прейдет год и
+ я от любви освобожусь… +

+

+ Любить себя просить коль должен;
+ просить и слов, и дел, и встреч, —
+ то что же сердце мне так гложет,
+ сойдет ль гора такая с плеч? +

+

+ Что называешь ты свободой:
+ мое ли рабство у тебя?
+ Хотя б к „моей“ плите надгробной
+ придешь ли навестить меня? +

+

+ Найдешь хоть часик для помину,
+ свой победишь ли робкий страх?
+ Не обижайся, что к обрыву
+ мой не придет для встречи прах. +

+

+ Не лей молю я соль напрасно —
+ в земле же заживо сгорю:
+ гляди как в луже мир прекрасен,
+ как котик цапает луну. +

+--- +\textit{Анне Курушкиной} + +Моей навязчивой свободы\\ +как надоел тяжелый груз!\\ +Когда же прейдет год и\\ +я от любви освобожусь… + +Любить себя просить коль должен;\\ +просить и слов, и дел, и встреч, —\\ +то что же сердце мне так гложет,\\ +сойдет ль гора такая с плеч? + +Что называешь ты свободой:\\ +мое ли рабство у тебя?\\ +Хотя б к „моей“ плите надгробной\\ +придешь ли навестить меня? + +Найдешь хоть часик для помину,\\ +свой победишь ли робкий страх?\\ +Не обижайся, что к обрыву\\ +мой не придет для встречи прах. + +Не лей молю я соль напрасно —\\ +в земле же заживо сгорю:\\ +гляди как в луже мир прекрасен,\\ +как котик цапает луну. diff --git a/posts/2011/12/blog-post_03.tex b/posts/2011/12/blog-post_03.tex new file mode 100644 index 0000000..371eb2e --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_03.tex @@ -0,0 +1,83 @@ +--- +layout: post +date: 2008-12-24 16:33:00 +tags: Стихотворение +title: Миф об Орфее и Эвридике +teaser: | +

+ Несбыточной томясь мечтою,
+ любовь, умершую, вернуть,
+ гоним безумною тоскою,
+ Орфей себя готовит в путь. +

+

+ Не помянув отца гордыни,
+ прельстившись нимфы красотой,
+ в Аида мрачные глубины
+ не взял он и меча с собой. +

+

+ Он песней арфы златострунной,
+ подмогой муз имея сонм,
+ сопровождаемый Фортуной,
+ на Цербера нагнал вмиг сон. +

+

+ Молю, о, сжалься, Персефона!
+ Тебе ль не знать то, как
+ невыносимо беспардонно
+ от солнца взяться в ночи мрак? +

+

+ — Я упрошу о том владыку
+ с одним условием всего:
+ Как знак, что любишь Эвридику,
+ былому не взгляни в лицо. +

+

+ О, малодушие героя!
+ о, отблеск тленной красоты!
+ Бога смеялись над тобою,
+ смотря с Олимпа высоты. +

+

+ Орфея подвиг бесподобный
+ моей души не вдохновит.
+ Сын бога шел стезею мертвых…
+ хотел ли вечно с нею жить? +

+--- +Несбыточной томясь мечтою,\\ +любовь, умершую, вернуть,\\ +гоним безумною тоскою,\\ +Орфей себя готовит в путь. + +Не помянув отца гордыни,\\ +прельстившись нимфы красотой,\\ +в Аида мрачные глубины\\ +не взял он и меча с собой. + +Он песней арфы златострунной,\\ +подмогой муз имея сонм,\\ +сопровождаемый Фортуной,\\ +на Цербера нагнал вмиг сон. + +Молю, о, сжалься, Персефона!\\ +Тебе ль не знать то, как\\ +невыносимо беспардонно\\ +от солнца взяться в ночи мрак? + +— Я упрошу о том владыку\\ +с одним условием всего:\\ +Как знак, что любишь Эвридику,\\ +былому не взгляни в лицо. + +О, малодушие героя!\\ +о, отблеск тленной красоты!\\ +Бога смеялись над тобою,\\ +смотря с Олимпа высоты. + +Орфея подвиг бесподобный\\ +моей души не вдохновит.\\ +Сын бога шел стезею мертвых…\\ +хотел ли вечно с нею жить? diff --git a/posts/2011/12/blog-post_04.tex b/posts/2011/12/blog-post_04.tex new file mode 100644 index 0000000..e77a9cb --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_04.tex @@ -0,0 +1,43 @@ +--- +layout: post +date: 2009-01-17 09:48:00 +tags: Стихотворение +title: Рассекая мглу страданий… +teaser: | +

+ Рассекая мглу страданий,
+ маня собой, что век уж спит, —
+ вот скрипки нежное звучание
+ вечерним небом жизни мчит. +

+

+ Дари и прочим утешение,
+ будь светом следующего дня!
+ Одно безумное волнение,
+ как страх восстания со дна… +

+

+ И сей ликующей игрою
+ разбей оковы тишины,
+ томящей вечною тоскою,
+ чтоб обновление души
+ достигло и до нас с тобою. +

+--- +\textit{Darja V.} + +Рассекая мглу страданий,\\ +маня собой, что век уж спит, —\\ +вот скрипки нежное звучание\\ +вечерним небом жизни мчит. + +Дари и прочим утешение,\\ +будь светом следующего дня!\\ +Одно безумное волнение,\\ +как страх восстания со дна… + +И сей ликующей игрою\\ +разбей оковы тишины,\\ +томящей вечною тоскою,\\ +чтоб обновление души\\ +достигло и до нас с тобою. diff --git a/posts/2011/12/blog-post_05.tex b/posts/2011/12/blog-post_05.tex new file mode 100644 index 0000000..9e3db25 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_05.tex @@ -0,0 +1,29 @@ +--- +layout: post +date: 2009-06-28 05:42:00 +tags: Стихотворение +title: Так далеко от родного окна… +teaser: | +

+ Так далеко от родного окна
+ воссияла сегодня на небе звезда.
+ Дотянуться бы только до этой звезды,
+ с неба сорвать и с собой унести,
+ никогда не отстать от нее, не уйти.
+ Чтобы во век неотлучна была
+ но светом своим моих рук не сожгла.
+ Как далек самый близкий огонек… +

+--- +Оно очень старое, валялось где-то и когда-то позже было дописано и переписано. + +\textit{Марине Княжевой} + +Так далеко от родного окна\\ +воссияла сегодня на небе звезда.\\ +Дотянуться бы только до этой звезды,\\ +с неба сорвать и с собой унести,\\ +никогда не отстать от нее, не уйти.\\ +Чтобы во век неотлучна была\\ +но светом своим моих рук не сожгла.\\ +Как далек самый близкий огонек… diff --git a/posts/2011/12/blog-post_06.tex b/posts/2011/12/blog-post_06.tex new file mode 100644 index 0000000..e507f62 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_06.tex @@ -0,0 +1,72 @@ +--- +layout: post +date: 2009-07-23 06:05:00 +tags: Стихотворение +title: Опять я вижу тень его… +teaser: | +

+ Опять я вижу тень его,
+ бродящей по чужим домам
+ из жажды мира своего,
+ воссозданного по мечтам. +

+

+ Вот в келью новую зашла,
+ с надеждою садясь за стол,
+ раскрыла мертвые уста,
+ вести что б снова старый спор. +

+

+ И часть гостей уходит тут же.
+ Хозяин, выслушав сполна,
+ ведь сам уж жизнью весь измучен,
+ прочь гонит тень из-за стола. +

+

+ Она идет, пусть неохотно,
+ пусть обижаяся порой,
+ все тверже зная: безнадежна
+ борьба ее с самой собой. +

+

+ Вернется может и назад,
+ но что заучено давно
+ не станет молвить невпопад,
+ доверчиво твердя одно. +

+

+ Владельца тени дни беспечны —
+ всегда есть в обществе успех.
+ Вот только выйти как из тени,
+ забыться как во тьме потех? +

+--- +Опять я вижу тень его,\\ +бродящей по чужим домам\\ +из жажды мира своего,\\ +воссозданного по мечтам. + +Вот в келью новую зашла,\\ +с надеждою садясь за стол,\\ +раскрыла мертвые уста,\\ +вести что б снова старый спор. + +И часть гостей уходит тут же.\\ +Хозяин, выслушав сполна,\\ +ведь сам уж жизнью весь измучен,\\ +прочь гонит тень из-за стола. + +Она идет, пусть неохотно,\\ +пусть обижаяся порой,\\ +все тверже зная: безнадежна\\ +борьба ее с самой собой. + +Вернется может и назад,\\ +но что заучено давно\\ +не станет молвить невпопад,\\ +доверчиво твердя одно. + +Владельца тени дни беспечны —\\ +всегда есть в обществе успех.\\ +Вот только выйти как из тени,\\ +забыться как во тьме потех? diff --git a/posts/2011/12/blog-post_07.tex b/posts/2011/12/blog-post_07.tex new file mode 100644 index 0000000..2945b59 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_07.tex @@ -0,0 +1,76 @@ +--- +layout: post +date: 2010-08-31 13:36:00 +tags: Стихотворение +title: Когда я жаждал избавленья… +teaser: | +

+ Когда я жаждал избавленья
+ от повседневной суеты,
+ предстало предо мной виденье
+ живей всей тленной красоты. +

+

+ Я видел голый сад бесхозный.
+ Всходило солнце над главой.
+ Но небеса вдруг взгляд свой грозный
+ сменили мокрою слезой. +

+

+ Тогда среди пустыни этой
+ пророс сквозь землю стебелек,
+ и тьма в мгновенье стала светом —
+ зажегся жизни огонек. +

+

+ Так шли года чредою стройной,
+ пока цветок не начал цвесть,
+ озаряя силой новой
+ все, что только в мире есть. +

+

+ Вокруг него под вдохновеньем
+ природа стала воскресать,
+ что перестал быть сон виденьем,
+ что явью стал волшебный сад. +

+

+ Чудесное сие забвенье
+ боюсь еще раз пережить,
+ ничто чтоб этого мгновенья
+ не в силах было бы затмить. +

+--- +\textit{LW} + +Еще один подарок на день рожденья. Дата на несколько дней не правдива. + +Когда я жаждал избавленья\\ +от повседневной суеты,\\ +предстало предо мной виденье\\ +живей всей тленной красоты. + +Я видел голый сад бесхозный.\\ +Всходило солнце над главой.\\ +Но небеса вдруг взгляд свой грозный\\ +сменили мокрою слезой. + +Тогда среди пустыни этой\\ +пророс сквозь землю стебелек,\\ +и тьма в мгновенье стала светом —\\ +зажегся жизни огонек. + +Так шли года чредою стройной,\\ +пока цветок не начал цвесть,\\ +озаряя силой новой\\ +все, что только в мире есть. + +Вокруг него под вдохновеньем\\ +природа стала воскресать,\\ +что перестал быть сон виденьем,\\ +что явью стал волшебный сад. + +Чудесное сие забвенье\\ +боюсь еще раз пережить,\\ +ничто чтоб этого мгновенья\\ +не в силах было бы затмить. diff --git a/posts/2011/12/blog-post_10.tex b/posts/2011/12/blog-post_10.tex new file mode 100644 index 0000000..2533497 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_10.tex @@ -0,0 +1,61 @@ +--- +layout: post +date: 2010-09-29 22:02:00 +tags: Стихотворение +title: Что значит жизнь? +teaser: | +

+ Что значит жизнь?
+ Толпа людей, идущих стройно нога в ногу.
+ Какой из одного путей
+ избрать нам как свою дорогу? +

+

+ Споткнулся некто и упал,
+ и вмиг другими был затоптан.
+ Очнулся он и снова встал,
+ иль в землю был ногами втоптан? +

+

+ То ничего! Зачем не вем
+ придет другой из неоткуда.
+ Пусть не другой — такой как все
+ Вобьется в строй заместо друга. +

+

+ Продолжим дальше так шагать,
+ Всдыхая дружно в один голос:
+ „Моя величественная стать,
+ как в поле одинокий колос.“ +

+

+ Слепы от солнца не поймем,
+ что по проложенному следу
+ мы все за веком в век идем,
+ задравши подбородки к небу. +

+--- +Что значит жизнь?\\ +Толпа людей, идущих стройно нога в ногу.\\ +Какой из одного путей\\ +избрать нам как свою дорогу? + +Споткнулся некто и упал,\\ +и вмиг другими был затоптан.\\ +Очнулся он и снова встал,\\ +иль в землю был ногами втоптан? + +То ничего! Зачем не вем\\ +придет другой из неоткуда.\\ +Пусть не другой — такой как все\\ +Вобьется в строй заместо друга. + +Продолжим дальше так шагать,\\ +Всдыхая дружно в один голос:\\ +„Моя величественная стать,\\ +как в поле одинокий колос.“ + +Слепы от солнца не поймем,\\ +что по проложенному следу\\ +мы все за веком в век идем,\\ +задравши подбородки к небу. diff --git a/posts/2011/12/blog-post_11.tex b/posts/2011/12/blog-post_11.tex new file mode 100644 index 0000000..0beb1a0 --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/blog-post_11.tex @@ -0,0 +1,107 @@ +--- +layout: post +date: 2011-04-09 08:19:00 +tags: Стихотворение +title: Меня обидеть зря стремишься… +teaser: | +

+ Меня обидеть зря стремишься,
+ я не подвластен силам зла.
+ Ты успокойся, ты уймися.
+ Не сей по ветру зря слова. +

+

+ То, что дурак я бородатый,
+ открыто было не вчера,
+ иначе гением объятый,
+ встречал бы дома вечера. +

+

+ Да, да, теперь уж и не спрячу,
+ что пьянством горько досаждал,
+ но вот ведь сам сижу да плачу
+ прокурен, пьян, прогнил, устал. +

+

+ Не пустишь ныне на порог,
+ не навестишь при восполеньи
+ и не ответишь на звонок,
+ не дашь сопливым наставленья. +

+

+ Оставь, не то одно мне вовсе,
+ что разжигало нас всегда,
+ ну или не только это, впрочем…
+ мне нужно было от тебя. +

+

+ Храня на черный день надежду,
+ влачишь бездетной дни свои.
+ Ну а чем я? Чем я утешу?
+ В семейной жизни нет любви. +

+

+ И все пройдет, бесспорно, знаю;
+ потом начнется вновь и вновь.
+ Зато теперь-то понимаю:
+ не врал, промолвив про любовь. +

+

+ Пусть изначально безнадежна
+ та дружба глупая была.
+ Но почему понять так сложно:
+ не тьма она, а вся светла! +

+

+ Меня обидеть зря стремишься,
+ я не подвластен силам зла,
+ через года угомонишься —
+ ты знаешь, где найти меня. +

+--- +\textit{Irina Cornies} + +Меня обидеть зря стремишься,\\ +я не подвластен силам зла.\\ +Ты успокойся, ты уймися.\\ +Не сей по ветру зря слова. + +То, что дурак я бородатый,\\ +открыто было не вчера,\\ +иначе гением объятый,\\ +встречал бы дома вечера. + +Да, да, теперь уж и не спрячу,\\ +что пьянством горько досаждал,\\ +но вот ведь сам сижу да плачу\\ +прокурен, пьян, прогнил, устал. + +Не пустишь ныне на порог,\\ +не навестишь при восполеньи\\ +и не ответишь на звонок,\\ +не дашь сопливым наставленья. + +Оставь, не то одно мне вовсе,\\ +что разжигало нас всегда,\\ +ну или не только это, впрочем…\\ +мне нужно было от тебя. + +Храня на черный день надежду,\\ +влачишь бездетной дни свои.\\ +Ну а чем я? Чем я утешу?\\ +В семейной жизни нет любви. + +И все пройдет, бесспорно, знаю;\\ +потом начнется вновь и вновь.\\ +Зато теперь-то понимаю:\\ +не врал, промолвив про любовь. + +Пусть изначально безнадежна\\ +та дружба глупая была.\\ +Но почему понять так сложно:\\ +не тьма она, а вся светла! + +Меня обидеть зря стремишься,\\ +я не подвластен силам зла,\\ +через года угомонишься —\\ +ты знаешь, где найти меня. diff --git a/posts/2011/12/das-ewig-mannliche.tex b/posts/2011/12/das-ewig-mannliche.tex new file mode 100644 index 0000000..650ce2e --- /dev/null +++ b/posts/2011/12/das-ewig-mannliche.tex @@ -0,0 +1,130 @@ +--- +layout: post +date: 2008-08-31 06:00:00 +tags: Стихотворение +title: Das Ewig-Männliche +teaser: | +

+ Ее семье нужна глава,
+ я не гожусь для этой роли!
+ Ах, столь обидные слова!
+ Ох!, сколь доставили мне боли. +

+

+ Сперва ж, подобно дерзкой Шмидт,
+ меня мой друг обожествляла,
+ и свечкой, что в груди горит,
+ во мне аскета разлагала. +

+

+ Чем идеал не украшай —
+ пусть бьют меня за то мужчины, —
+ но, что детенышу скотины,
+ нам титьку мамки всем давай! +

+

+ Хай мнят, что я последний бабник
+ (познали б как то тяжело);
+ будь деспот муж или романтик —
+ без страха правды: все одно. +

+

+ Тогда в чем разница меж ними,
+ быть может, спросите Вы вдруг?
+ Икону девственной богини
+ вторые в ликах чтут подруг. +

+

+ А первые, рабы Аллаха,
+ не видят в бабе и души.
+ А сами-то глупцы из праха,
+ этап творения Земли. +

+

+ Подруга давняя, спаси!
+ Не уж то нет жестокости?
+ Фортит всю жизнь мне тряпкой быть?!
+ Как пост пройдет, начну я пить… +

+

+ Она: должна быть, мол, глава
+ на плечах у всех своя,
+ коль не имеет кто такой,
+ что терзает ум больной? +

+

+ Я больше года сам живу!..
+ Меня простите, христианки,
+ но лишь язычницы-крестьянки
+ душой здоровы… Посему… +

+

+ …Знай же, что Вечная Женственность в веки
+ в мир наш, Владимир, увы, не придет.
+ (Рифму сию да простят человеки).
+ Я уж скорее продолжу свой род. +

+--- +Добрая пародия и ответ сквозь время Владимиру Соловьеву на его „Das Ewig-Weibliche“. + +\epigraph{ + Хочу также, чтобы вы знали,\\ + что всякому мужу глава\\ + Христос, жене глава – муж, а\\ + Христу глава – Бог. +}{\textbf{(1 Кор. XI, 3)}} + +\epigraph{ + Придет к нам, верно, из Лесбо́са\\ + Решенье женского вопроса. +}{\textbf{В. С. Соловьев}} + +Ее семье нужна глава,\\ +я не гожусь для этой роли!\\ +Ах, столь обидные слова!\\ +Ох!, сколь доставили мне боли. + +Сперва ж, подобно дерзкой Шмидт,\\ +меня мой друг обожествляла,\\ +и свечкой, что в груди горит,\\ +во мне аскета разлагала. + +Чем идеал не украшай —\\ +пусть бьют меня за то мужчины, —\\ +но, что детенышу скотины,\\ +нам титьку мамки всем давай! + +Хай мнят, что я последний бабник\\ +(познали б как то тяжело);\\ +будь деспот муж или романтик —\\ +без страха правды: все одно. + +Тогда в чем разница меж ними,\\ +быть может, спросите Вы вдруг?\\ +Икону девственной богини\\ +вторые в ликах чтут подруг. + +А первые, рабы Аллаха,\\ +не видят в бабе и души.\\ +А сами-то глупцы из праха,\\ +этап творения Земли. + +Подруга давняя, спаси!\\ +Не уж то нет жестокости?\\ +Фортит\footnote{От латинского fortūna (судьба)} всю жизнь мне тряпкой быть?!\\ +Как пост пройдет, начну я пить… + +Она: должна быть, мол, глава\\ +на плечах у всех своя,\\ +коль не имеет кто такой,\\ +что терзает ум больной? + +Я больше года сам живу!..\\ +Меня простите, христианки,\\ +но лишь язычницы-крестьянки\\ +душой здоровы… Посему… + +…Знай же, что Вечная Женственность в веки\\ +в мир наш, Владимир, увы, не придет.\\ +(Рифму сию да простят человеки).\\ +Я уж скорее продолжу свой род. -- cgit v1.2.3