From 859e07942e3a3b4074513627a60513f0fa624154 Mon Sep 17 00:00:00 2001
From: Eugen Wissner
- Schon seit dem ersten Jahrhundert vor Christus war Israel unter der römischen
- Herrschaft, wodurch die Juden schon damals in Europa zu finden waren. Sie
- werden aber in alle Zeiten verfolgt und verhasst. Die Kreuzzüge und der zweite
- Weltkrieg, wärend dessen die Juden systematisch vernichtet wurden, können als
- Beispiele dafür dienen. Aber die Nation, die eine so reiche Geschichte hat, hat
- einen Einfluss auf die Europäer genommen, der nicht zu leugnen ist.
-
- Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Johann Gottlieb Fichte,
- Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven.
-
- 1797 wurde als Balladenjahr bezeichnet. Dem Jahr hat Schiller den Namen
- gegeben, weil Deutschland aus Werken
- von Schiller und Goethe in diesem Jahr eine neue Literaturgattung bekommen hat,
- und selbst die Ballade eine neue Bedeutung gekriegt hat.
-
- Das vorliegende Lied „Letzter Tag“ ist vom deutschen Musikproduzenten, Sänger
- und Schauspieler aus Göttingen, Herbert Grönemeyer, geschrieben worden. Es
- erschien im Jahr 2002 im Album „Mensch“.
-
- Im Buch „Die Fische von Berlin“ von Eleonora Hummel geht es um ein Mädchen
- aus einer russlanddeutschen Familie, das alles von ihren Vorfahren wissen
- will. Eines Tages entdeckt dieses Mädchen, Alina, die verblüffende
- Gewohnheit ihres Großvaters mit einem Messer unter seinem Kissen zu
- schlafen. Diesem Messer begegnet man im Laufe des Buches immer wieder.
-
- Die Anzahl der Lebenstage ähnelt sich dem Geld: Es ist niemals genug, obwohl
- beides nichts wert ist.
-
- Es geht in der Ballade „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe, die
- im Jahr 1797 erschienen ist, um einen Hexenmeister, der einmal irgendwohin
- weggegangen ist und seinen Lehrling allein ließ. Der Zauberlehrling wollte seine
- Macht und seinen Zauber ausprobieren und Geister im Haus steuern. Von
- seinem Meister konnte er die Wörter, mit denen er diese Geister rufen könnte.
- Mit Geistesstärke hat der Zauberlehrling einen Besen lebendig gemacht. Um ein
- Wunder zu tun, wurde dem Besen befohlen, auf zwei Beinen zu stehen, die
- schlechten Lumpenhüllen zu nehmen und ein Becken voll mit Wasser zu füllen. Der
- Besen musste als Knecht dienen, zu einer Fluss laufen und Wasser bringen.
-
- Средь суетящихся людей
- Они пронзили душу мне,
- Вся похоть сердца подлеца
- Не смел я оторвать и глаз,
- Сей встречи грянувшей как гром
- К чему нежданная мечта?
- Простив, прошу за все прощенья;
- Над крышею дома
- Печали я полон:
- Может быть завтра,
- В грехов болоте с головою
- Но выпал снег, замел печали,
- Зажег звезду Он на Востоке,
- Смирился, Боже, до вертепа,
- Родился в мире Искупитель!
- Скажи, насколько безнадежно
- Спит весь город в полумраке.
- В комнате горит свеча в твою честь.
- Февраль засыпал улицу снегом.
- В комнате горит свеча за нас.
- День все ближе к закату клонит.
- В комнате горит свеча по нашей встрече.
- Фотокарточка в альбоме
- От сна восстав желал увидеть
- Мечтал ласкать твои я губы.
- Но вот уплыло наше время:
- С тех пор не видел сна такого,
- Но ведь пройдет разлуки время!
- Как ясный день после тумана,
- Твой лучезарный лик развеял
- Как долго я забыть пытался,
- Былой туман воспоминаний
- Сонечко, сэрдэнько, ясочка моя, Гануся,
- Симферополь, Любик — точки, —
- Я весь измучился тобою,
- Ох, отпуск выдался мне летом!
- „Давай останемся друзьями?“ -
- Пойти бы с горя что ль напиться, —
- Вот друг совсем другое дело —
- „Два пальца в рот“ — кричит тут третий, —
- Но я томлюсь советом скромным:
- Ах, друг единственный и верный,
- А помнишь как с тобой делился
- Боялся я, что прочитает
- Прости ж неискренность, лукавство,
- Когда убить хотел былое,
- То что бы я, скрипя зубами,
- Постой хотя б еще немного,
- Ты уезжаешь на неделю,
- в глаза небесно-голубые
- Что видно сквозь стекло вагона
- Да знаю, знаю, что имею
- Помашет ручкой ли прощаясь?
- позволит ль встретить с электрички,
- Я подарю подсохший веник
- Поляны аромат прелестной
- Я с малых лет в ладах с природой.
- На языке любви, дворянства:
- я не того герой романа,
- Возьмите же букетик скромный,
- Моей навязчивой свободы
- Любить себя просить коль должен;
- Что называешь ты свободой:
- Найдешь хоть часик для помину,
- Не лей молю я соль напрасно —
- Несбыточной томясь мечтою,
- Не помянув отца гордыни,
- Он песней арфы златострунной,
- Молю, о, сжалься, Персефона!
- — Я упрошу о том владыку
- О, малодушие героя!
- Орфея подвиг бесподобный
- Рассекая мглу страданий,
- Дари и прочим утешение,
- И сей ликующей игрою
- Так далеко от родного окна
- Опять я вижу тень его,
- Вот в келью новую зашла,
- И часть гостей уходит тут же.
- Она идет, пусть неохотно,
- Вернется может и назад,
- Владельца тени дни беспечны —
- Когда я жаждал избавленья
- Я видел голый сад бесхозный.
- Тогда среди пустыни этой
- Так шли года чредою стройной,
- Вокруг него под вдохновеньем
- Чудесное сие забвенье
- Что значит жизнь?
- Споткнулся некто и упал,
- То ничего! Зачем не вем
- Продолжим дальше так шагать,
- Слепы от солнца не поймем,
- Меня обидеть зря стремишься,
- То, что дурак я бородатый,
- Да, да, теперь уж и не спрячу,
- Не пустишь ныне на порог,
- Оставь, не то одно мне вовсе,
- Храня на черный день надежду,
- И все пройдет, бесспорно, знаю;
- Пусть изначально безнадежна
- Меня обидеть зря стремишься,
- Ее семье нужна глава,
- Сперва ж, подобно дерзкой Шмидт,
- Чем идеал не украшай —
- Хай мнят, что я последний бабник
- Тогда в чем разница меж ними,
- А первые, рабы Аллаха,
- Подруга давняя, спаси!
- Она: должна быть, мол, глава
- Я больше года сам живу!..
- …Знай же, что Вечная Женственность в веки
- Скучна, беспомощна, ничтожна
- В лихом кругу студенток юных
- В глаза, уставшие от жизни,
- Бесзлобно над строкой смеется:
- Желанней женщин лишь вино,
- Gelebt zu haben ist nichts wert,
- Du schaffst mit eig’nen Geisteskräften
- Gepries’nes Menschentöchterlein,
- Die Liebe ist wie Staub vergänglich,
- Уехала, побыв немного.
- Во мраке дня, во свете ночи
- Пространство тесностью налито.
- Была ли где входная дверь?
- Когда нас страх зажал в углу,
- Когда-то я берег здоровье
- Как ненавижу ярко солнце.
- Давно не радуют рассветы,
- Zwei Wörter lassen sich nicht binden,
- Seit der Entstehung der Menschheit wunderte man sich über die Welt, die einen
- umgibt. Man fragte sich, wie die Umwelt funktioniert, was hinter den natürlichen
- Ereignissen steht, suchte nach Gesetzmäßigkeiten und legte auf diese Weise den
- ersten Grundstein für das Gebäude der Physik. Dieses Projekt war jedoch
- anscheinend so komplex, dass manche Philosophen sich wenige Jahrhunderte später
- die Ansicht aneigneten, dass es überhaupt keine Wahrheit sondern nur Schein und
- Täuschung gebe. Durch Grübelei und Diskutieren gelangte man schließlich zum
- Zentrum seines Daseins, zu seinem Selbst, und stellte sich nun die Frage: „Was
- bin ich? Habe ich zumindest eine sichere Erkenntnis, dass es mich selbst
- tatsächlich gibt, oder bin ich auch ein bloßer Schein, eine Selbsttäuschung?“
-
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel versteht dagegen das Recht als das Dasein der
- Idee der Freiheit, die ihrerseits existenziell für das menschliche Wesen ist.
- Diese Idee wird nicht wie die ewige Pest von Eltern zu ihren Kindern
- weitergegeben, sondern vielmehr werden immer mehr ihrer Momente vom Geist
- aufgenommen und verwirklicht, sie ist die Einheit von Begriff und
- Wirklichkeit, die der Begriff sich selbst gibt. Die Freiheit, die die
- Substanz des Rechts darstellt, wird von Hegel nicht als etwas Schlechtes,
- Gesetzloses, Anarchisches verstanden, sondern als etwas moralisch
- Positives, sodass man auf höheren Entfaltungsstufen des Geistes von einem
- vollkommeneren Recht reden kann.
-
- Der Himmel blutet spät am Abend,
- Der Gegner kann sich auch nicht freuen:
- Ich habe selbst die Ruh gebrochen,
- Ich wollte später mich schon beugen,
- Gute Nacht, mein lieber Schatz,
- Guten Morgen, lieber Schatz,
- Liebste, hast du selber nicht gesagt,
- Wunder geschieht in der heiligen Nacht:
- Halleluja, Ehre dem ewig’n Sohn!
- Gott, der das Seiende machtvoll bewahrt,
- Unsere Speise das göttliche Wort,
- Freut euch ihr Menschen, es juble das Volk!
- Meine Liebe, lass uns gehen.
- Es gibt nicht ewig etwas Neues,
- Lass uns endlich ausbrechen,
- Wahrscheinlich können wir dort bleiben,
- Ich schreib’ es nieder: Vielen Dank!
- Одно свое воспоминанье
- Хотя тебя я помню смутно,
- Исчезло днесь воспоминанье,
- Цвети ж на почве мирозданья,
- Alles ist zu Staub vergangen,
- Я снова привыкаю жить,
- Судьба, судьба, моя судьба…
- И в этот раз не поскупилась
- Чужие люди! Живы все же!
- Благодарю за этот вечер!
- Сорвав последнюю завесу,
- Нельзя растрачивать нам честность:
- Мой милый друг, когда с тобою
- Ich weiß bis heute selber nicht,
- Wir schlossen keinen Ehebund;
- Sie sagt: Ich lieb’ dich nicht.
- Die Flaschen wurden weggeräumt.
- Es tut mir leid, still zuzusehen,
- Es tut so weh, den Freund zu hassen.
- Die Welt ist Leid, die Welt ist Schmerz,
- Mein Dad schuf neu die alten Märchen:
- Von Wesen, die im Walde leben:
- Im Reiche gibt es Königsritter
- von ihrem Prinzen und dem Reiche,
- Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen,
- Wie soll ich denn noch weiter leben,
- Ich werd’ sie unter Menschen säen,
- Sag, kann ein Märchen mich berauben,
- Mein Vater, sag, dass ich noch lebe,
- Wyssozki sang uns mal mit Kraft,
- Ich sag' euch: Sein Zigeunerlied... kann ich ewig hören.
- Wie soll man mit einer Welt, aus der Gott ausgetrieben wurde und die Idee
- einer sinnvollen Schöpfung erschüttert wurde, zurechtkommen? Wie soll man
- das Leben in einer säkularisierten, von jeglichem Sinn befreiten Welt
- ertragen, in einer Welt voller Grausamkeit, Demütigung, Verrat und Leid, in
- einer Welt, wo alles Leben zum sinnlosen Sterben verurteilt ist? Auf der
- Suche nach einer Antwort gelangt Nietzsche zur Kunst. In der Kunst offenbart
- sich die menschliche Schaffenskraft, vielleicht kann sie einen wesentlichen
- Beitrag zum Leben leisten.
-
- Die Bedeutung der Kunst endet nicht mit der Frage, welche Position sie im Leben
- eines Individuums einnimmt. Nietzsche versucht seinen Kunstbegriff auf größere Menschenmengen
- zu beziehen, um damit gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse zu erklären, oder
- mindestens zu schauen, welche Auswirkung die Kunst oder die einzelnen Künstler auf
- die menschliche Gesellschaft und Kultur haben.
-
- Nietzsche unternimmt einen neuen Versuch, dem Leben, so wie es ist, einen
- Sinn zu geben. Es ist keine Rechtfertigung, die auf eine bestimmte Theologie
- oder ein Moralsystem stützt, sondern dies ist die Rechtfertigung eines
- Künstlers. Nur als ein ästhetisches Phänomen lässt sich das Dasein als
- lebenswert erfahren.
-
- Der Welt, aus der die Wissenschaft die Geistigkeit vertrieben hat, die
- genauso wie ihr Gott „getötet“ und zu einem physischen Mechanismus gemacht
- wurde, schenkt Friedrich Nietzsche ein neues Leben, neue Dynamik, die
- Dynamik eines Kunstwerkes, das noch nicht vollendet ist und niemals
- vollendet sein wird.
-
- Niemals hat die Mutter Ruhe,
- Ich bedauere Ihr’n Verlust sowie,
- И все же нам с тобою повезло,
- Не уж то свет на ней сошелся клином,
- К чертям всю молодость, коль жить невыносимо!
- Die Nacht in ihrem stillen Schweigen,
- Lass mich nicht alleine leiden,
- Wenn ich zu einem Volksfest gehe,
- Alles sehnt sich jetzt nach Ruhe,
- Die Sonne glüht nun abends müde,
- Als ob die Welt nicht leben würde,
- Ich sah kurz einen auf der Straße,
- И вот лежу, и вот мне скучно,
- Как за спиною, слышу шорох:
- Потом друзей мелькают лики,
- И вот лежу, и сердце ноет, Die so für den gemeinen Menschen merkwürdige Frage nach der Sicherheit menschlicher
+teaser: |
+ Die so für den gemeinen Menschen merkwürdige Frage nach der Sicherheit menschlicher
Erkenntnis wurde im letzten Jahrundert nicht nur durch vielfältige philosophische Spekulationen,
sondern auch durch die modernen Naturwissenschaften noch stärker verschärft,
wobei philosophische Spekulationen in gewisser Hinsicht wichtiger sind, weil, wenn die
Naturwissenschaften mit den Sinnesdaten arbeiten und die Existenz der Außenwelt einfach voraussetzen,
der Philosoph keine solche Voraussetzungen machen darf. Er steigt eine Ebene tiefer ein und fragt, ob
- es überhaupt möglich ist, solche Sinnesdaten zu gewinnen. Unter den zahlreichen Versuchen, dieses erkenntnistheoretische Problem zu entschlüsseln,
- verdient der Lösungsweg, den Simon L. Frank beschritten hat, eine besondere Aufmerksamkeit. Eines der wichtigsten Merkmale unserer Zeit ist die Technisierung vieler Bereiche unseres
+teaser: |
+ Eines der wichtigsten Merkmale unserer Zeit ist die Technisierung vieler Bereiche unseres
alltäglichen Lebens. „Das technische Zeitalter“ kann man über unsere Tage sagen hören.
Doch, was jene Technisierung kennzeichnet, ist nicht so sehr die Technik selbst, sondern
die rasche Entwicklung derjenigen. Als solche ist die Technik nichts Neues, wenn auch
die Technik des letzten Jahrhunderts ganz anderer Art, als das, was man vorher kannte.
Es gibt sie dennoch mehr als hundert Jahre, vielleicht gab es sie schon immer. Vielleicht
ist die Fähigkeit aus der Natur Erkenntnisse zu gewinnen und dann anhand derer etwas
- zu erfinden, etwas was einen Menschen eigentlich ausmacht. Wenn man über das technische Zeitalter spricht, ist diese Aussage nicht unbedingt
+ Wenn man über das technische Zeitalter spricht, ist diese Aussage nicht unbedingt
wertneutral. Der zügellose technische Fortschritt hatte zur Folge, dass er viel
Aufmerksamkeit in der Gesellschaft auf sich gelenkt hat, worüber man sich auch kaum wundern
- kann, weil wir heute in so vielerlei Hinsicht auf die Technik angewiesen sind. Desto interessanter wird es, über die Technik und Technisierung nachzudenken. Was
+ Desto interessanter wird es, über die Technik und Technisierung nachzudenken. Was
ist sie nun? Ist sie etwas Gutes, was uns weiterbringt und uns mehr Macht über die
Natur beschert? Ist sie etwas Schlechtes, was den Menschen jeden Tag immer mehr von
- ihr abhängig und hilfslos macht?
- Die Narren sollen weiter lästern, Zwar begleiten die technischen Erfindungen den Menschen schon seine ganze Geschichte, angefangen mit einem
+ Zwar begleiten die technischen Erfindungen den Menschen schon seine ganze Geschichte, angefangen mit einem
Schlagstein, der als Prototyp für einen Hammer diente, über die Dampfmaschine, den Telegrafen, bis zu
Rechenmaschinen und Computern, hat man erst vor kurzem angefangen über die Technik systematisch
nachzudenken. Das mag daran liegen, dass die technische Entwicklung seit der Industrialisierung ganz neue
Maßstäbe angenommen hat. Eines der ersten Werke, das sich ausführlich mit dem Wesen der Technik
beschäftigt, ist wohl „Grundlinien einer Philosophie der Technik“ von Ernst Kapp aus dem Jahre
- 1877, „sein bis heute als grundlegendes Werk der Technikphilosophie geltendes Buch“.
- Du bist von anderen umringt;
- Er führt uns trotzdem zum Altar
- „Ehe für alle!“ - heuchelte der Wind, Im vorliegenden Artikel geht es um die Anwendung des Technikkonzepts von Ernst Kapp auf die
+ Im vorliegenden Artikel geht es um die Anwendung des Technikkonzepts von Ernst Kapp auf die
heutige Technik. Eines der Gebiete, dessen Entwicklung für die Moderne unentbehrlich ist, ist die
Computertechnik. Wobei ich einen breit gefächerten Computerbegriff benutzen möchte.
Computer werden immer universeller und können immer mehr Aufgaben ausführen, deswegen sind sie bereits
ein Teil vieler Bereiche unseres Daseins. Sie werden vorprogrammiert, um anhand gegebener Daten bestimmte
Aktionen auszuführen. In diesem Sinne ist nicht nur ein Laptop ein Computer, sondern auch ein Handy;
- genauso ist ein Roboter ein komplexer Computer. Es ist relativ neu, dass man angefangen hat, technischen Artefakten menschliche Eigenschaften zuzuschreiben.
+ Es ist relativ neu, dass man angefangen hat, technischen Artefakten menschliche Eigenschaften zuzuschreiben.
So spricht man heute von „intelligenten“ Maschinen. Es gibt intelligente Menschen, die gebildet,
begabt sind. Die Maschinen, Computer werden programmiert, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen, sie arbeiten
nach einem vordefinierten Algorithmus. Bestenfalls kann so ein Algorithmus aktualisiert werden.
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sagen kann, wie genau sie das gelernt hat und wie sie zu Ergebnissen kommt, die sie liefert. Ob es ausreichend
ist, von der Intelligenz zu sprechen, im selben Sinne, wie man von der menschlichen Intelligenz spricht, ist
eine schwierige Frage. Selbst die menschliche Intelligenz ist kein eindeutig definierter, ein vager Begriff,
- der viele subjektive Merkmale in sich trägt.
- Das Licht erlischt, die Stimmen sinken,
- Ein Mädchen steht mit spröden Lippen
- Den Saal betritt ein kühner Künstler,
- Das Mädchen rollt jetzt schon die dritte
- Du, kleine Wölfin, blickst einsam und öde;
- Du siehest, wie friedlich die Kühe dort weiden,
- Versinke in Träumen, schlaf süß und gelassen.
- Ich kam zum Arzt mit meinen Schmerzen.
- Тучей солнце затянуло,
- Туча с каждою минутой — Der ästhetische Mensch kennt keine Schuld, weil er sein Leben seinen
+ Der ästhetische Mensch kennt keine Schuld, weil er sein Leben seinen
Leidenschaften allein widmet, ohne Rücksicht auf etwas anderes zu nehmen. Er
bereut nichts, fühlt sich nicht schuldig. In den von Victor Eremita
herausgegebenen Papieren findet sich die Ansicht, dass die Schuld dem
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seinen Stamm und dessen Götter für sein Leid verantwortlich machen. Das
Individuum ist alleine seines Glückes Schmied. Diese Verantwortung, alles
unter Kontrolle zu haben, ist kaum zu ertragen. Das Religiöse bringt Erlösung
- und befreit mittels eines Ritus von der individuellen Schuld. Lenin und Stalin treffen sich im Jahre 1923.
- Bist du einer unter Netten?
- Oh Gott im Himmel, gib mir Kraft,
- Im nächsten Zug, in dem ich meine Fahrt fortführte, befand sich
- eine Gruppe der Menschen, die untereinander gemischt Russisch und
- Ukrainisch gesprochen haben. Als wir uns der Haltestelle näherten,
- haben sie sich überlegt, wie sie den Rollstuhl eines ihrer Kollegen
- durch den engen Gang im Zug zur Tür durchbringen können.
-
- »Was ist mit ihm geschehen? Unfall? etwas anderes?«, fragte ein
- Einheimischer ein Mädchen aus der Gruppe.
- »Ich weiß es nicht.« »Seid ihr nicht alle zusammen?«
- »Oh nein, wir haben uns erst hier getroffen. Ja, ich glaube, es war ein Unfall.«
-
- Es gibt 3 Originalfilme „RoboCop“ aus den Jahren 1987, 1990 und 1992.
- Es gibt auch einen modernen Film (2014), der zwar das Auge mit anspruchsvoller
- Grafik erfreut, aber ansonsten viel weniger Hintegrundgeschichte und
- Tragik bietet. Deswegen tue ich im Foglenden so, als ob ich den neuen
- „RoboCop“ niemals gesehen hätte.
-
- Das Kapital ist ein mehrbändiges Hauptwerk von Karl Marx. Marx entwickelt
- Geld- und Werttheorien, spricht über die Entstehung der Kapitalisten-
- und Arbeiterklassen und des Kapitals selbst, unterteilt das Kapital
- in seine Bestandteile und verfolgt genau seine Zirkulation und Akkumulation,
- untersucht sowohl individuelles Kapital einzelner Kapitalisten als auch
- gesellschaftliches Kapital unter verschiedensten Betrachtungswinkeln,
- diskutiert Werke und Ansichten anderer Ökonomen.
-
- Ваш дерзкий взгляд я заприметил.
- Ему взаимностью ответив,
- Попал в плен Ваших я очей.
-
- И сердце трепетное сжалось
- Так, что внезапно показалось:
- Пылает лед в кромешной тьме.
-
- Подвластна женственности вечно;
- А Ваше тело безупречно,
- И тайной веет от лица.
-
- Когда Вы сделали то первой,
- Чтоб подойти походкой верной,
- Явить ликующий свой глас.
-
- Прошли счастливые мгновенья,
- Но не терзало грудь сомненья
- С заветным в кулаке листом.
-
- Волнами рыжими ложится
- Заря на небо. Ах, зорница!
- Мила…
- И снова грезится она…
-
+ Ваш дерзкий взгляд я заприметил.
+ Ему взаимностью ответив,
+ Попал в плен Ваших я очей.
+
+ Они пронзили душу мне,
+ И сердце трепетное сжалось
+ Так, что внезапно показалось:
+ Пылает лед в кромешной тьме.
+
+ Вся похоть сердца подлеца
+ Подвластна женственности вечно;
+ А Ваше тело безупречно,
+ И тайной веет от лица.
+
+ Не смел я оторвать и глаз,
+ Когда Вы сделали то первой,
+ Чтоб подойти походкой верной,
+ Явить ликующий свой глас.
+
+ Сей встречи грянувшей как гром
+ Прошли счастливые мгновенья,
+ Но не терзало грудь сомненья
+ С заветным в кулаке листом.
+
+ К чему нежданная мечта?
+ Волнами рыжими ложится
+ Заря на небо. Ах, зорница!
+ Мила…
+ И снова грезится она…
---
% Об удивительном мимолетном знакомстве во время экскурсии в Дивеево (село в
% Нижегородской области) при ожидании очереди на одном из имеющихся источников.
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@@ -4,15 +4,12 @@ date: 2006-10-17 01:00:00
tags: Стихотворение
title: Последняя записка
teaser: |
-
- За все, что можешь мне простить,
- За страстной юности влеченья,
- За все, чего не воротить.
- Пишу тебе в последний раз…
- Прости за сей нескладный сказ.
-
+ За все, что можешь мне простить,
+ За страстной юности влеченья,
+ За все, чего не воротить.
+ Пишу тебе в последний раз…
+ Прости за сей нескладный сказ.
---
% Опубликую постепенно все стихотворения, которые я за свою жизнь написал и за
% которые мне не стыдно. Несколько стихов 2004 года еще ждут своей очереди на
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@@ -3,30 +3,6 @@ layout: post
date: 2004-02-05 05:40:00
tags: Стихотворение
title: Предвидение
-teaser: |
-
- Кружит черный ворон,
- О судьбе беспощадной предупреждая меня,
- Стало быть снова
- К родимому крову,
- Снова ко мне пришла беда.
-
- Принес черный ворон
- Столь жестокую весть, дал мне горя отпить.
- Ехать мне завтра
- Родимого брата,
- Родного брата на погост хоронить.
-
- Прямо как с братом,
- Может быть скоро будет со мной;
- За жизнь столь лихую, За горесть людскую
- Следом за братом уйду на покой.
-
- Увяз. Тоска, уныние, нет сил.
- Не совладать никак с собою,
- И жизни бы себя лишил.
-
- Надеждою на сердце лег.
- Год Новый людям даровали!
- Покайся — призывает Бог.
-
- Что б ночью к Солнцу нас вела,
- Узрели наши чтоб пороки,
- Худые мысли все, дела.
-
- До немощи снизшел людской,
- Спустил на землю благость Неба,
- Явил Свет Истины Собой.
-
- Помилуй, Боже, вновь и вновь,
- Открой для нас Свою Обитель.
- О, дай нам все познать любовь!
-
- Мое влечение к тебе?
- О, если б знала как тревожно
- Ответа ждать! и лгать себе…
-
+ Мое влечение к тебе?
+ О, если б знала как тревожно
+ Ответа ждать! и лгать себе…
---
% Четверостишие была написано для приятеля и отправлено в sms подруге моей
% подруги. Приятель и получатель sms ныне счастливо женаты. Мне вот повезло
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index 2ebf35f..f55634b 100644
--- a/posts/2011/11/blog-post_18.tex
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@@ -4,45 +4,38 @@ date: 2004-05-06 06:28:00
tags: Стихотворение
title: Просто помолчим (Горит свеча)
teaser: |
-
- Тишина.
- И сегодня в старом парке
- Меня не ждет она.
-
- Сколько я их сжег, уже не счесть.
- Давай не будем верить словам чужим
- И в этот вечер вдали друг от друга
- Помолчим.
-
- Зима.
- И не спешить на свиданье,
- Пусть без букета, —
- Слишком далеко она.
-
- Надежда будет пока огонь не погас.
- Ты меня за жизнь мою здесь,
- Дорогая, не кори,
- Давай сегодня просто помолчим.
-
- Скукота.
- Каждую ночь ко мне приходит
- Во сне она.
-
- Я снова видел тебя во сне недавече.
- Мы, как прежде, в глаза друг другу глядели
- И даже слова сказать не посмели.
-
+ Тишина.
+ И сегодня в старом парке
+ Меня не ждет она.
+
+ В комнате горит свеча в твою честь.
+ Сколько я их сжег, уже не счесть.
+ Давай не будем верить словам чужим
+ И в этот вечер вдали друг от друга
+ Помолчим.
+
+ Февраль засыпал улицу снегом.
+ Зима.
+ И не спешить на свиданье,
+ Пусть без букета, —
+ Слишком далеко она.
+
+ В комнате горит свеча за нас.
+ Надежда будет пока огонь не погас.
+ Ты меня за жизнь мою здесь,
+ Дорогая, не кори,
+ Давай сегодня просто помолчим.
+
+ День все ближе к закату клонит.
+ Скукота.
+ Каждую ночь ко мне приходит
+ Во сне она.
+
+ В комнате горит свеча по нашей встрече.
+ Я снова видел тебя во сне недавече.
+ Мы, как прежде, в глаза друг другу глядели
+ И даже слова сказать не посмели.
---
\textit{Марине Княжевой}
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index 9bad219..97ec006 100644
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+++ b/posts/2011/11/blog-post_19.tex
@@ -4,42 +4,35 @@ date: 2007-08-08 00:17:00
tags: Стихотворение
title: Фотокарточка
teaser: |
-
- разожгла былую страсть —
- вспомнил я как в счастья доме
- нам жизнь была обоим всласть.
-
- я блеск прекрасных карих глаз,
- любовью жизнь хотел насытить,
- с тобой судьбы сложить рассказ.
-
- Я каждый час мечтал. Мечтал!
- В лобзании сплетались судьбы.
- Еще любви такой не знал.
-
- разошлись мы кто куда.
- Теперь нести и горя бремя,
- разлука – вечная беда.
-
- в котором не было б тебя.
- Обнять твои колени снова
- хочу. Хочу как никогда!
-
- Как очи карие увижу вновь.
- Мы понесем и счастья бремя,
- и прошепчу: Моя любовь…
-
+ разожгла былую страсть —
+ вспомнил я как в счастья доме
+ нам жизнь была обоим всласть.
+
+ От сна восстав желал увидеть
+ я блеск прекрасных карих глаз,
+ любовью жизнь хотел насытить,
+ с тобой судьбы сложить рассказ.
+
+ Мечтал ласкать твои я губы.
+ Я каждый час мечтал. Мечтал!
+ В лобзании сплетались судьбы.
+ Еще любви такой не знал.
+
+ Но вот уплыло наше время:
+ разошлись мы кто куда.
+ Теперь нести и горя бремя,
+ разлука – вечная беда.
+
+ С тех пор не видел сна такого,
+ в котором не было б тебя.
+ Обнять твои колени снова
+ хочу. Хочу как никогда!
+
+ Но ведь пройдет разлуки время!
+ Как очи карие увижу вновь.
+ Мы понесем и счастья бремя,
+ и прошепчу: Моя любовь…
---
% Тоже просили не менять, а так хотелось…
% (1 мая 2004, Редакция 8.08.2007)
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@@ -4,30 +4,25 @@ date: 2007-07-11 05:18:00
tags: Стихотворение
title: Встреча
teaser: |
-
- Вернулось прошлое мое.
- Пьян от весны ли я дурмана,
- Иль впрямь знакомое лицо?
-
- Остаток канувших дождей.
- Как долго я в душе лелеял
- Тепло зимы ушедших дней!
-
- Что мне казалось, не вернуть.
- Ожило все: в любви как клялся,
- Как страстно пала мне на грудь!
-
- Рассеял взгляд знакомых глаз.
- Питья ль вина не знаю граней,
- Души огонь ли не погас?
-
+ Вернулось прошлое мое.
+ Пьян от весны ли я дурмана,
+ Иль впрямь знакомое лицо?
+
+ Твой лучезарный лик развеял
+ Остаток канувших дождей.
+ Как долго я в душе лелеял
+ Тепло зимы ушедших дней!
+
+ Как долго я забыть пытался,
+ Что мне казалось, не вернуть.
+ Ожило все: в любви как клялся,
+ Как страстно пала мне на грудь!
+
+ Былой туман воспоминаний
+ Рассеял взгляд знакомых глаз.
+ Питья ль вина не знаю граней,
+ Души огонь ли не погас?
---
% Сотворено после одного нанесенного мне в Тобольске визита.
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@@ -4,10 +4,8 @@ date: 2007-07-13 06:48:00
tags: Стихотворение
title: Эсэмэска
teaser: |
-
- Потерпи еще малек и я к тебе вернуся…
-
+ Потерпи еще малек и я к тебе вернуся…
---
% Следующие три стихотворения были „эсэмэсками“. Я, уехав на каникулы,
% пообещался ежедневно отправлять на ниже частично указанный в посвящении
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@@ -3,15 +3,6 @@ layout: post
date: 2007-07-14 05:21:00
tags: Стихотворение
title: Опыт хорея
-teaser: |
-
- Сей отрезок жутко длинный
- (Плюс таможня Украины);
- Но для Ангелов — цветочки,
- Ведь у нас сердца магниты
- (Лю́бой страсти монолиты).
-
- Земной твоею красотою.
- И ад вошел прям в душу мне,
- Томлюся дико в том огне.
- Бога жизнью проклянул,
- За собой тебя втянул.
- Нет! Не ты измучила меня,
- А плоть похабная моя.
-
+ Земной твоею красотою.
+ И ад вошел прям в душу мне,
+ Томлюся дико в том огне.
+ Бога жизнью проклянул,
+ За собой тебя втянул.
+ Нет! Не ты измучила меня,
+ А плоть похабная моя.
---
Было отмечено получателем как самое удавшееся из трех в те каникулы отправленных.
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@@ -3,14 +3,6 @@ layout: post
date: 2007-07-24 05:49:00
tags: Стихотворение
title: Каникулы
-teaser: |
-
- Между кухней и клозетом…
- Чего еще же пожелать?
- В ночь — писа́ть,
- Под утро — спать.
-
- вот кульминация кина.
- Угрозы, просьбы, обещанья.
- Да… ты унизился сполна.
-
- да года два уже не пил;
- иль в Церковь Божью помолиться, —
- уйти в молитву нету сил.
-
- тот всегда готов понять —
- сказал: „В пятак ей дал бы смело!“,
- иной пустился утешать.
-
- „забудешь все и обо всем!“,
- и вся печаль тысячелетий
- сбежит по трубам с ветерком…
-
- забыть, простить; простить, забыть.
- Ах, совесть, скверно быть влюбленным!
- Скверней лишь не влюбленным быть.
-
+ вот кульминация кина.
+ Угрозы, просьбы, обещанья.
+ Да… ты унизился сполна.
+
+ Пойти бы с горя что ль напиться, —
+ да года два уже не пил;
+ иль в Церковь Божью помолиться, —
+ уйти в молитву нету сил.
+
+ Вот друг совсем другое дело —
+ тот всегда готов понять —
+ сказал: „В пятак ей дал бы смело!“,
+ иной пустился утешать.
+
+ „Два пальца в рот“ — кричит тут третий, —
+ „забудешь все и обо всем!“,
+ и вся печаль тысячелетий
+ сбежит по трубам с ветерком…
+
+ Но я томлюсь советом скромным:
+ забыть, простить; простить, забыть.
+ Ах, совесть, скверно быть влюбленным!
+ Скверней лишь не влюбленным быть.
---
% Стихотворение, за которое мне когда-то было по-настоящему стыдно, а именно в
% тот момент, когда его, неккуратно оставленное на столе в столовой, нашла одна
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@@ -4,42 +4,35 @@ date: 2007-08-16 01:00:00
tags: Стихотворение
title: Дневник
teaser: |
-
- содержащий весь мой быт,
- прости за то, что сердцем ленным
- и ты давным-давно забыт.
-
- всей суетой летящих дней?
- Но для себя ли я трудился
- или для будущих людей…
-
- тебя моя родная мать;
- мечтал о том, как мир узнает
- души поэта благодать!
-
- что я порою призывал.
- Ты знаешь сам: всегда коварство
- в душе юнца найдет причал.
-
- тебя имел желанье сжечь.
- О, если б сделал я такое,
- как письма, бросив тебя в печь!?
-
- да с удивленьем на лице,
- читал, чуть шевеля губами?..
- Тебя, жизнь, видел лишь во сне.
-
+ содержащий весь мой быт,
+ прости за то, что сердцем ленным
+ и ты давным-давно забыт.
+
+ А помнишь как с тобой делился
+ всей суетой летящих дней?
+ Но для себя ли я трудился
+ или для будущих людей…
+
+ Боялся я, что прочитает
+ тебя моя родная мать;
+ мечтал о том, как мир узнает
+ души поэта благодать!
+
+ Прости ж неискренность, лукавство,
+ что я порою призывал.
+ Ты знаешь сам: всегда коварство
+ в душе юнца найдет причал.
+
+ Когда убить хотел былое,
+ тебя имел желанье сжечь.
+ О, если б сделал я такое,
+ как письма, бросив тебя в печь!?
+
+ То что бы я, скрипя зубами,
+ да с удивленьем на лице,
+ читал, чуть шевеля губами?..
+ Тебя, жизнь, видел лишь во сне.
---
Ах, друг единственный и верный,\\
содержащий весь мой быт,\\
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@@ -4,48 +4,40 @@ date: 2007-08-20 04:58:00
tags: Стихотворение
title: Электричка
teaser: |
-
- электропоезд, на пути.
- Кто может знать насколько долго
- мне вновь с ней речи не вести?
-
- я на перроне остаюсь,
- но все же дерзостно осмелюсь:
- в румянец щек ее вгляжусь,
-
- (без лести: к ним идет платок)
- и губы алые простые —
- ну чем не красочный цветок?
-
- со слоем пыли вековым…
- Зачем в мгновение с перрона,
- как птичка, упорхнула в дым?
-
- невесту и уже давно.
- Но ведь ее я и не клею!
- Тогда упреки мне за что?
-
- Топчусь пред нею как дитя…
- И чтобы в жизни не случалось
- будет ли ко мне тепла,
-
- за нею сумки понести;
- не как жене, а как сестричке,
- свою любовь к ней принести.
-
+ электропоезд, на пути.
+ Кто может знать насколько долго
+ мне вновь с ней речи не вести?
+
+ Ты уезжаешь на неделю,
+ я на перроне остаюсь,
+ но все же дерзостно осмелюсь:
+ в румянец щек ее вгляжусь,
+
+ в глаза небесно-голубые
+ (без лести: к ним идет платок)
+ и губы алые простые —
+ ну чем не красочный цветок?
+
+ Что видно сквозь стекло вагона
+ со слоем пыли вековым…
+ Зачем в мгновение с перрона,
+ как птичка, упорхнула в дым?
+
+ Да знаю, знаю, что имею
+ невесту и уже давно.
+ Но ведь ее я и не клею!
+ Тогда упреки мне за что?
+
+ Помашет ручкой ли прощаясь?
+ Топчусь пред нею как дитя…
+ И чтобы в жизни не случалось
+ будет ли ко мне тепла,
+
+ позволит ль встретить с электрички,
+ за нею сумки понести;
+ не как жене, а как сестричке,
+ свою любовь к ней принести.
---
\textit{Тобольск-Тюмень}
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@@ -4,42 +4,35 @@ date: 2007-09-22 06:13:00
tags: Стихотворение
title: Я подарю подсохший веник душистых луговых цветов…
teaser: |
-
- душистых луговых цветов,
- который мне не стоил денег,
- что первой встречу средь миров.
-
- не вем кому как дар отдам,
- жене совсем мне неизвестной:
- возьмите, передал лес Вам.
-
- Порадуйте ж и Вы теперь
- душевной радужной погодой,
- откройте в Ваше сердце дверь.
-
- Je n’aime pas du tout Vous, madam, —
- что говорю Вам без лукавства,
- ибо я не Don Juan;
-
- которым средь людей прослыл.
- Все слухи живы от обмана.
- Простите коль чем оскорбил.
-
- как первая, кого в пути домой
- я встретил. Может в день всеновый
- поговоришь хоть ты со мной.
-
+ душистых луговых цветов,
+ который мне не стоил денег,
+ что первой встречу средь миров.
+
+ Поляны аромат прелестной
+ не вем кому как дар отдам,
+ жене совсем мне неизвестной:
+ возьмите, передал лес Вам.
+
+ Я с малых лет в ладах с природой.
+ Порадуйте ж и Вы теперь
+ душевной радужной погодой,
+ откройте в Ваше сердце дверь.
+
+ На языке любви, дворянства:
+ Je n’aime pas du tout Vous, madam, —
+ что говорю Вам без лукавства,
+ ибо я не Don Juan;
+
+ я не того герой романа,
+ которым средь людей прослыл.
+ Все слухи живы от обмана.
+ Простите коль чем оскорбил.
+
+ Возьмите же букетик скромный,
+ как первая, кого в пути домой
+ я встретил. Может в день всеновый
+ поговоришь хоть ты со мной.
---
\textit{Мадине}
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@@ -4,36 +4,30 @@ date: 2007-10-30 00:04:00
tags: Стихотворение
title: Навязчивая свобода или любовь по просьбе
teaser: |
-
- как надоел тяжелый груз!
- Когда же прейдет год и
- я от любви освобожусь…
-
- просить и слов, и дел, и встреч, —
- то что же сердце мне так гложет,
- сойдет ль гора такая с плеч?
-
- мое ли рабство у тебя?
- Хотя б к „моей“ плите надгробной
- придешь ли навестить меня?
-
- свой победишь ли робкий страх?
- Не обижайся, что к обрыву
- мой не придет для встречи прах.
-
- в земле же заживо сгорю:
- гляди как в луже мир прекрасен,
- как котик цапает луну.
-
+ как надоел тяжелый груз!
+ Когда же прейдет год и
+ я от любви освобожусь…
+
+ Любить себя просить коль должен;
+ просить и слов, и дел, и встреч, —
+ то что же сердце мне так гложет,
+ сойдет ль гора такая с плеч?
+
+ Что называешь ты свободой:
+ мое ли рабство у тебя?
+ Хотя б к „моей“ плите надгробной
+ придешь ли навестить меня?
+
+ Найдешь хоть часик для помину,
+ свой победишь ли робкий страх?
+ Не обижайся, что к обрыву
+ мой не придет для встречи прах.
+
+ Не лей молю я соль напрасно —
+ в земле же заживо сгорю:
+ гляди как в луже мир прекрасен,
+ как котик цапает луну.
---
\textit{Анне Курушкиной}
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--- a/posts/2011/12/blog-post_03.tex
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@@ -3,49 +3,6 @@ layout: post
date: 2008-12-24 16:33:00
tags: Стихотворение
title: Миф об Орфее и Эвридике
-teaser: |
-
- любовь, умершую, вернуть,
- гоним безумною тоскою,
- Орфей себя готовит в путь.
-
- прельстившись нимфы красотой,
- в Аида мрачные глубины
- не взял он и меча с собой.
-
- подмогой муз имея сонм,
- сопровождаемый Фортуной,
- на Цербера нагнал вмиг сон.
-
- Тебе ль не знать то, как
- невыносимо беспардонно
- от солнца взяться в ночи мрак?
-
- с одним условием всего:
- Как знак, что любишь Эвридику,
- былому не взгляни в лицо.
-
- о, отблеск тленной красоты!
- Бога смеялись над тобою,
- смотря с Олимпа высоты.
-
- моей души не вдохновит.
- Сын бога шел стезею мертвых…
- хотел ли вечно с нею жить?
-
- маня собой, что век уж спит, —
- вот скрипки нежное звучание
- вечерним небом жизни мчит.
-
- будь светом следующего дня!
- Одно безумное волнение,
- как страх восстания со дна…
-
- разбей оковы тишины,
- томящей вечною тоскою,
- чтоб обновление души
- достигло и до нас с тобою.
-
+ маня собой, что век уж спит, —
+ вот скрипки нежное звучание
+ вечерним небом жизни мчит.
+
+ Дари и прочим утешение,
+ будь светом следующего дня!
+ Одно безумное волнение,
+ как страх восстания со дна…
+
+ И сей ликующей игрою
+ разбей оковы тишины,
+ томящей вечною тоскою,
+ чтоб обновление души
+ достигло и до нас с тобою.
---
\textit{Darja V.}
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--- a/posts/2011/12/blog-post_05.tex
+++ b/posts/2011/12/blog-post_05.tex
@@ -4,16 +4,14 @@ date: 2009-06-28 05:42:00
tags: Стихотворение
title: Так далеко от родного окна…
teaser: |
-
- воссияла сегодня на небе звезда.
- Дотянуться бы только до этой звезды,
- с неба сорвать и с собой унести,
- никогда не отстать от нее, не уйти.
- Чтобы во век неотлучна была
- но светом своим моих рук не сожгла.
- Как далек самый близкий огонек…
-
+ воссияла сегодня на небе звезда.
+ Дотянуться бы только до этой звезды,
+ с неба сорвать и с собой унести,
+ никогда не отстать от нее, не уйти.
+ Чтобы во век неотлучна была
+ но светом своим моих рук не сожгла.
+ Как далек самый близкий огонек…
---
Оно очень старое, валялось где-то и когда-то позже было дописано и переписано.
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--- a/posts/2011/12/blog-post_06.tex
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@@ -3,43 +3,6 @@ layout: post
date: 2009-07-23 06:05:00
tags: Стихотворение
title: Опять я вижу тень его…
-teaser: |
-
- бродящей по чужим домам
- из жажды мира своего,
- воссозданного по мечтам.
-
- с надеждою садясь за стол,
- раскрыла мертвые уста,
- вести что б снова старый спор.
-
- Хозяин, выслушав сполна,
- ведь сам уж жизнью весь измучен,
- прочь гонит тень из-за стола.
-
- пусть обижаяся порой,
- все тверже зная: безнадежна
- борьба ее с самой собой.
-
- но что заучено давно
- не станет молвить невпопад,
- доверчиво твердя одно.
-
- всегда есть в обществе успех.
- Вот только выйти как из тени,
- забыться как во тьме потех?
-
- от повседневной суеты,
- предстало предо мной виденье
- живей всей тленной красоты.
-
- Всходило солнце над главой.
- Но небеса вдруг взгляд свой грозный
- сменили мокрою слезой.
-
- пророс сквозь землю стебелек,
- и тьма в мгновенье стала светом —
- зажегся жизни огонек.
-
- пока цветок не начал цвесть,
- озаряя силой новой
- все, что только в мире есть.
-
- природа стала воскресать,
- что перестал быть сон виденьем,
- что явью стал волшебный сад.
-
- боюсь еще раз пережить,
- ничто чтоб этого мгновенья
- не в силах было бы затмить.
-
+ от повседневной суеты,
+ предстало предо мной виденье
+ живей всей тленной красоты.
+
+ Я видел голый сад бесхозный.
+ Всходило солнце над главой.
+ Но небеса вдруг взгляд свой грозный
+ сменили мокрою слезой.
+
+ Тогда среди пустыни этой
+ пророс сквозь землю стебелек,
+ и тьма в мгновенье стала светом —
+ зажегся жизни огонек.
+
+ Так шли года чредою стройной,
+ пока цветок не начал цвесть,
+ озаряя силой новой
+ все, что только в мире есть.
+
+ Вокруг него под вдохновеньем
+ природа стала воскресать,
+ что перестал быть сон виденьем,
+ что явью стал волшебный сад.
+
+ Чудесное сие забвенье
+ боюсь еще раз пережить,
+ ничто чтоб этого мгновенья
+ не в силах было бы затмить.
---
\textit{LW}
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@@ -3,37 +3,6 @@ layout: post
date: 2010-09-29 22:02:00
tags: Стихотворение
title: Что значит жизнь?
-teaser: |
-
- Толпа людей, идущих стройно нога в ногу.
- Какой из одного путей
- избрать нам как свою дорогу?
-
- и вмиг другими был затоптан.
- Очнулся он и снова встал,
- иль в землю был ногами втоптан?
-
- придет другой из неоткуда.
- Пусть не другой — такой как все
- Вобьется в строй заместо друга.
-
- Всдыхая дружно в один голос:
- „Моя величественная стать,
- как в поле одинокий колос.“
-
- что по проложенному следу
- мы все за веком в век идем,
- задравши подбородки к небу.
-
- я не подвластен силам зла.
- Ты успокойся, ты уймися.
- Не сей по ветру зря слова.
-
- открыто было не вчера,
- иначе гением объятый,
- встречал бы дома вечера.
-
- что пьянством горько досаждал,
- но вот ведь сам сижу да плачу
- прокурен, пьян, прогнил, устал.
-
- не навестишь при восполеньи
- и не ответишь на звонок,
- не дашь сопливым наставленья.
-
- что разжигало нас всегда,
- ну или не только это, впрочем…
- мне нужно было от тебя.
-
- влачишь бездетной дни свои.
- Ну а чем я? Чем я утешу?
- В семейной жизни нет любви.
-
- потом начнется вновь и вновь.
- Зато теперь-то понимаю:
- не врал, промолвив про любовь.
-
- та дружба глупая была.
- Но почему понять так сложно:
- не тьма она, а вся светла!
-
- я не подвластен силам зла,
- через года угомонишься —
- ты знаешь, где найти меня.
-
+ я не подвластен силам зла.
+ Ты успокойся, ты уймися.
+ Не сей по ветру зря слова.
+
+ То, что дурак я бородатый,
+ открыто было не вчера,
+ иначе гением объятый,
+ встречал бы дома вечера.
+
+ Да, да, теперь уж и не спрячу,
+ что пьянством горько досаждал,
+ но вот ведь сам сижу да плачу
+ прокурен, пьян, прогнил, устал.
+
+ Не пустишь ныне на порог,
+ не навестишь при восполеньи
+ и не ответишь на звонок,
+ не дашь сопливым наставленья.
+
+ Оставь, не то одно мне вовсе,
+ что разжигало нас всегда,
+ ну или не только это, впрочем…
+ мне нужно было от тебя.
+
+ Храня на черный день надежду,
+ влачишь бездетной дни свои.
+ Ну а чем я? Чем я утешу?
+ В семейной жизни нет любви.
+
+ И все пройдет, бесспорно, знаю;
+ потом начнется вновь и вновь.
+ Зато теперь-то понимаю:
+ не врал, промолвив про любовь.
+
+ Пусть изначально безнадежна
+ та дружба глупая была.
+ Но почему понять так сложно:
+ не тьма она, а вся светла!
+
+ Меня обидеть зря стремишься,
+ я не подвластен силам зла,
+ через года угомонишься —
+ ты знаешь, где найти меня.
---
\textit{Irina Cornies}
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@@ -4,66 +4,55 @@ date: 2008-08-31 06:00:00
tags: Стихотворение
title: Das Ewig-Männliche
teaser: |
-
- я не гожусь для этой роли!
- Ах, столь обидные слова!
- Ох!, сколь доставили мне боли.
-
- меня мой друг обожествляла,
- и свечкой, что в груди горит,
- во мне аскета разлагала.
-
- пусть бьют меня за то мужчины, —
- но, что детенышу скотины,
- нам титьку мамки всем давай!
-
- (познали б как то тяжело);
- будь деспот муж или романтик —
- без страха правды: все одно.
-
- быть может, спросите Вы вдруг?
- Икону девственной богини
- вторые в ликах чтут подруг.
-
- не видят в бабе и души.
- А сами-то глупцы из праха,
- этап творения Земли.
-
- Не уж то нет жестокости?
- Фортит всю жизнь мне тряпкой быть?!
- Как пост пройдет, начну я пить…
-
- на плечах у всех своя,
- коль не имеет кто такой,
- что терзает ум больной?
-
- Меня простите, христианки,
- но лишь язычницы-крестьянки
- душой здоровы… Посему…
-
- в мир наш, Владимир, увы, не придет.
- (Рифму сию да простят человеки).
- Я уж скорее продолжу свой род.
-
+ я не гожусь для этой роли!
+ Ах, столь обидные слова!
+ Ох!, сколь доставили мне боли.
+
+ Сперва ж, подобно дерзкой Шмидт,
+ меня мой друг обожествляла,
+ и свечкой, что в груди горит,
+ во мне аскета разлагала.
+
+ Чем идеал не украшай —
+ пусть бьют меня за то мужчины, —
+ но, что детенышу скотины,
+ нам титьку мамки всем давай!
+
+ Хай мнят, что я последний бабник
+ (познали б как то тяжело);
+ будь деспот муж или романтик —
+ без страха правды: все одно.
+
+ Тогда в чем разница меж ними,
+ быть может, спросите Вы вдруг?
+ Икону девственной богини
+ вторые в ликах чтут подруг.
+
+ А первые, рабы Аллаха,
+ не видят в бабе и души.
+ А сами-то глупцы из праха,
+ этап творения Земли.
+
+ Подруга давняя, спаси!
+ Не уж то нет жестокости?
+ Фортит всю жизнь мне тряпкой быть?!
+ Как пост пройдет, начну я пить…
+
+ Она: должна быть, мол, глава
+ на плечах у всех своя,
+ коль не имеет кто такой,
+ что терзает ум больной?
+
+ Я больше года сам живу!..
+ Меня простите, христианки,
+ но лишь язычницы-крестьянки
+ душой здоровы… Посему…
+
+ …Знай же, что Вечная Женственность в веки
+ в мир наш, Владимир, увы, не придет.
+ (Рифму сию да простят человеки).
+ Я уж скорее продолжу свой род.
---
Добрая пародия и ответ сквозь время Владимиру Соловьеву на его „Das Ewig-Weibliche“.
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@@ -3,31 +3,6 @@ layout: post
date: 2012-01-06 09:40:00
tags: Стихотворение
title: Хвалебное пение женщине средних лет
-teaser: |
-
- двадцатилетних красота,
- пуста, искусственна и ложна,
- забвенна завтра навсегда.
-
- сижу безмерно тих и сух.
- Как перетянутые струны,
- столь рано поседевший дух.
-
- смотрю, как в утренний туман.
- Движенье губ — тень укоризны,
- тяжелый вздох — след давних ран.
-
- у ней есть сын — ровесник мой.
- А сердце бьется, снова бьется, сильнее бьется..,
- не зная даже возраст свой.
-
- лишь рифмой связываю речь.
- Очаг семейный все равно
- мне не заменит в холод печь.
-
+ лишь рифмой связываю речь.
+ Очаг семейный все равно
+ мне не заменит в холод печь.
---
Навеяно гамбургскими морозами и не только ими.
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@@ -4,24 +4,20 @@ date: 2012-05-16 01:09:00
tags: Gedicht
title: Geboren sein ist keine Tugend
teaser: |
-
- geboren sein ist keine Tugend.
- Gekommen gestern auf die Welt
- beweint man morgen seine Jugend.
-
- das Dasein heute wieder neu.
- Am achten Tage werd’ allmächtig,
- nur bleib gekrümmten Wegen treu!
-
- gesegnet sei dein jeder Schritt!
- Verzeih des Dichters armen Reim
- und seinen ersten Auftritt.
-
+ geboren sein ist keine Tugend.
+ Gekommen gestern auf die Welt
+ beweint man morgen seine Jugend.
+
+ Du schaffst mit eig’nen Geisteskräften
+ das Dasein heute wieder neu.
+ Am achten Tage werd’ allmächtig,
+ nur bleib gekrümmten Wegen treu!
+
+ Gepries’nes Menschentöchterlein,
+ gesegnet sei dein jeder Schritt!
+ Verzeih des Dichters armen Reim
+ und seinen ersten Auftritt.
---
Der holden Muse.
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@@ -4,12 +4,10 @@ date: 2012-07-17 21:32:00
tags: Gedicht
title: Abschied
teaser: |
-
- ich fühle mich erschöpft und krank.
- Wem nun gehört die Schuld letztendlich
- und der BH im Kleiderschrank?
-
+ ich fühle mich erschöpft und krank.
+ Wem nun gehört die Schuld letztendlich
+ und der BH im Kleiderschrank?
---
\textit{Gewidmet dem Besitzer}
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@@ -4,12 +4,10 @@ date: 2012-07-17 22:07:00
tags: Стихотворение
title: Расставание
teaser: |
-
- Мой обратился мир во мглу.
- Остались грусть, тоска, тревога;
- прокладки, лифчик на шкафу.
-
+ Мой обратился мир во мглу.
+ Остались грусть, тоска, тревога;
+ прокладки, лифчик на шкафу.
---
\textit{Владельцу}
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@@ -4,38 +4,33 @@ date: 2012-08-16 22:10:00
tags: Стихотворение
title: Во мраке дня, во свете ночи…
teaser: |
-
- заточены под камень стен,
- от возведенья перемен
- не знавших. Если бы короче
- пусть на мгновение одно
- предстало древнее сукно.
-
- Часы настенные стоят:
- покой нарушить не хотят, —
- обрушится ненаровито
- зелено-желтый потолок,
- раздайся неуклюжий слог.
-
- Не можно было здесь родиться?!
- Как два звена цепи влачиться,
- что тащит в век бездомный зверь.
- Нет окон. Бледно-синий свет
- во все концы струит рассвет.
-
- вонзилась в кожу мне до боли —
- легли печатью на полу
- хладные капли первой крови.
- Век на двоих свой доживать,
- не лгать, не думать, не стяжать.
-
+ заточены под камень стен,
+ от возведенья перемен
+ не знавших. Если бы короче
+ пусть на мгновение одно
+ предстало древнее сукно.
+
+ Пространство тесностью налито.
+ Часы настенные стоят:
+ покой нарушить не хотят, —
+ обрушится ненаровито
+ зелено-желтый потолок,
+ раздайся неуклюжий слог.
+
+ Была ли где входная дверь?
+ Не можно было здесь родиться?!
+ Как два звена цепи влачиться,
+ что тащит в век бездомный зверь.
+ Нет окон. Бледно-синий свет
+ во все концы струит рассвет.
+
+ Когда нас страх зажал в углу,
+ вонзилась в кожу мне до боли —
+ легли печатью на полу
+ хладные капли первой крови.
+ Век на двоих свой доживать,
+ не лгать, не думать, не стяжать.
---
Еще в ранней стадии написания одной из моих уважаемых рецензоров было
причислено к сюрреализму. В любом случае это нечто новое для меня в плане стиля.
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@@ -3,25 +3,6 @@ layout: post
date: 2012-10-08 07:16:00
tags: Стихотворение
title: Когда-то я берег здоровье…
-teaser: |
-
- и окруженьем дорожил.
- — Присядьте, ешьте на здоровье.
- — Спасибо, уж перекусил.
-
- Ни дня жить больше не хочу.
- Прикрыл поганый тюль оконце,
- соседей дымом отравлю.
-
- давно средь сумерек встаю,
- давно грущу под песню эту,
- что сам скрипя душой пою.
-
- ein Satz ergibt bloß subjektiven Wert.
- Gespräche lass’n sich besser singen —
- so bleibt Verlust an Sinn verdeckt.
-
- das Heer im Schweigen kehrt zurück.
- Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:
- „Es fehlte noch ein kleines Stück!“
-
- Nur zu beweinen ist der Sieg,
- zu viele sind nun zu bereuen,
- zu vieles einem stiehlt ein Krieg.
-
- der erste Schlag ist immer mein.
- Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,
- mein Herz gleichgültig war wie’n Stein.
-
- mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,
- der ist den meisten überlegen,
- den mag ich selber äußerst gern.
-
+ das Heer im Schweigen kehrt zurück.
+ Der Feldherr ruft sich selber tadelnd:
+ „Es fehlte noch ein kleines Stück!“
+
+ Der Gegner kann sich auch nicht freuen:
+ Nur zu beweinen ist der Sieg,
+ zu viele sind nun zu bereuen,
+ zu vieles einem stiehlt ein Krieg.
+
+ Ich habe selbst die Ruh gebrochen,
+ der erste Schlag ist immer mein.
+ Ich wollte nicht, dass sie gehorchen,
+ mein Herz gleichgültig war wie’n Stein.
+
+ Ich wollte später mich schon beugen,
+ mein Volk hätt’ dann ’nen weisen Herrn,
+ der ist den meisten überlegen,
+ den mag ich selber äußerst gern.
---
\textit{Katja M. S. B.}
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@@ -4,18 +4,15 @@ date: 2013-12-28 08:34:00
tags: Gedicht
title: Gute Nacht, mein lieber Schatz!
teaser: |
-
- lass mein’ Stern dich nun bewachen,
- deinen Schlaf erholsam machen.
- Schlafe schön, mein gold’ner Schatz!
-
- siehst du schon die Sohne gähnen?
- Sie wird deinen Tag erwärmen,
- gibt dir einen heißen Schmatz!
-
+ lass mein’ Stern dich nun bewachen,
+ deinen Schlaf erholsam machen.
+ Schlafe schön, mein gold’ner Schatz!
+
+ Guten Morgen, lieber Schatz,
+ siehst du schon die Sohne gähnen?
+ Sie wird deinen Tag erwärmen,
+ gibt dir einen heißen Schmatz!
---
\textit{Katja M. S. B.}
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@@ -3,13 +3,6 @@ layout: post
date: 2013-12-19 14:38:00
tags: Gedicht
title: Liebste, hast du selber nicht gesagt?
-teaser: |
-
- wie wunderbar ist Menschenleben,
- dass kein Gewitter, kein Erdbeben
- es jemals übler, grauer macht?
-
- Oben im Himmel der Stern
- leuchtet uns strahlend in göttlicher Pracht,
- führt zu der Krippe des Herrn.
-
- Halleluja, Erde ist Gottes Thron!
-
- Engel sind ihm unterworf’n,
- hat seine Gnade dem Mensch offenbart,
- gibt ihm das Glück und das Hoff’n.
-
- geistlicher Durst wird gestillt;
- Beten zu Christus an jeglichem Ort —
- er ist barmherzig und mild.
-
- Alle, die holdselig kam’n,
- singen dem Kinde das ewige Lob,
- preisen für immer sein’ Nam’n!
-
- Nimm, Liebste, keine Sachen mit.
- Was hast du hier noch nicht gesehen,
- was eine Freude uns verspricht?
- das Leben wird wie alles alt,
- nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues.
- Die Lebensfarben werden kalt.
-
- wir wandern in das neue Land.
- Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen
- und Freude ist zahlreich wie Sand.
-
- am Feuer, das für immer brennt,
- mit Menschen, die uns nicht vertreiben,
- wo jeder seine Ziele kennt.
-
+ Nimm, Liebste, keine Sachen mit.
+ Was hast du hier noch nicht gesehen,
+ was eine Freude uns verspricht?
+
+ Es gibt nicht ewig etwas Neues,
+ das Leben wird wie alles alt,
+ nichts Ehrliches, nichts Gutes, Treues.
+ Die Lebensfarben werden kalt.
+
+ Lass uns endlich ausbrechen,
+ wir wandern in das neue Land.
+ Man kennt vielleicht dort kein Verbrechen
+ und Freude ist zahlreich wie Sand.
+
+ Wahrscheinlich können wir dort bleiben,
+ am Feuer, das für immer brennt,
+ mit Menschen, die uns nicht vertreiben,
+ wo jeder seine Ziele kennt.
---
\textit{Babett Heinemann}
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@@ -4,12 +4,10 @@ date: 2014-04-22 21:15:00
tags: Gedicht
title: Kleines Dankeschön
teaser: |
-
- Kennt meine Frechheit keine Schranken?
- Wie sollt’ ich mich denn sonst bedanken?
- Habe einen schönen Tag!
-
+ Kennt meine Frechheit keine Schranken?
+ Wie sollt’ ich mich denn sonst bedanken?
+ Habe einen schönen Tag!
---
\textit{LS}
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--- a/posts/2014/05/blog-post.tex
+++ b/posts/2014/05/blog-post.tex
@@ -4,30 +4,25 @@ date: 2014-05-28 22:23:00
tags: Стихотворение
title: Воспоминание
teaser: |
-
- храню я с ранних-ранних лет.
- Оно как в утреннем тумане,
- оно - глубокий детства след.
-
- твой полон красками портрет.
- Сама ты помнишь, как уютен
- был этим детям белый свет?
-
- рассеяв утренний туман,
- и тоже гордое сиянье,
- представ, твой излучает стан.
-
- расти и в силе и красе,
- чтоб всяка тень мирских страданий
- пропала в утренней росе!
-
+ храню я с ранних-ранних лет.
+ Оно как в утреннем тумане,
+ оно - глубокий детства след.
+
+ Хотя тебя я помню смутно,
+ твой полон красками портрет.
+ Сама ты помнишь, как уютен
+ был этим детям белый свет?
+
+ Исчезло днесь воспоминанье,
+ рассеяв утренний туман,
+ и тоже гордое сиянье,
+ представ, твой излучает стан.
+
+ Цвети ж на почве мирозданья,
+ расти и в силе и красе,
+ чтоб всяка тень мирских страданий
+ пропала в утренней росе!
---
\textit{Двоюродной племяннице Кристе}
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--- a/posts/2014/06/hoffnung.tex
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@@ -3,13 +3,6 @@ layout: post
date: 2014-06-26 13:02:00
tags: Gedicht
title: Hoffnung
-teader: |
-
- ich hab’ mein Leben voll versäumt;
- großen Menschen muss ich danken:
- Ihr habt mich doch noch weggeräumt!
-
- в грудь воздух набираю жадно,
- ни зги не вижу, но отрадно
- хотя б по сути зрячим быть.
-
- А ты все хочешь торговаться?!
- И я готов тебе отдаться!
- Со мной ты не была скупа!
-
- меня ты по миру пустить,
- с людьми чужими слезы лить,
- коль водка уж ручьями лилась.
-
- Среди чужих чужим я свой.
- Не торопись, мой друг, постой!
- Ты как чужой мне всех дороже.
-
- Он мне подарит завтра день.
- С тобой моя пребудет тень.
- И верь, что это не пустые речи.
-
- мы преступили чрез закон,
- что людям с детских лет внушен,
- но нет закона на повесу.
-
- нам столько тайн дано хранить.
- Хрупка серебряная нить,
- хранящая в тиши безвестность.
-
- мы перестанем быть близки,
- средь моря сумрочной тоски
- быть может вспомнишь день со мною.
-
- warum mir dies geschehen musste,
- aber ich lebe nun wie’n Dieb,
- der eines Glück zu stehlen wusste.
-
- ich werd’ ihr trotzdem Rede stehen.
- Und dafür gibt es einen Grund:
- Sie ist mir wichtiger als Sehen.
-
+ warum mir dies geschehen musste,
+ aber ich lebe nun wie’n Dieb,
+ der eines Glück zu stehlen wusste.
+
+ Wir schlossen keinen Ehebund;
+ ich werd’ ihr trotzdem Rede stehen.
+ Und dafür gibt es einen Grund:
+ Sie ist mir wichtiger als Sehen.
---
Die ersten zwei Strophen aus dem Lied „Gestohlenes Glück“ eines ukrainischen
Sängers, Anatolij Matwijtschuk.
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index fe89d8f..b2fcfc9 100644
--- a/posts/2014/10/w-wyssozki-sie-sagt-ich-lieb-dich-nicht.tex
+++ b/posts/2014/10/w-wyssozki-sie-sagt-ich-lieb-dich-nicht.tex
@@ -2,21 +2,7 @@
layout: post
date: 2014-10-17 09:44:00
tags: Übersetzung
-title: |
- W. Wyssozki „Sie sagt: Ich lieb’ dich nicht“
-teaser: |
-
- Er sagt: Es kann nicht sein.
- Sie sagt: Ich trinke nicht.
- Er sagt: Wir trinken Wein!
-
- Das Fenster zu, die Kerzen aus.
- Sie sagt zu ihm: Mein lieber Freund…
- Er sagt: Ich geh’ schon mal nach Haus’.
-
- wie ganze Welten untergehen,
- wie alle Hoffnungen abstürzen
- und ihre Herren nicht mehr stützen.
-
- Wie wurde ich im Stich gelassen?
- Was war der Grund, mich zu verlassen?
-
- im Werden ist ihr dunkles Herz.
- Ich weiß, weil ich sie selber sehe:
- drei Schwestern: Wille, Wahn und Wehe.
-
- von einem sonderbaren Mädchen,
- von ihrem Prinzen und dem Reiche,
- in ihm sind tiefe Honigteiche.
-
- von Spinnen, die dort Schlösser weben,
- von Basilisken und Chimären
- und Satyrn, Hexen, Drachen, Bären.
-
- und armes Fräulein Margareta.
- Erzähltest du ein wahres Märchen
- von jenem wunderbaren Mädchen,
-
- in dem die tiefsten Honigteiche,
- von grünen, zauberhaften Wiesen
- und wilden, grauenvollen Riesen?
-
- die jedes Märchen hinterfragen?
- Es gibt, sie sagen, keine Ritter
- und keine arme Margareta.
-
- wenn alle Sagen langsam sterben?
- Erzähl mir deine neuen Märchen,
- vom allerschönsten Menschen, Gretchen!
-
- Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen.
- Man wird sie eines Tages pflücken
- und als den Trank des Lebens schlücken.
-
- da ich an die erzählten nicht mehr glaube?
- Bringst du mir bei, wie ich sie dichte,
- wie ich die Welt des Traumes richte.
-
- dass ich nur bloß im Traume schwebe,
- ich werd’ die alte Welt vernichten
- und sie dann neu, ganz neu umdichten!
-
+ von einem sonderbaren Mädchen,
+ von ihrem Prinzen und dem Reiche,
+ in ihm sind tiefe Honigteiche.
+
+ Von Wesen, die im Walde leben:
+ von Spinnen, die dort Schlösser weben,
+ von Basilisken und Chimären
+ und Satyrn, Hexen, Drachen, Bären.
+
+ Im Reiche gibt es Königsritter
+ und armes Fräulein Margareta.
+ Erzähltest du ein wahres Märchen
+ von jenem wunderbaren Mädchen,
+
+ von ihrem Prinzen und dem Reiche,
+ in dem die tiefsten Honigteiche,
+ von grünen, zauberhaften Wiesen
+ und wilden, grauenvollen Riesen?
+
+ Und was, wenn’s stimmt, was Leute sagen,
+ die jedes Märchen hinterfragen?
+ Es gibt, sie sagen, keine Ritter
+ und keine arme Margareta.
+
+ Wie soll ich denn noch weiter leben,
+ wenn alle Sagen langsam sterben?
+ Erzähl mir deine neuen Märchen,
+ vom allerschönsten Menschen, Gretchen!
+
+ Ich werd’ sie unter Menschen säen,
+ Ich pflege sie und schütz’ vor Krähen.
+ Man wird sie eines Tages pflücken
+ und als den Trank des Lebens schlücken.
+
+ Sag, kann ein Märchen mich berauben,
+ da ich an die erzählten nicht mehr glaube?
+ Bringst du mir bei, wie ich sie dichte,
+ wie ich die Welt des Traumes richte.
+
+ Mein Vater, sag, dass ich noch lebe,
+ dass ich nur bloß im Traume schwebe,
+ ich werd’ die alte Welt vernichten
+ und sie dann neu, ganz neu umdichten!
---
Der innere Gehalt mag nietzscheanisch geprägt sein. Die Idee für das Gedicht
hatte ich schon länger, bis das Lied bzw. Gedicht von Yuri Kukin „Der alte
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--- a/posts/2015/01/zum-77-geburtstag-von-w-wyssozki.tex
+++ b/posts/2015/01/zum-77-geburtstag-von-w-wyssozki.tex
@@ -4,16 +4,13 @@ date: 2015-01-25 05:22:00
tags: Übersetzung
title: Zum 77. Geburtstag von W. Wyssozki
teaser: |
-
- wie's in den Bars und Kirchen.
- Dass er nicht mehr gesehen hat,
- wie Menschen heute stinken!
-
- Nichts ist so, so wie es soll! Das kann ich, Freunde, schwören.
-
+ wie's in den Bars und Kirchen.
+ Dass er nicht mehr gesehen hat,
+ wie Menschen heute stinken!
+
+ Ich sag' euch: Sein Zigeunerlied… kann ich ewig hören.
+ Nichts ist so, so wie es soll! Das kann ich, Freunde, schwören.
---
Wyssozki sang uns mal mit Kraft,\\
wie’s in den Bars und Kirchen.\\
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@@ -4,16 +4,14 @@ date: 2015-04-22 04:06:00
tags: Aufsatz
title: Zur Bedeutung der Kunst bei Friedrich Nietzsche. Teil 1. Die Geburt der Tragödie
teaser: |
-
- die ihre Tochter sah im Grab.
- Die Liebeskummer, die ich hab’
- sei nur unbequem wie neue Schuhe.
-
- dass Sie noch nie entbrannten,
- nie in 60 Jahren kannten,
- was sie ist, die Liebeslust.
-
- мы столько, брат, с тобою отхватили.
- Мне так тогда все было все равно.
- Да и сейчас мне все равно, как мы прожили.
-
- или не знаешь чем себя занять?
- Вся молодость пройдет ведь мимо…
-
- Коль надоело петь мне и играть.
- Коль свет и впрямь на ней сошелся клином.
-
- unvergänglich ist dein Stolz.
- Ich liebe dich, in blauen Kleidern,
- und respektiere deinen Trotz.
-
- ich ahne dein Geheimnis schon.
- Mein Geist ist deiner Ehe Sohn.
- Du kannst ihn so nicht immer meiden.
-
- kann ich immer aufs Neue versteh’n,
- warum der Mensch mir so verhasst ist,
- wie er schreit und wie er frisst.
-
- Bäume werf’n die Blätter ab,
- alles, was mit Kraft und Mühe
- herrlich, prachtvoll blühte, starb.
-
- und Vögel suchen ein neu’s Heim.
-
- aber nein. Zur Jahreszeit
- erholt sie sich von ihrer Bürde,
- von des Tages Eitelkeit.
-
- ein Ring im Ohr, zwei in der Nase…
- Ich will ja nun nicht ängstlich klingen:
- Das war gewiss der Herr der Ringe.
-
- плюю с презреньем в потолок.
- И воздух спертый, жестко, скучно.
- И ночь пошла на самотек.
-
- беседуют отец и мать.
- Зима, февраль, мороз под сорок.
- Собачий холод! Благодать!
-
- друзей, и вот уж больше не друзей.
- Одной единственной той блики
- другой единственной честней.
-
- и ночь за часом час бежит.
- Усталость мне глаза прикроет,
- и сон земной обворожит.
-
- für and’re Themen sind sie dumm.
- Ich bin zu müde mich zu bessern.
- Der Weise schweigt und trinkt sein’ Rum.
-
- Ich weiß, mein Weg ist nicht so eben.
- Wenn man sich auf ihn begibt,
- liegen ’rum nur laute Scherben.
-
- und entfernt das letzte Siegel,
- dass nichts im All ein Zufall war,
- und dass das Sein den Tod besiege.
-
+ Ich weiß, mein Weg ist nicht so eben.
+ Wenn man sich auf ihn begibt,
+ liegen ’rum nur laute Scherben.
+
+ Er führt uns trotzdem zum Altar
+ und entfernt das letzte Siegel,
+ dass nichts im All ein Zufall war,
+ und dass das Sein den Tod besiege.
---
\textit{Katja M. S. B.}
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date: 2017-07-01 09:14:00
tags: Gedicht
title: Ehe für alle
-teaser: |
-
- wo nämlich Scheidungen in Mode sind.
-
- die Dunkelheit verschlingt den Saal.
- Die Töne fangen an zu ringen
- und durch die Reihen fließt ein Strahl.
-
- und kontrolliert die Gäste bald.
- Es dreht nur schnell die zweite Kippe.
- Der Abend draußen ist windig, kalt.
-
- der nun sein langes Lied beginnt.
- Das Stück ist anfangs trist und düster,
- damit das Glück am Schluss gewinnt.
-
- und grübelt über etwas nach;
- Sei dies die Arbeit und die Sitten,
- sei dies die Hoffnung, die zerbrach.
-
+ die Dunkelheit verschlingt den Saal.
+ Die Töne fangen an zu ringen
+ und durch die Reihen fließt ein Strahl.
+
+ Ein Mädchen steht mit spröden Lippen
+ und kontrolliert die Gäste bald.
+ Es dreht nur schnell die zweite Kippe.
+ Der Abend draußen ist windig, kalt.
+
+ Den Saal betritt ein kühner Künstler,
+ der nun sein langes Lied beginnt.
+ Das Stück ist anfangs trist und düster,
+ damit das Glück am Schluss gewinnt.
+
+ Das Mädchen rollt jetzt schon die dritte
+ und grübelt über etwas nach;
+ Sei dies die Arbeit und die Sitten,
+ sei dies die Hoffnung, die zerbrach.
---
\textit{Ra}
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@@ -4,24 +4,20 @@ date: 2020-03-13 15:09:00
tags: Gedicht
title: Kleines Mädchen
teaser: |
-
- Auch ich war mal früher ein trüber Selbstmörder,
- lag auch mit'm Rasierer in blutiger Wanne
- und atmete schweigend mein Marihuana.
-
- kristallene Berge im Nebel sich weiten.
- Wir richten die Säulen, verschieben die Grenzen.
- O, kleine Wölfin mit Blick voll Entsetzen.
-
- Dein Elternhaus steht nunmehr wüst und verlassen,
- mit Dornen verwachsen die Gräber und Platten.
- O, kleine Wölfin mit Blick eines Schattens.
-
+ Auch ich war mal früher ein trüber Selbstmörder,
+ lag auch mit'm Rasierer in blutiger Wanne
+ und atmete schweigend mein Marihuana.
+
+ Du siehest, wie friedlich die Kühe dort weiden,
+ kristallene Berge im Nebel sich weiten.
+ Wir richten die Säulen, verschieben die Grenzen.
+ O, kleine Wölfin mit Blick voll Entsetzen.
+
+ Versinke in Träumen, schlaf süß und gelassen.
+ Dein Elternhaus steht nunmehr wüst und verlassen,
+ mit Dornen verwachsen die Gräber und Platten.
+ O, kleine Wölfin mit Blick eines Schattens.
---
Du, kleine Wölfin, blickst einsam und öde;\\
Auch ich war mal früher ein trüber Selbstmörder,\\
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@@ -3,13 +3,6 @@ layout: post
date: 2020-05-02 22:28:00
tags: Gedicht
title: Medizin
-teaser: |
-
- Er sieht mich an und sagt vom Herzen:
- Schlägt der Tod Euch noch nicht nieder,
- kommt in einem Monat wieder.
-
- Помрачнело все вокруг.
- Только солнышко блеснуло
- И потухло снова вдруг.
-
- Все черней, черней, черней…
- Небо все покрылось смутой,
- Мороз на улице сильней.
- Вот дождь пошел
- И легче стало: воздух мягче и свежей.
-
- rauchst Elektrozigaretten,
- isst Sojafleisch, trinkst Kindersekt?
- Ist gar nichts echt, was dir noch schmeckt?
-
- gelass'n auf Dummheit zu erwidern.
- Mein Zorn wird Dummheit auch nicht mindern.
- Es kommt, dass sie sich bald entlarvt.
-
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